-
!["Cetamura" Chianti DOCG 2024]()
“Cetamura” Chianti DOCG 2024
Cetamura – ein unkomplizierter, aber nie banaler Alltagswein mit ligurischem Namen: Die Etrusker siedelten einst auf dem Gelände, das heute zur Tenuta Badia a Coltibuono zählt – und so stammt auch der Name Cetamura aus jener Epoche. Seit 1988 wird der Wein gezielt aus den besten Sangiovese-Trauben vinifiziert, mit dem Ziel, ein lebendiges und zugleich alltagstaugliches Profil zu erreichen. Im Glas leuchtendes Rubinrot. Die Nase zeigt saftige Kirsche, rote Beeren und florale Akzente, mit einer dezenten Würze im Hintergrund. Am Gaumen wirkt er frisch und weich mit feiner Frucht und angenehmer Struktur, abgerundet durch eine saubere Säure und lebendige Frische. Ein harmonischer, unkomplizierter Chianti – perfekt für Pasta, Pizza oder entspannten Genuss in guter Gesellschaft. SUPERIORE.DE
Ab 6 Flaschen je 7,50 € (0,75l · 10,00 €/l)
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: naturnah
- Ausbau: Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 12,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2030+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 29,71 g/l
- Gesamtsäure: 5,49 g/l
- Restzucker: < 0,50 g/l
- Sulfit: 81 mg/l
- pH-Wert: 3,50
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 76 kcal
- Energie in kJ: 318 kJ
- Kohlenhydrate: 2,40 g
!["Barone Ricasoli" Chianti DOCG 2024]()
“Barone Ricasoli” Chianti DOCG 2024
Die Cuvée aus 85% Sangiovese und 15% anderen Rebsorten stammt aus den historischen Weinbergen bei Gaiole in Chianti. Vinifikation in Edelstahltanks mit kontrollierter Temperatur, traditionelle Ausbaumethoden bewahren die typische Sangiovese-Frische und den authentischen Chianti-Charakter. Leuchtend rubinrot im Glas. Das Bouquet ist dunkel-fruchtig geprägt: Schwarzkirschen und Johannisbeeren, dazu elegante Veilchennoten und balsamische Anklänge von Süßholz und Minze. Am Gaumen saftig und erfrischend mit der charakteristischen spielerischen Säure des Sangiovese, samtiger Würze und charmanten Fruchtnoten, die bis in den Nachhall präsent bleiben. Ein unkomplizierter, aber raffinierter Chianti von bemerkenswerter Authentizität. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 85% Sangiovese, 15% andere Rebsorten
- Anbau: konventionell
- Ausbau: Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2029+
- Verschluss: Drehverschluss
- Gesamtextrakt: 29,15 g/l
- Gesamtsäure: 5,82 g/l
- Restzucker: 1,24 g/l
- Sulfit: 83 mg/l
- pH-Wert: 3,36
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 75 kcal
- Energie in kJ: 312 kJ
!["Biskero" Chianti DOCG 2024 (BIO)]()
“Biskero” Chianti DOCG 2024 (BIO)
Wer bei Chianti an den Klassiker im Strohkorb denkt, liegt historisch nicht falsch – liegt aber falsch, was die Realität einer der vielfältigsten Weindenominationen Italiens betrifft. Chianti DOCG umfasst heute ein riesiges Gebiet in der Toskana, das von Florenz bis nach Siena reicht und sieben Subzonen einschließt: Colli Senesi, Colli Fiorentini, Rufina, Montalbano, Montespertoli, Colli Aretini – und das Herz, das Chianti Classico, das längst seine eigene DOCG trägt. Was bleibt, ist eine Denomination mit großer geographischer Breite, die das toskanische Hinterland abbildet – und in der man, wenn man es ernst meint, faszinierend ehrliche Weine machen kann, heute auch ohne Fiasco Classico.
Ab 6 Flaschen je 8,99 € (0,75l · 11,99 €/l)
- Rebsorten: 85% Sangiovese, 5% Canaiolo, 5% Mammolo, 5% Merlot
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 4 Monate 30/70 Tonneau/Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2029+
- Verschluss: Nomacorc
- Speiseempfehlung
Pasta al ragù, Bruschetta mit Leber‑Crostini, Gegrillte Wurst, Pecorino di Pienza - Gesamtextrakt: 28,98 g/l
- Gesamtsäure: 5,47 g/l
- Restzucker: 1,29 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,41
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑006
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 75 kcal
- Energie in kJ: 314 kJ
- Kohlenhydrate: 1,20 g
- Davon Zucker: 0,10 g
![Chianti Colli Senesi DOCG 2024 (BIO)]()
Chianti Colli Senesi DOCG 2024 (BIO)
Aus den jüngsten Weinbergen des 530 Hektar großen Camigliano-Guts – dort, wo die Tuffsteinböden am Südwesthang von Montalcino dem Sangiovese besonders saftige Frucht und duftiges Aroma schenken. 80% Sangiovese, ergänzt durch 20% Merlot für geschmeidige Fülle. Nach schonender Pressung vergärt der Wein temperaturgeführt in Edelstahl, reift anschließend in großen Fässern und ruht vor der Füllung noch einige Wochen auf der Flasche. Lebhaftes Rubinrot mit Granatnuancen, Düfte von Sauerkirsche, Waldbeeren und einem Hauch Lakritz, am Gaumen fruchtig-frisch, mit weichen Tanninen und animierender Länge. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 80% Sangiovese, 20% Merlot
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 6 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2029+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Fleisch‑/Grillgerichte - Gesamtextrakt: 29,78 g/l
- Gesamtsäure: 5,39 g/l
- Restzucker: 1,65 g/l
- Sulfit: 52 mg/l
- pH-Wert: 3,39
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑004
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 76 kcal
- Energie in kJ: 316 kJ
- Fett: < 0,10 g
- Davon gesättigte Fettsäuren: < 0,10 g
- Kohlenhydrate: < 0,10 g
- Davon Zucker: < 1,00 g
- Eiweiß: < 0,10 g
- Salz: < 0,01 g
!["Vigna di Pallino" Chianti DOCG 2024 (BIO)]()
“Vigna di Pallino” Chianti DOCG 2024 (BIO)
Vigna di Pallino bietet ein hervorragendes Qualitäts-Preis-Verhältnis. Sein Bouquet zeigt die typischen Frucht- und Gewürznoten und eine gut ausbalancierte Säure. Im Trunk lebendig und schwungvoll am Gaumen, die Primäraromen und die saftig-weichen Tannine korrespondieren in schöner Ausgewogenheit und machen diesen Sangiovese zu einem wunderbaren Begleiter der mittelkräftigen toskanischen Küche. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: biologisch
- Ausbau: Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2029+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 29,76 g/l
- Gesamtsäure: 5,98 g/l
- Restzucker: 2,23 g/l
- Sulfit: 78 mg/l
- pH-Wert: 3,38
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑004
- Allergene
enthält Sulfite
!["Berardenga" Chianti Colli Senesi DOCG 2024]()
“Berardenga” Chianti Colli Senesi DOCG 2024
Felsinas Einstiegswein aus 100% Sangiovese von der Grenze zwischen Chianti Classico und den Colli Senesi. Das Weingut, 1966 von Domenico Poggiali erworben, liegt in Castelnuovo Berardenga auf vielfältigen Böden aus Sandstein, Mergel und Kalkstein. Nach temperaturkontrollierter Gärung in Edelstahl reift der Wein zwölf Monate in slowenischen Eichenfässern mittlerer Größe. Rubinrot mit violetten Nuancen im Glas. In der Nase fruchtige Aromen von Waldbeeren und Beerenstrauch, ergänzt von angenehmen Gewürznoten. Am Gaumen rund und geschmeidig mit gut strukturierten Tanninen und einem delikaten Finale aus roten Früchten und Vanille. Ein klassischer Chianti aus den Colli Senesi wie gemacht für den täglichen Genuss zu Fleischgerichten. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 12 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2030+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Pizza, Pasta all'Arrabiata - Gesamtextrakt: 29,61 g/l
- Gesamtsäure: 5,87 g/l
- Restzucker: 1,35 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,36
- Allergene
enthält Sulfite
!["Berardenga" Chianti Colli Senesi DOCG 2023]()
“Berardenga” Chianti Colli Senesi DOCG 2023
Felsinas Einstiegswein aus 100% Sangiovese von der Grenze zwischen Chianti Classico und den Colli Senesi. Das Weingut, 1966 von Domenico Poggiali erworben, liegt in Castelnuovo Berardenga auf vielfältigen Böden aus Sandstein, Mergel und Kalkstein. Nach temperaturkontrollierter Gärung in Edelstahl reift der Wein zwölf Monate in slowenischen Eichenfässern mittlerer Größe. Rubinrot mit violetten Nuancen im Glas. In der Nase fruchtige Aromen von Waldbeeren und Beerenstrauch, ergänzt von angenehmen Gewürznoten. Am Gaumen rund und geschmeidig mit gut strukturierten Tanninen und einem delikaten Finale aus roten Früchten und Vanille. Ein klassischer Chianti aus den Colli Senesi wie gemacht für den täglichen Genuss zu Fleischgerichten. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2029+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Pizza, Pasta all'Arrabiata - Gesamtextrakt: 29,56 g/l
- Gesamtsäure: 5,78 g/l
- Restzucker: 1,28 g/l
- Sulfit: 91 mg/l
- pH-Wert: 3,37
- Allergene
enthält Sulfite
!["Selezione RS Cultusboni" Chianti Classico DOCG 2023]()
“Selezione RS Cultusboni” Chianti Classico DOCG 2023
Die Weine von La Badia haben ihre klare Stilistik: Sauber und traditionell vinifiziert bereiten sie immer wieder großes Vergnügen. Intensives Rubinrot, das Bouquet mit einem Ausbruch von rot gefärbten Früchten, Pfeifentabak, Zedernholz und süßen Gewürzen. Der vollmundige Geschmack des Roberto Stucchi ist wunderbar geschmeidig, die Säure gut ausgewogen und der Nachhall sauber und lang anhaltend. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: naturnah
- Ausbau: Edelstahltank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2030
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 29,84 g/l
- Gesamtsäure: 5,89 g/l
- Restzucker: 1,22 g/l
- Sulfit: 87 mg/l
- pH-Wert: 3,43
- Allergene
enthält Sulfite
![Chianti Rufina DOCG 2024]()
Chianti Rufina DOCG 2024
Federico Giuntini-Antinori führt das traditionsreichste Gut der Gegend, dessen Familienstammbaum bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden kann. Rufina ist der nördlichste Bezirk im Chianti, wo die Weinberge um die Villa di Selvapiana und in den Lagen von San Martino a Quona, Pian de' Marroni und Cerbognole gedeihen. Hauptsächlich Sangiovese mit kleinen Zusätzen von Canaiolo, Colorino und Malvasia Nera werden zwischen Ende September und Anfang Oktober teils von Hand gelesen. Die spontane Gärung erfolgt in Stahltanks bei 28-30°C mit 25-tägiger Mazeration, die Reife dauert 12 Monate in 25-hl-Fässern aus französischer Eiche und Betonbehältern.
- Rebsorten: 95% Sangiovese, 5% Canaiolo
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 10 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 12,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,58 g/l
- Gesamtsäure: 5,79 g/l
- Restzucker: 0,92 g/l
- Sulfit: 77 mg/l
- pH-Wert: 3,38
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 73 kcal
- Energie in kJ: 305 kJ
- Kohlenhydrate: 0,80 g
- Davon Zucker: 0,00 g
!["Brolio" Chianti Classico DOCG 2023]()
“Brolio” Chianti Classico DOCG 2023
Seit 1141 – das ist nicht nur eine Jahreszahl, sondern ein Argument: Barone Ricasoli bewirtschaftet das Castello di Brolio in den Hügeln von Gaiole im Chianti Classico und gehört damit zu den ältesten Weingütern der Welt. Kein Betrieb hat die DNA des Chianti Classico tiefer geprägt. Francesco Ricasoli, die 32. Generation, setzt diese Geschichte mit wissenschaftlicher Akribie fort – Bodenforschung, Sangiovese-Klonenselektion, Lagenkartographie. Und Brolio ist das vinologische Herz des Hauses. Die Trauben wachsen auf 280 bis 480 Metern, auf Galestro und Alberese – dem klassischen Chianti-Terroir, das Frische und Struktur in einem gibt. Vergärung in Edelstahl, neun Monate in Tonneaux der zweiten und dritten Belegung. Das ist kein Holzdiktat, sondern eher nur dezente Rahmung.
Ab 6 Flaschen je 12,99 € (0,75l · 17,32 €/l)
- Rebsorten: 95% Sangiovese, 5% Colorino
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 9 Monate gebrauchtes Tonneaux
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,65 g/l
- Gesamtsäure: 5,75 g/l
- Restzucker: 1,62 g/l
- Sulfit: 85 mg/l
- pH-Wert: 3,36
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 81 kcal
- Energie in kJ: 337 kJ
- Kohlenhydrate: 0,90 g
- Davon Zucker: 0,10 g
![Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)]()
Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)
Ein Chianti Classico, der entsteht, wenn jahrhundertealte Tradition auf zeitgemäße Weinbereitung trifft: Seit den 1980er Jahren biologisch bewirtschaftet, streben die Weinberge von Monti in Chianti und Vitignano (etwas unterhalb gelegen) aus Ton‑Lehm‑ und Kalkböden nach Ausdruck und Balance. Die Reben (90% Sangiovese ergänzt durch etwas Colorino, Canaiolo, Ciliegiolo) wurzeln in Höhen zwischen 250 m und 330 m über dem Meer.
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Canaiolo, Ciliegiolo und Colorino
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 12 Monate großes Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 28,98 g/l
- Gesamtsäure: 6,15 g/l
- Restzucker: 0,95 g/l
- Sulfit: 53 mg/l
- pH-Wert: 3,33
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑006
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 81 kcal
- Energie in kJ: 337 kJ
- Kohlenhydrate: 1,30 g
![Chianti Classico DOCG 2023 (BIO)]()
Chianti Classico DOCG 2023 (BIO)
Im göttlichen Tal – so die Übersetzung von Dievole – wird seit 1090 Weinbau betrieben, zwölf Kilometer nördlich von Siena. Seit der Übernahme durch Alejandro Bulgheroni 2013 und der biologischen Zertifizierung 2017 erlebt das traditionsreiche Gut eine beeindruckende Renaissance. Die klassische Assemblage aus Sangiovese, Canaiolo und Colorino reift 13 Monate in großen, ungerösteten französischen Eichenfässern, was dem Wein seine charakteristische Eleganz verleiht.
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 7% Canaiolo, 3% Colorino
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 13 Monate großes Eichenfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 29,91 g/l
- Gesamtsäure: 5,86 g/l
- Restzucker: 1,27 g/l
- Sulfit: 75 mg/l
- pH-Wert: 3,40
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑006
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 77 kcal
- Energie in kJ: 324 kJ
!["Ardalico" Chianti Classico DOCG 2022 (BIO)]()
“Ardalico” Chianti Classico DOCG 2022 (BIO)
Vorhang auf für Ardalico: Benannt nach einer Figur aus dem epischen Roman Orlando Furioso überzeugt der neue Einstiegs-Chianti-Classico von einem der bedeutendsten Weingüter der Appellation mit einer belebenden Balance aus frischer Weichsel- und Kirscharomatik, reifer roter Beerenfrucht mit Feigennoten, zarter Rauchigkeit, harmonischen Kräuter- und Blütenakzenten und schönem Tanninkern.
Ab 6 Flaschen je 14,49 € (0,75l · 19,32 €/l)
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: biodynamisch
- Ausbau: 12 Monate Edelstahl
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,84 g/l
- Gesamtsäure: 5,91 g/l
- Restzucker: 1,85 g/l
- Sulfit: 77 mg/l
- pH-Wert: 3,35
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑015
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 80 kcal
- Energie in kJ: 333 kJ
!["Ruspoli" Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)]()
“Ruspoli” Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)
Wenn eine Prinzessin 1958 beschließt, Wein abzufüllen, dann nicht irgendwie, sondern mit Anspruch. Eleonora Ruspoli Berlingieri, die das historische Gut Lilliano bei Castellina in Chianti bereits 1920 in Familienbesitz brachte, erkannte als Erste das önologische Potenzial dieser Lage. An ihrer Seite: Giulio Gambelli, legendärer Sangiovese-Guru und einer der großen Interpreten toskanischer Weine. Heute führen die Brüder Giulio und Pietro Ruspoli das Erbe weiter – die Familie residiert noch immer im historischen Palazzo Ruspoli im Herzen Roms. Der Chianti Classico, der nach ihnen benannt ist, stammt von rund 40 Hektar Rebfläche auf kalkreichen, steinigen Alberese-Böden, die auf etwa 300 Meter Höhe die Traubenreife verzögern und so Säure wie aromatische Frische bewahren. Die biologisch bewirtschafteten Weinberge liefern eine Cuvée aus 90 Prozent Sangiovese, ergänzt durch je fünf Prozent Colorino und Merlot – eine klassische Assemblage, die dem DOCG-Statut entspricht und die Typizität der Zone unterstreicht.
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 5% Merlot, 5% Colorino
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 12‑14 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,81 g/l
- Gesamtsäure: 5,79 g/l
- Restzucker: 1,05 g/l
- Sulfit: 74 mg/l
- pH-Wert: 3,34
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑015
- Allergene
enthält Sulfite
!["Tolaini" Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)]()
“Tolaini” Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)
Mit dem Jahrgang 2024 stellt Tolaini seine Chianti-Classico-Linie neu auf: Der bisherige Vallenuova Annata wird zur Riserva befördert, an seine Stelle tritt dieser Einstieg ins Haus – benannt nach dem Weingut selbst. Die Trauben stammen aus den Weinbergen rund um das Anwesen in Castelnuovo Berardenga, dem südlichsten Winkel des Chianti Classico, wo schluffig-tonige Böden mit Kalkstein und Steinen den Sangiovese prägen.
- Rebsorten: 95% Sangiovese, 5% Canaiolo
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 10 Monate Betontank
- Vegan: ja
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Kaninchenbraten - Gesamtextrakt: 28,20 g/l
- Gesamtsäure: 5,45 g/l
- Restzucker: < 1,00 g/l
- Sulfit: 70 mg/l
- pH-Wert: 3,38
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑006
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 75 kcal
- Energie in kJ: 314 kJ
- Kohlenhydrate: 0,90 g
- Davon Zucker: 0,10 g
![Chianti Classico DOCG 2023]()
Chianti Classico DOCG 2023
Wo einst Langobarden ihre Festung errichteten und Friedrich II. Hof hielt, kultiviert heute Marco Ricasoli Firidolfi seine Reben – ein Nachfahre jenes Bettino Ricasoli, der im 19. Jahrhundert die Chianti-Formel ersann. Monti in Chianti, auf 340 bis 510 Metern Höhe gelegen, gilt als eine der besten Lagen des gesamten Anbaugebiets. Kalkböden, biologische Bewirtschaftung und dreiphasige Handlese bilden das Fundament für diesen klassischen Chianti: 90% Sangiovese, ergänzt durch Canaiolo aus eigener Selektion. Zwölf Monate in Allier-Eiche, unfiltriert abgefüllt.
- Rebsorten: 93% Sangiovese, 5% Canaiolo, 2% Colorino
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate 20/80 Betontank/Tonneau
- Vegan: ja
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 14‑16 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,97 g/l
- Gesamtsäure: 6,25 g/l
- Restzucker: 0,55 g/l
- Sulfit: 87 mg/l
- pH-Wert: 3,32
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 75 kcal
- Energie in kJ: 312 kJ
!["Tenuta S. Alfonso" Chianti Classico DOCG 2023]()
“Tenuta S. Alfonso” Chianti Classico DOCG 2023
Ein Sangiovese-Cru, der die Philosophie des Einzellagenweinbaus in Perfektion demonstriert. Sergio Zingarelli und sein Team erkannten früh das außergewöhnliche Potenzial der tondominierten Böden von Sant'Alfonso – Parzellen mit minimalen Skelettanteilen, die ideale Voraussetzungen für konzentrierte, aromatisch komplexe Weine schaffen. Hier wurden gezielt Sangiovese-Klone kultiviert, die mit den lehmreichen Strukturen harmonieren und dabei höchste Phenolkonzentrationen entwickeln.
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 12 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,25 g/l
- Gesamtsäure: 5,38 g/l
- Restzucker: 2,87 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,55
- Allergene
enthält Sulfite
![Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)]()
Chianti Classico DOCG 2024 (BIO)
Barbara Widmers Chianti Classico setzt seit Jahren auf Klarheit und Herkunft: 100% Sangiovese aus Parzellen in Castellina und Radda (230–400 m), auf kalk- und lehmgeprägten Böden mit Süd- bis Südwestexposition. Vergoren im Edelstahltank, anschließend rund zwölf Monate in Edelstahl und Zement auf der Feinhefe – bewusst ohne Holzeinsatz, um die Rebsorte pur und präzise sprechen zu lassen.
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 12 Monate Edelstahl/Zement
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Diam
- Speiseempfehlung
Salami, Käse, Pasta, Geflügel und Grilladen aller Art - Gesamtextrakt: 29,88 g/l
- Gesamtsäure: 5,89 g/l
- Restzucker: 1,11 g/l
- Sulfit: 81 mg/l
- pH-Wert: 3,35
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑015
- Allergene
enthält Sulfite
!["Pèppoli" Chianti Classico DOCG 2023]()
“Pèppoli” Chianti Classico DOCG 2023
Pèppoli ist ein unterhaltsamer, sehr entspannt zu trinkender Rotwein mit einer festen Fangemeinde. Funkelndes, intensives Rubin mit leichtem Granatschimmer. Seine Persönlichkeitsstärke bringt der Pèppoli schon mit dem Bouquet von reifen Früchten, in dem sich leichte mineralische Akzente finden, zum Ausdruck. Sanft und zugleich kraftvoll breitet sich der saftige Geschmack mit den lebhaften Tanninen am Gaumen aus und klingt lang nach. Sehr guter Trinkfluss, dabei sehr klassisch und nebenbei gesagt, mit einem wunderbaren Preis-Leistungs-Verhältnis ausgestattet! SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Merlot und Syrah
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 12 Monate Barrique und großes Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2030+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,70 g/l
- Gesamtsäure: 5,40 g/l
- Restzucker: 0,50 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,47
- Allergene
enthält Sulfite
![Chianti Classico DOCG 2023]()
Chianti Classico DOCG 2023
Im westlichen Herzen des Chianti Classico, zwischen Florence und Siena, erstrecken sich die vier historischen Weinberge von Castello di Monsanto: Il Poggio, Scanni, Il Mulino und Il Salcio. Auf 72 Hektar zwischen 280 und 320 Metern Höhe, umgeben von einem mediterranen Biotop aus Zypressen, Wacholder, Ginster und Erdbeerbäumen, gedeihen überwiegend Sangiovese-Reben auf den charakteristischen Galestro-Böden – jenem schiefrigen Gestein, das den Weinen Tiefe und kräftige Charakteristika verleiht. Die Familie Bianchi setzt seit über 60 Jahren konsequent auf die Qualität des Sangiovese und schuf 1962 mit dem Il Poggio den ersten Cru des Chianti Classico. Die Annata entsteht aus einer Selektion der Trauben der jüngeren Weinberge, die besonders für die Reifung in großen slavonischen Eichenfässern geeignet sind. 90% Sangiovese werden durch 10% Canaiolo und Colorino ergänzt – eine klassische Assemblage, die Frische und Zugänglichkeit mit der charakteristischen Tiefe des Monsanto-Terroirs verbindet.
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Canaiolo und Colorino
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 15 Monate großes Holzfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,25 g/l
- Gesamtsäure: 5,92 g/l
- Restzucker: 0,56 g/l
- Sulfit: 26 mg/l
- pH-Wert: 3,36
- Allergene
enthält Sulfite
!["Berardenga" Chianti Classico DOCG 2023]()
“Berardenga” Chianti Classico DOCG 2023
Am südöstlichen Rand des Chianti Classico entstehen seit 1967 die reinsortige Sangiovese-Weine von Felsina. Die Weinberge erstrecken sich in südwestlicher Ausrichtung über belüftete Hänge zwischen 320 und 420 Meter Höhe auf geologisch heterogenen Böden aus quarzreichen Sandsteinen, kalkhaltigem Alberese und Lehm. Nach handverlesener Selektion in den ersten drei Oktoberwochen erfolgt die temperaturkontrollierte Gärung zwischen 28-30°C mit intensiver Mazeration in Edelstahltanks über 12-15 Tage. Der Ausbau dauert zwölf Monate überwiegend in traditionellen slawonischen Eichenfässern mittlerer Größe, ergänzt durch einen kleinen Anteil gebrauchter Barriques.
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 12 Monate Holzfass/Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Hirschravioli - Gesamtextrakt: 29,55 g/l
- Gesamtsäure: 5,81 g/l
- Restzucker: 0,96 g/l
- Sulfit: 97 mg/l
- pH-Wert: 3,39
- Allergene
enthält Sulfite
!["Ser Lapo" Chianti Classico Riserva DOCG 2022]()
“Ser Lapo” Chianti Classico Riserva DOCG 2022
Mit diesem außergewöhnlichen Chianti Classico Riserva feiert die Familie Mazzei ihren berühmten Vorfahren Ser Lapo, in dessen Schriften ein erstes Mal die Bezeichnung "Chianti" erwähnt wird. Auf dem oberen Teil des Etiketts ist die originalgetreue Reproduktion einer seiner Schriften (aus dem Jahr 1398) mit schöner Kalligraphie abgebildet. "Mach dir keine Sorgen um die Kosten für diesen Wein, obwohl er teuer war: seine Qualität wird das wiedergutmachen."
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Merlot
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate 225l Eichenholzfass
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,91 g/l
- Gesamtsäure: 5,92 g/l
- Restzucker: 0,95 g/l
- Sulfit: 86 mg/l
- pH-Wert: 3,36
- Allergene
enthält Sulfite
![Chianti Classico DOCG 2023 (BIO)]()
Chianti Classico DOCG 2023 (BIO)
Volpaia – der Fuchsbau. Hoch über Radda in Chianti, auf 450 bis 650 Metern, liegen die Weinberge von Castello di Volpaia auf den höchsten Lagen der Appellation. Das mittelalterliche Borgo, erstmals 1172 urkundlich erwähnt, gehört seit 1966 der Familie Mascheroni-Stianti, die hier konsequent biologisch wirtschaftet. Die Höhe prägt den Charakter: Sandsteinböden, kühle Nächte und lange Reifezeiten schenken dem Sangiovese (ergänzt durch 10% Merlot) eine Frische und Eleganz, die in wärmeren Lagen kaum zu erreichen wäre. Vergärung mit indigenen Hefen, zwölf Monate Ausbau in großen Eichenfässern.
- Rebsorten: 90% Sangiovese, 10% Merlot
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 12 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 5,91 g/l
- Restzucker: 0,66 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,31
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑014
- Allergene
enthält Sulfite
!["Brolio Bettino" Chianti Classico DOCG 2022]()
“Brolio Bettino” Chianti Classico DOCG 2022
1872 schrieb Bettino Ricasoli seine berühmte Formel nieder – die Blaupause dessen, was Chianti Classico sein sollte: Sangiovese als Herz, Struktur als Rückgrat, Terroir als Argument. Dass seine Nachfahren diesen Wein nach ihm benannt haben, ist keine Nostalgie. Es ist eine Verpflichtung. Brolio Bettino ist ein reinsortiger Sangiovese – und das ist Absicht. Keine Assemblage, kein Korrektiv. Die Trauben wachsen auf fünf geologischen Formationen: Sandstein, Galestro, Alberese, Meeresablagerungen und alte Flussterrassen – ein Terroir-Mosaik, das Tiefe und Vielschichtigkeit in einem Glas vereint. Vergärung in kleinen Edelstahlbehältern, 18 Monate Ausbau in großen Fässern: klassisch, ohne Kompromisse. Der Jahrgang 2022 war launisch – milder Winter, trockener Frühling, ein Hagelschauer im Juli, der jedoch glimpflich endete.
- Rebsorte: 100% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 18 Monate Tonneau
- Vegan: ja
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 5,91 g/l
- Restzucker: 0,79 g/l
- Sulfit: 96 mg/l
- pH-Wert: 3,35
- Allergene
enthält Sulfite

Chianti & Chianti Classico – ein Name, zwei Herkunftssysteme
Kaum ein italienischer Weinname ist so bekannt wie Chianti – und kaum einer sorgt gleichzeitig für so viele Missverständnisse. Der Grund liegt in seiner Geschichte: Heute stehen Chianti DOCG und Chianti Classico DOCG für zwei eigenständige Herkunftsbezeichnungen mit unterschiedlichen Produktionsgebieten und eigenen Regeln.
Beide haben Sangiovese als wichtigste Rebsorte. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber nicht, und genau dort beginnt die interessante Seite des Themas. Chianti DOCG erstreckt sich über ein großes Gebiet der Toskana und kann seine Herkunft über acht Unterzonen präzisieren. Chianti Classico stammt ausschließlich aus dem historischen Kerngebiet zwischen Florenz und Siena und unterscheidet Annata, Riserva und Gran Selezione; bei der Gran Selezione können zusätzlich geografische Einheiten, die UGA, eine engere Herkunft nennen.
Chianti Classico ist also weder eine Unterzone des heutigen Chianti DOCG noch einfach dessen "bessere" Variante. Wer die beiden Systeme getrennt betrachtet, versteht plötzlich auch Etiketten, Rebsortenregeln und Stilunterschiede wesentlich leichter.
- Chianti DOCG und Chianti Classico DOCG sind zwei eigenständige Herkunftsbezeichnungen
- Sangiovese ist in beiden die zentrale Rebsorte
- Chianti DOCG besitzt acht geografische Unterzonen
- Chianti Classico unterscheidet Annata, Riserva und Gran Selezione
- Elf UGA präzisieren innerhalb des Chianti Classico die geografische Herkunft
- Der Schwarze Hahn, der Gallo Nero, kennzeichnet ausschließlich Chianti Classico
Was ist der Unterschied zwischen Chianti und Chianti Classico?
Der einfachste Unterschied ist geografisch: Chianti Classico entsteht im historischen Weinbaugebiet zwischen Florenz und Siena. Chianti DOCG stammt aus anderen, weit größeren Teilen der Toskana und umschließt das Classico-Gebiet gewissermaßen, ohne sich mit ihm zu überschneiden.
Auch rechtlich sind die beiden seit 1996 vollständig getrennt. Im Gebiet des Chianti Classico kann heute kein Chianti DOCG erzeugt werden. Umgekehrt macht ein Chianti aus Rufina, den Colli Senesi oder den Colli Fiorentini nicht deshalb einen Schritt "nach unten", weil auf seinem Etikett das Wort Classico fehlt. Er gehört schlicht zu einer anderen Herkunftsbezeichnung.
Die Produktionsregeln unterscheiden sich ebenfalls. Chianti DOCG besitzt eigene Rebsortenvorgaben, Unterzonen, Riserva und die Bezeichnung Superiore. Chianti Classico arbeitet mit Annata, Riserva und Gran Selezione; für letztere steht zusätzlich das System der UGA zur Verfügung.
Ein zweiter Blick aufs Etikett löst deshalb fast jede Verwechslung: Steht dort "Chianti Classico DOCG" und ist der Gallo Nero zu sehen, stammt der Wein aus dem historischen Kerngebiet. Steht dort beispielsweise "Chianti Rufina DOCG", gehört er zum eigenständigen Chianti-System.
Wie aus einem Chianti zwei DOCG wurden
Die Verwirrung hat historische Gründe. Bereits 1398 taucht "Chianti" in einem notariellen Dokument als Bezeichnung für Wein aus der gleichnamigen Gegend auf. 1716 ließ Großherzog Cosimo III de' Medici die Herkunft von Chianti-Wein erstmals offiziell geografisch abgrenzen. Das damals geschützte Gebiet bildet den historischen Ausgangspunkt des heutigen Chianti Classico.
Im 19. Jahrhundert kam eine zweite Ebene hinzu: die Zusammensetzung des Weins. Bettino Ricasoli, Staatsmann und Besitzer von Castello di Brolio, hielt 1872 nach langen Versuchen fest, dass Sangiovese die Basis bilden sollte, ergänzt durch Canaiolo. Malvasia Bianca empfahl er nur für früher zu trinkende Weine und nicht für jene, die länger reifen sollten.
Diese oft zitierte "Ricasoli-Formel" ist wichtig für die Geschichte – sie ist aber kein unverändertes Rezept für heutigen Chianti. Rebsortenregeln wurden seither mehrfach verändert, und Chianti sowie Chianti Classico besitzen längst voneinander getrennte Disciplinari.
1924 gründeten 33 Produzenten in Radda ein Schutzkonsortium und wählten den Schwarzen Hahn als Symbol. Die enorme internationale Nachfrage hatte dazu geführt, dass unter dem Namen Chianti zunehmend auch Weine außerhalb des historischen Gebiets vermarktet wurden.
1932 wurde der Name Chianti offiziell auf weitere Teile der Toskana ausgedehnt. Das ursprüngliche Gebiet erhielt zur Unterscheidung den Zusatz "Classico". 1984 wurde Chianti zur DOCG erhoben; 1996 folgte der entscheidende Schritt: Chianti Classico wurde zu einer selbstständigen DOCG mit eigenem Produktionsreglement.
Aus einem historischen Namen waren damit zwei moderne Herkunftssysteme entstanden.
Sangiovese – die gemeinsame Sprache des Chianti
Was Chianti und Chianti Classico trotz aller Unterschiede verbindet, ist Sangiovese. Die spät reifende Sorte besitzt eine ausgeprägte Säurestruktur und kann Tannin, Frucht und aromatische Spannung in sehr unterschiedlichen Proportionen zeigen.
Typische Aromen reichen von Sauerkirsche, roter Kirsche und Veilchen über Kräuter und Gewürze bis zu Tabak, Erde und balsamischen Noten mit zunehmender Reife. Doch Sangiovese besitzt keinen einheitlichen Geschmack. Standort, Jahrgang, Ertrag, Lesezeitpunkt, Vinifikation und Ausbau beeinflussen seinen Ausdruck erheblich.
Auch der Verschnitt gehört zur Geschichte. Canaiolo und Colorino zählen zu den traditionellen roten Begleitern, daneben sind je nach DOCG und Kategorie weitere zugelassene Sorten möglich. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Chianti und Chianti Classico aus 100 Prozent Sangiovese.
Reinsortigkeit ist deshalb weder automatisch moderner noch qualitativ höher. Ebenso bedeutet eine Cuvée nicht, dass Sangiovese lediglich korrigiert werden müsste. Entscheidend ist, welche Vorstellung von Herkunft und Stil ein Produzent verfolgt.
Gerade darin zeigt sich die Anpassungsfähigkeit der Sorte: Sangiovese kann einen lebendigen, unkomplizierten Chianti ebenso tragen wie eine strukturierte Riserva oder eine Gran Selezione mit langer Flaschenentwicklung.
Chianti DOCG – eine große Herkunft mit acht Unterzonen
Das Produktionsgebiet des Chianti DOCG erstreckt sich über Teile der Provinzen Arezzo, Florenz, Pisa, Pistoia, Prato und Siena. Diese große geografische Spannweite erklärt, warum "Chianti" allein noch keine enge stilistische Aussage zulässt.
Für mehr geografische Präzision kennt das aktuelle Regelwerk acht Unterzonen:
- Chianti Colli Aretini
- Chianti Colli Fiorentini
- Chianti Colli Senesi
- Chianti Colline Pisane
- Chianti Montalbano
- Chianti Montespertoli
- Chianti Rufina
- Chianti Terre di Vinci
Terre di Vinci kam mit der 2026 verabschiedeten Überarbeitung des Disciplinare hinzu und gilt ab der Erntekampagne 2026/27. Damit sind ältere Angaben von sieben Chianti-Unterzonen inzwischen historisch überholt.
Auch die Rebsortenregeln wurden 2026 angepasst. Für Weine ab der Ernte 2026 sieht das neue Disciplinare für roten Chianti 60 bis 100 Prozent Sangiovese vor. Weiße Rebsorten dürfen zusammen höchstens zehn Prozent ausmachen; für Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon gelten ebenfalls Obergrenzen. Frühere Jahrgänge entstanden noch unter den vorherigen Regeln, die grundsätzlich mindestens 70 Prozent Sangiovese verlangten und für die Colli Senesi nochmals eigene Vorgaben kannten.
Diese Übergangsfrage ist beim Kauf älterer Jahrgänge wichtig: Ein Chianti von 2023 oder 2024 wird nicht nachträglich nach dem Regelwerk von 2026 beurteilt.
Die Unterzonen sind ebenfalls keine Qualitätsklassen. Sie sagen, aus welchem engeren Gebiet die Trauben stammen. Innerhalb dieser Gebiete gelten zum Teil strengere Erträge, spätere Freigabetermine oder zusätzliche Anforderungen – ein Chianti Rufina oder Colli Senesi ist jedoch nicht kraft seiner Unterzone grundsätzlich "höher" eingestuft als ein Chianti ohne Unterzonenangabe.
Chianti Rufina – warum eine Unterzone besondere Aufmerksamkeit verdient
Unter den Chianti-Unterzonen besitzt Rufina eine besonders lange und eigenständige Geschichte. Das Gebiet östlich von Florenz gehörte bereits zu jenen vier toskanischen Weinherkünften, die Cosimo III im Jahr 1716 schützen ließ.
Die Weinberge liegen vielfach höher und näher am Apennin als in vielen anderen Bereichen des Chianti DOCG. Höhenlagen, stärkere Tag-Nacht-Unterschiede und ein vergleichsweise später Vegetationsverlauf können dem Sangiovese dort eine ausgeprägte Frische und Struktur verleihen.
Das heißt nicht, dass jeder Rufina zwangsläufig schlanker oder langlebiger sein muss. Es erklärt aber, warum die Unterzone im Chianti-System eine bemerkenswert eigenständige Herkunftsperspektive bietet.
Produzenten wie Fattoria Selvapiana haben wesentlich dazu beigetragen, Rufina international als Herkunft für ernsthaften, entwicklungsfähigen Sangiovese sichtbar zu machen.
Riserva und Superiore – zwei Begriffe im Chianti-System
Beim Chianti DOCG begegnen zwei Bezeichnungen, die leicht verwechselt werden: Riserva und Superiore.
Chianti Riserva verlangt eine Reife von mindestens zwei Jahren, gerechnet ab dem 1. Januar nach der Ernte. Einzelne Unterzonen können zusätzliche Anforderungen an Holz- oder Flaschenreife stellen. "Riserva" beschreibt damit zunächst eine längere gesetzliche Reife – nicht automatisch einen besseren Wein.
Chianti Superiore funktioniert anders. Die Bezeichnung kann innerhalb des gesamten Chianti-DOCG-Produktionsgebiets verwendet werden, wird jedoch nicht mit einer Unterzonenangabe kombiniert. Sie ist mit strengeren Produktions- und Analysevorgaben sowie einer späteren Freigabe verbunden. Sie ist keine Riserva und gehört auch nicht zum Chianti-Classico-System.
Genau deshalb ist "Superiore" nicht mit "Gran Selezione" zu verwechseln. Beide Begriffe stammen aus unterschiedlichen Herkunftsbezeichnungen und folgen anderen Regeln.
Das aktuelle Chianti-Regelwerk kennt außerdem seit der Änderung von 2026 erstmals Chianti Rosé DOCG. Für die rote Klassiker-Landschaft spielt diese neue Kategorie bislang eine Nebenrolle, sie zeigt aber, dass auch eine historisch so bekannte Herkunft regulatorisch weiterentwickelt wird.
Chianti Classico – historisches Kerngebiet und Gallo Nero
Chianti Classico entsteht im historischen Kernland zwischen Florenz und Siena. Das Produktionsgebiet umfasst vollständig die Gemeinden Castellina in Chianti, Gaiole in Chianti, Greve in Chianti und Radda in Chianti sowie Teile von Barberino Tavarnelle, Castelnuovo Berardenga, Poggibonsi und San Casciano Val di Pesa.
Dieses Gebiet ist seit 1996 rechtlich vom Chianti DOCG getrennt. Auch wenn beide Namen denselben historischen Ursprung besitzen, dürfen im Chianti-Classico-Gebiet keine Weine als Chianti DOCG erzeugt werden.
Das sichtbarste Erkennungszeichen ist der Gallo Nero. Der Schwarze Hahn war bereits das Symbol der mittelalterlichen Lega del Chianti und wurde 1924 vom neu gegründeten Schutzkonsortium übernommen. Heute muss er auf jeder Flasche Chianti Classico erscheinen.
Der Gallo Nero ist damit kein allgemeines Chianti-Siegel. Wer ihn auf einer Flasche sucht, sucht ausdrücklich nach Chianti Classico.
Auch bei der Rebsortenzusammensetzung besitzt Classico eigene Regeln: Für Annata und Riserva sind mindestens 80 Prozent Sangiovese vorgeschrieben. Ergänzt werden dürfen ausschließlich zugelassene rote Sorten; weiße Rebsorten sind seit dem Jahrgang 2006 nicht mehr erlaubt.
Annata, Riserva und Gran Selezione – drei Ebenen des Chianti Classico
Chianti Classico kennt drei Typologien, die sich nicht nur in der Reifezeit unterscheiden.
- Chianti Classico Annata: mindestens 80 Prozent Sangiovese, mindestens 12 Monate Reife
- Chianti Classico Riserva: mindestens 80 Prozent Sangiovese, mindestens 24 Monate Reife, davon mindestens 3 Monate Flasche
- Chianti Classico Gran Selezione: mindestens 90 Prozent Sangiovese, höchstens 10 Prozent zugelassene autochthone rote Sorten, mindestens 30 Monate Reife, davon mindestens 3 Monate Flasche
Für Gran Selezione gelten weitere Bedingungen. Die Trauben müssen aus Weinbergen stammen, die vom abfüllenden Betrieb selbst bewirtschaftet werden. Die Kategorie wurde 2014 eingeführt und bildet im gesetzlichen System des Chianti Classico die Spitze der drei Typologien.
Das bedeutet trotzdem nicht, dass jede Gran Selezione jedem Riserva oder Annata qualitativ überlegen sein muss. Das Disciplinare definiert eine anspruchsvollere Kategorie mit strengeren Regeln – die tatsächliche Qualität der Flasche hängt weiterhin von Weinberg, Jahrgang und Produzent ab.
Auch Riserva ist kein automatisches Qualitätssiegel oberhalb jedes Annata. Viele Produzenten entscheiden sehr bewusst, welche Partien sie als Annata, Riserva oder Gran Selezione abfüllen und welche stilistische Rolle die jeweiligen Weine im eigenen Sortiment übernehmen.
Die Kategorien helfen bei der Orientierung. Eine Rangliste ersetzen sie nicht.
Elf UGA – Chianti Classico wird geografisch präziser
Mit den Unità Geografiche Aggiuntive, kurz UGA, hat Chianti Classico seine Herkunftslogik erheblich präzisiert. Elf geografische Einheiten sind innerhalb des Produktionsgebiets abgegrenzt:
- San Casciano
- Greve
- Montefioralle
- Lamole
- Panzano
- Radda
- Gaiole
- Castelnuovo Berardenga
- Vagliagli
- Castellina
- San Donato in Poggio
Im gegenwärtigen System ist die UGA-Angabe an Chianti Classico Gran Selezione gebunden. Für einzelne UGA-Namen sieht das Disciplinare Übergangsfristen vor; entscheidend ist jedoch das Grundprinzip: Die UGA sollen die Herkunft der Trauben genauer benennen.
Sie sind ausdrücklich keine Cru-Klassifikation. Radda steht rechtlich nicht über Gaiole, Panzano nicht über Castellina. Das Consorzio beschreibt die UGA als geografische Einheiten ohne qualitative Rangordnung.
Gerade das macht sie interessant. Statt zu behaupten, eine Zone sei grundsätzlich besser als eine andere, erlauben sie Produzenten und Weintrinkern, Unterschiede genauer zu beobachten.
Ein Wein aus hoch gelegenen Teilen von Radda kann andere Bedingungen vorfinden als einer aus Castelnuovo Berardenga; selbst innerhalb einer UGA unterscheiden sich Weinberge nach Exposition, Boden, Höhe und Mikroklima. Die UGA ist deshalb eine zusätzliche Koordinate – kein fertiges Geschmacksurteil.
Höhe, Böden und Exposition – warum Classico nicht überall gleich schmeckt
Das Chianti-Classico-Gebiet ist eine komplexe Hügellandschaft. Weinberge liegen in unterschiedlichen Höhen, auf verschieden ausgerichteten Hängen und auf geologisch sehr heterogenen Untergründen.
Begriffe wie Galestro, Alberese und Macigno tauchen dabei regelmäßig auf. Galestro bezeichnet einen brüchigen tonhaltigen Schiefer, Alberese kalkreiche Gesteinsformationen und Macigno Sandstein. Hinzu kommen Ton, Mergel, Sand und jüngere Ablagerungen, insbesondere in südlicheren und tiefer gelegenen Bereichen.
Diese Namen sind hilfreich, sollten aber nicht als Geschmacksformel missverstanden werden. Alberese erzeugt nicht automatisch Eleganz, Galestro nicht zwangsläufig Mineralität und Sandstein nicht per se einen bestimmten Tannintyp.
Standort entsteht aus dem Zusammenspiel von Boden, Höhe, Exposition, Wasserhaushalt, Wind und Temperatur. Der Produzent fügt mit Bewirtschaftung, Erntezeitpunkt und Kellerarbeit eine weitere Ebene hinzu.
Deshalb greift auch eine pauschale Gemeindelehre zu kurz. Radda wird häufig mit Spannung und Finesse verbunden, Castelnuovo Berardenga mit Wärme und Kraft, Lamole mit Höhe und Duftigkeit. Solche Beobachtungen können Orientierung geben – sie ersetzen aber nicht den konkreten Weinberg.
Gerade die UGA machen sichtbar, dass Chianti Classico heute geografisch präziser denken möchte, ohne aus Landschaft automatisch Qualität abzuleiten.
Vom Fiasco zur Herkunft – wie sich der Stil verändert hat
Chianti war lange zugleich Herkunft und internationales Symbol für unkomplizierten italienischen Rotwein. Die bauchige, mit Stroh umflochtene Flasche, der Fiasco, wurde im 20. Jahrhundert weltweit zu einem Erkennungszeichen – und schließlich auch zu einem Klischee.
Die Qualitätsentwicklung der vergangenen Jahrzehnte verlief wesentlich komplexer. Produzenten reduzierten Erträge, pflanzten gezielteres Rebmaterial, untersuchten Böden und Expositionen genauer und veränderten ihre Kellerarbeit. Gleichzeitig wurde immer wieder darüber gestritten, welche Rebsorten und Fassgrößen "echten" Chianti ausmachen.
In einer Phase galten Cabernet Sauvignon und Merlot, neue Barriques und stärkere Extraktion als Zeichen von Modernität. Andere Häuser hielten an Sangiovese, Canaiolo, großen Fässern und langen traditionellen Ausbauformen fest. Heute ist diese Gegenüberstellung erheblich weniger hilfreich.
Es gibt 100-prozentigen Sangiovese aus Barrique ebenso wie traditionelle Cuvées aus großen Botti. Es gibt elegante Weine aus warmen Bereichen und kraftvolle Weine aus höheren Lagen. Kellertechnik allein verrät nicht, ob ein Wein seine Herkunft überzeugend zeigt.
Selbst das historische "Governo all'uso Toscano", bei dem junger Wein mit leicht angetrockneten Trauben erneut vergärt, ist im Chianti-Regelwerk weiterhin vorgesehen. Es definiert jedoch ebenso wenig den gesamten Chianti wie früher der Fiasco.
Moderner Chianti ist vor allem vielfältiger und genauer geworden.
Chianti und der Jahrgang
Sangiovese reagiert deutlich auf den Verlauf des Vegetationsjahres. Niederschlag im Frühjahr, sommerliche Hitze, nächtliche Abkühlung und die Bedingungen im September und Oktober beeinflussen Reife, Säure und Tannin.
Doch ein "Chianti-Jahrgang" ist noch weniger einheitlich als bei vielen kleineren Appellationen. Die Weinberge des Chianti DOCG verteilen sich über große Teile der Toskana; selbst im kompakteren Classico unterscheiden sich Höhe, Exposition und Mikroklima deutlich.
Ein warmes Jahr kann deshalb in einer hoch gelegenen oder windoffenen Parzelle hervorragend funktionieren, während ein kühlerer Jahrgang in geschützteren Lagen andere Vorteile bringt. Dazu kommt die Entscheidung des Produzenten, wann gelesen, wie extrahiert und wie lange gereift wird.
Jahrgangsbewertungen sind deshalb ein Ausgangspunkt, keine Kaufanweisung. Besonders aufschlussreich wird Chianti, wenn mehrere Jahrgänge desselben Produzenten nebeneinander stehen: Dann lässt sich erkennen, was vom Ort und vom Haus stammt – und was der Jahrgang verändert.
Chianti-Jahrgänge im Detail entdecken
Ausführliche Einordnungen ausgewählter Jahrgänge und die jeweils verfügbaren Chianti, Chianti Classico, Riserva und Gran Selezione finden Sie auf unseren Jahrgangsseiten:
Gerade Riserva und Gran Selezione können über viele Jahre zusätzliche Komplexität entwickeln. Die interessanteste Flasche muss deshalb nicht zwangsläufig aus dem jüngsten verfügbaren Jahrgang stammen.
Chianti in vielen Handschriften
Wie unterschiedlich Chianti heute gedacht wird, zeigt sich am besten bei den Produzenten. Denn Sangiovese verbindet sie, doch selbst benachbarte Weinberge können zu sehr verschiedenen Antworten auf die Frage führen: Was kann diese Rebsorte an diesem Ort sein?
Bei Ricasoli 1141 beginnt die Geschichte fast zwangsläufig. Bettino Ricasoli formulierte 1872 nach langen Versuchen seine berühmte Chianti-Rezeptur; heute unterscheidet das Gut in Brolio 19 Bodentypen in fünf geologischen Hauptformationen. Melini, 1705 gegründet, steht für eine andere Seite der Geschichte. 1860 übernahm das Haus den vom Glasmacher Paolo Carrai entwickelten "fiasco strapeso" und half damit, Chianti zuverlässiger auf entfernte Märkte zu bringen.
Wie grundlegend sich das Verständnis von Chianti später verändern konnte, zeigen Castello di Monsanto und Marchesi Antinori | Tenuta Tignanello. Monsantos Il Poggio wurde bereits 1962 erstmals erzeugt und war der erste Chianti Classico, der den Namen seines einzelnen Weinbergs auf dem Etikett trug; seit 1968 kommt er ohne weiße Trauben aus. Tignanello begann 1970 noch als "Chianti Classico Riserva vigneto Tignanello". 1971 wurde daraus Tignanello als Vino da Tavola, während die weißen Sorten erst ab 1975 vollständig aus der Cuvée verschwanden. Zwei Entwicklungen, die zeigen, wie früh Produzenten begannen, Herkunft, Rebsorten und geltende Regeln neu zu denken.
Auch San Felice verbindet Erneuerung mit Forschung. Der erstmals 1968 erzeugte Vigorello gehört zu den frühen Wegbereitern jener toskanischen Weine, die später als Supertuscans bekannt wurden. Im Vitiarium wurden zudem rund 270 alte toskanische Rebsorten gesammelt und untersucht; aus dieser Arbeit rückte unter anderem Pugnitello wieder stärker ins Bewusstsein. Castellare di Castellina ging einen verwandten, aber eigenen Weg: Gemeinsam mit den Universitäten Mailand und Florenz entstand dort der erste experimentelle Weinberg des Chianti für eine systematische wissenschaftliche Selektion von Sangiovese-Klonen. Zugleich hielt Castellare im Chianti Classico konsequent an heimischen Rebsorten fest.
In Panzano zeigen Fontodi und Castello dei Rampolla, wie verschieden selbst benachbarte Vorstellungen von Herkunft aussehen können. Fontodi liegt in der Conca d'Oro, ist zertifiziert biologisch und hat sich intensiv dem Sangiovese dieses natürlichen Amphitheaters verschrieben. Castello dei Rampolla setzte früh andere Akzente: Sammarco entstand 1980 gemeinsam mit Giacomo Tachis aus der Idee, Cabernet Sauvignon in die eigene Interpretation des Gebiets einzubeziehen; 1994 begann das Gut mit der Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung. Gerade nebeneinander machen beide deutlich, dass Herkunft keine einheitliche Stilvorschrift ist.
Weiter nördlich wird die Höhe selbst zum Thema. Castello di Volpaia bewirtschaftet seine Weinberge bei Radda überwiegend oberhalb von 400 Metern auf sandsteingeprägten Böden; das mittelalterliche, erstmals 1172 erwähnte befestigte Dorf ist bis heute unmittelbar mit der Weinproduktion verbunden. Noch ausgeprägter zeigt sich die Höhenlage bei Lamole di Lamole. Die höchsten Weinberge von Lamole reichen über 650 Meter, der Vigneto di Campolungo liegt zwischen 420 und 576 Metern. Terrassen, Macigno-Sandstein und kühle Höhenlagen geben dieser Ecke des Classico eine ausgesprochen eigene Identität.
Castello di Ama zeigt wiederum, wie früh einzelne Weinberge systematisch als eigenständige Herkünfte verstanden wurden. Rund um das Dorf Ama verteilen sich die Rebflächen auf vier Täler; Vigneto Bellavista erschien erstmals mit dem Jahrgang 1978, La Casuccia folgte 1985. Riecine steht für eine andere Konsequenz: Der Engländer John Dunkley kaufte 1971 die ersten Rebflächen und setzte von Beginn an auf Sangiovese und die Eigenart von Gaiole. Heute führt die Gran Selezione Vigna Gittori diese Idee bis auf Parzellenebene weiter – aus einem 1974 gepflanzten Weinberg auf 500 Metern.
Am südöstlichen Rand des Classico liegt Fèlsina. Hier trifft Castelnuovo Berardenga auf die Landschaft in Richtung Crete Senesi. Das Haus setzt bei seinen Chianti-Classico-Weinen konsequent auf Sangiovese; Rancia, erstmals 1983 erzeugt, gehört zu den prägenden Einzellagenweinen des Betriebs.
Doch Chianti endet nicht am Gallo Nero. Fattoria Selvapiana zeigt in Rufina, wie eigenständig Sangiovese östlich von Florenz auftreten kann. Mit dem erstmals 1979 erzeugten Vigneto Bucerchiale gehörte das Gut früh zu jenen Produzenten, die eine Riserva aus Sangiovese mit einem einzelnen Weinberg verbanden. Tenuta Il Palagio öffnet den Blick in eine weitere Richtung: Das bei Figline Valdarno gelegene Gut liegt in der Landschaft des Chianti Colli Fiorentini, wird heute biologisch bewirtschaftet und erzeugt neben Toscana-Weinen auch Chianti DOCG.
Diese fünfzehn Häuser bilden keine Rangliste. Sie stehen für unterschiedliche Orte, Entscheidungen und Epochen – und zeigen gerade deshalb, warum Chianti heute sinnvoller über Herkunft und Produzent verstanden wird als über die Vorstellung eines einzigen verbindlichen Stils.
Chianti kaufen – zuerst Herkunft, dann Kategorie
Bei Chianti hilft eine einfache Reihenfolge mehr als jede Punkteliste: zuerst die Herkunft, dann die Kategorie, danach Produzent und Jahrgang.
Wer einen lebendigen, unkomplizierten Sangiovese für die Küche oder den Alltag sucht, findet im Chianti DOCG eine große Auswahl. Unterzonen wie Rufina, Colli Senesi oder Colli Fiorentini geben zusätzliche geografische Orientierung.
Wer gezielt das historische Kerngebiet kennenlernen möchte, beginnt beim Chianti Classico Annata. Riserva und Gran Selezione bieten längere Reife und häufig eine stärkere Selektion; die UGA können bei Gran Selezione die Herkunft weiter eingrenzen.
Bei SUPERIORE.DE reicht die Auswahl von klassischem Chianti DOCG über Rufina und andere Unterzonen bis zu zahlreichen Chianti Classico Annata, Riserva und Gran Selezione. Hinzu kommen unterschiedliche Jahrgänge, Weinbergsselektionen und je nach Verfügbarkeit gereifte Flaschen.
Gerade bei Chianti Classico lohnt sich der Vergleich innerhalb eines Hauses: Annata gegen Riserva, verschiedene Weinberge oder UGA, derselbe Wein über mehrere Jahrgänge. So wird aus einer großen Auswahl ein nachvollziehbares Bild.
Wer bereits gereifte Sangiovese sucht, findet bei uns je nach Bestand auch gereifte Weine. Unsere Flaschen lagern bis zum Versand vollklimatisiert, lichtgeschützt und unter konstanten Bedingungen.
Am Ende führen wenige Fragen zuverlässig zur passenden Flasche: Chianti oder Chianti Classico? Welche Unterzone oder UGA? Annata, Riserva oder Gran Selezione? Welcher Produzent? Welches Reifestadium?
Wer diese Ebenen auseinanderhält, entdeckt hinter dem berühmten Namen eine der vielfältigsten Sangiovese-Landschaften Italiens.
Fragen und Antworten zu Chianti & Chianti Classico
Was ist Chianti?
Chianti DOCG ist eine geschützte toskanische Herkunftsbezeichnung für Wein, bei der Sangiovese die zentrale Rebsorte ist. Das große Produktionsgebiet umfasst Teile von sechs Provinzen und gliedert sich in acht geografische Unterzonen.
Was ist Chianti Classico?
Chianti Classico DOCG ist eine eigenständige Herkunftsbezeichnung aus dem historischen Kerngebiet zwischen Florenz und Siena. Sie besitzt ein eigenes Disciplinare und ist seit 1996 rechtlich vom Chianti DOCG getrennt.
Was ist der Unterschied zwischen Chianti und Chianti Classico?
Die Weine stammen aus unterschiedlichen Produktionsgebieten und folgen unterschiedlichen Regeln. Chianti DOCG besitzt acht Unterzonen sowie Riserva und Superiore. Chianti Classico unterscheidet Annata, Riserva und Gran Selezione und verwendet den Schwarzen Hahn als verpflichtendes Erkennungszeichen.
Ist Chianti Classico besser als Chianti?
Nicht automatisch. Chianti Classico ist keine Qualitätsstufe über Chianti, sondern eine eigene DOCG. Qualität hängt in beiden Systemen von Herkunft, Weinberg, Jahrgang und Produzent ab. Ein hochwertiger Chianti Rufina kann deshalb anspruchsvoller sein als ein einfacher Chianti Classico.
Welche Rebsorte wird für Chianti verwendet?
Sangiovese ist die wichtigste Rebsorte. Das ab der Ernte 2026 geltende Chianti-Regelwerk erlaubt für roten Chianti 60 bis 100 Prozent Sangiovese. Für frühere Jahrgänge galten höhere Mindestanteile. Chianti Classico Annata und Riserva verlangen mindestens 80 Prozent, Gran Selezione mindestens 90 Prozent Sangiovese.
Kann Chianti aus 100 Prozent Sangiovese bestehen?
Ja. Sowohl Chianti DOCG als auch Chianti Classico DOCG können vollständig aus Sangiovese erzeugt werden. Ein Verschnitt mit anderen zugelassenen Sorten ist möglich, aber nicht vorgeschrieben.
Dürfen weiße Trauben in Chianti enthalten sein?
Im Chianti DOCG sind innerhalb der jeweiligen Regelgrenzen auch zugelassene weiße Rebsorten möglich. Im Chianti Classico sind seit dem Jahrgang 2006 ausschließlich rote Rebsorten erlaubt.
Was bedeutet der Schwarze Hahn auf einer Flasche Chianti?
Der Gallo Nero ist das verpflichtende Symbol des Chianti Classico DOCG. Er kennzeichnet nicht jeden Chianti. Eine Flasche Chianti DOCG aus Rufina, den Colli Senesi oder einer anderen Chianti-Unterzone trägt deshalb keinen Gallo Nero.
Welche Unterzonen hat Chianti DOCG?
Das aktuelle System kennt acht Unterzonen: Colli Aretini, Colli Fiorentini, Colli Senesi, Colline Pisane, Montalbano, Montespertoli, Rufina und Terre di Vinci. Terre di Vinci wurde 2026 neu aufgenommen.
Was ist Chianti Rufina?
Chianti Rufina ist eine der acht Unterzonen des Chianti DOCG. Sie liegt östlich von Florenz in einem vergleichsweise hoch gelegenen, vom Apennin beeinflussten Gebiet und besitzt eine lange eigenständige Weinbautradition.
Was bedeutet Riserva bei Chianti?
Chianti Riserva muss mindestens zwei Jahre reifen. Beim Chianti Classico Riserva beträgt die vorgeschriebene Reife mindestens 24 Monate, davon mindestens drei Monate in der Flasche. Riserva bezeichnet zunächst eine gesetzlich definierte längere Reife, nicht automatisch eine höhere Qualität jeder einzelnen Flasche.
Was ist Chianti Superiore?
Chianti Superiore ist eine Bezeichnung innerhalb des Chianti DOCG. Für diese Weine gelten strengere Produktionsvorgaben und eine spätere Marktfreigabe. Chianti Superiore gehört nicht zum Chianti-Classico-System und ist nicht mit Gran Selezione gleichzusetzen.
Was ist Chianti Classico Gran Selezione?
Gran Selezione ist die anspruchsvollste gesetzliche Kategorie innerhalb des Chianti Classico DOCG. Sie verlangt mindestens 90 Prozent Sangiovese, ausschließlich Trauben aus Weinbergen, die der abfüllende Betrieb selbst bewirtschaftet, und mindestens 30 Monate Reife, davon drei Monate Flasche.
Was bedeutet UGA bei Chianti Classico?
UGA steht für "Unità Geografica Aggiuntiva". Die elf UGA sind enger abgegrenzte geografische Einheiten innerhalb des Chianti Classico. Im derzeitigen System sind sie mit Gran Selezione verbunden. Sie beschreiben Herkunft und bilden keine amtliche Qualitätsrangfolge.
Welche UGA gibt es im Chianti Classico?
Die elf UGA heißen San Casciano, Greve, Montefioralle, Lamole, Panzano, Radda, Gaiole, Castelnuovo Berardenga, Vagliagli, Castellina und San Donato in Poggio.
Wie schmeckt Chianti?
Sangiovese bringt häufig Aromen von roter Kirsche und Sauerkirsche, florale und kräuterige Noten, lebendige Säure und spürbares Tannin. Je nach Herkunft, Jahrgang und Ausbau kann Chianti leicht und saftig oder strukturiert, würzig und für lange Reife gebaut sein.
Wie lange kann Chianti lagern?
Einfachere Chianti werden häufig jung getrunken. Hochwertige Chianti Rufina, Chianti Classico Riserva und Gran Selezione können dagegen viele Jahre entwickeln. Eine pauschale Lagerdauer wäre zu grob; Produzent, Jahrgang und konkrete Flasche sind entscheidend.
Sollte man Chianti dekantieren?
Junger, strukturierter Chianti Classico, Riserva oder Gran Selezione kann von Luft profitieren. Bei älteren Flaschen sollte vorsichtiger dekantiert werden, weil ein gereiftes Bouquet empfindlicher reagieren kann.
Wozu passt Chianti?
Die Kombination aus Säure, Frucht und Tannin macht Chianti besonders vielseitig zu Speisen. Pasta mit Ragù, gegrilltes Fleisch, Bistecca Fiorentina, Wildschwein, Pilze, Hülsenfrüchte und gereifter Pecorino gehören zu den klassischen Begleitern.
Kann man gereiften Chianti kaufen?
Ja. Je nach Verfügbarkeit bietet SUPERIORE.DE neben aktuellen Jahrgängen auch gereifte Chianti Classico, Riserva und Gran Selezione an. Bei älteren Flaschen sind nachvollziehbare Lagerung und der Zustand des Weins besonders wichtig.
Wie wird Chianti bei SUPERIORE.DE gelagert und versendet?
Unsere Weine lagern bis zum Versand vollklimatisiert, lichtgeschützt und unter konstanten Bedingungen. Der Versand erfolgt in geprüften, für Flaschen geeigneten Kartonagen und versichert; Lieferzeiten und Versandkosten richten sich nach dem jeweiligen Lieferland.
Chianti wird einfacher, sobald man die Herkunft versteht
Chianti wirkt kompliziert, weil derselbe historische Name heute zwei eigenständige Weinsysteme bezeichnet. Dahinter steckt jedoch eine klare Logik.
Chianti DOCG zeigt Sangiovese über eine große toskanische Landschaft und acht Unterzonen. Chianti Classico konzentriert sich auf das historische Kerngebiet, unterscheidet Annata, Riserva und Gran Selezione und macht seine Herkunft mit dem Gallo Nero und zunehmend mit den UGA sichtbar.
Was beide verbindet, ist nicht ein bestimmter Geschmack, sondern Sangiovese und die Fähigkeit dieser Rebsorte, auf unterschiedliche Orte und Jahrgänge zu reagieren.
Deshalb muss man Chianti nicht auf Strohflasche, Schwarzer Hahn, Riserva oder Gran Selezione reduzieren. Interessanter wird er, sobald man fragt, woher ein Wein kommt, wer ihn erzeugt und wie dieser Produzent seine Herkunft interpretiert.
Ein berühmter Name wird damit nicht komplizierter, sondern genauer. Und genau dort beginnt die eigentliche Vielfalt des Chianti. SUPERIORE.DE
- 24 Jahre Expertise
- 3.500+ Weine verfügbar
- 350+ Winzer
- Ab 120 € frei Haus (DE)
- 28.000 positive Kundenstimmen
- Vollklimatisierte Lagerung























