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![Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021]()
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021
1886 gründete Carlo Campagnola seine Kellerei im Marano-Tal, im Herzen des Valpolicella Classico. Schon 1907 die erste Goldmedaille für den besten Recioto auf der Weinmesse von Verona – seither führt die Familie in nunmehr fünfter Generation fort, was mit einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb begann. Die Weinberge für diesen Amarone liegen auf kalkhaltigen Hängen zwischen 200 und 350 Metern, wo Corvina, Corvinone und Rondinella Ende September von Hand gelesen werden. Die traditionelle Appassimento-Trocknung dauert rund 100 Tage, bis die Trauben 35–40% ihres Gewichts verloren haben. Im Dezember sanftes Pressen, 30 Tage Mazeration, dann der Ausbau: 60% reifen 24 Monate in großen Eichenfässern aus slawonischer Eiche, 40% für 18 Monate in neuen Barriques aus Allier-Eiche.
- Rebsorten: 40% Corvina, 35% Corvinone, 25% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24/18 Monate Holzfass/Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2036+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 31,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,89 g/l
- Restzucker: 5,88 g/l
- Sulfit: 98 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Cavolo" Amarone della Valpolicella DOCG 2020]()
“Cavolo” Amarone della Valpolicella DOCG 2020
Cavolo Amarone ist eine Auswahl der besten Trauben aus allen Weinbergen des Weinguts. Öffnet sich mit Aromen von Himbeerkonfitüre, getrockneten Kirschen, die mit Zimt und Kakao bestäubt sind, und wehenden Noten von Zedernholz und Tabak. Die Aromen von säuerlichen Pflaumen und frischen Brombeeren vereinen sich mit Lorbeerblatt, Chia-Gewürz, Süßholzwurzeln und weißem Pfeffer. Am Gaumen elegant, mit feinen Tanninen und einer lebendigen Säure, die dem Wein eine gute Grundlage für die Reifung gibt. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 55% Corvina, 25% Corvinone, 20% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 48 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 33,30 g/l
- Gesamtsäure: 6,55 g/l
- Restzucker: 2,00 g/l
- Sulfit: 96 mg/l
- pH-Wert: 3,42
- Allergene
enthält Sulfite
!["Selezione Antonio Castagnedi" Amarone della Valpolicella DOCG 2021]()
“Selezione Antonio Castagnedi” Amarone della Valpolicella DOCG 2021
Amarone Selezione Antonio Castagnedi liefert jedes Jahr hohe Qualität zu einem phantastischen Preis. Wenn Sie jemals die Gelegenheit hatten, in alten, handgebrannten Ziegelstein-Trockenschuppen zu stehen, drei Stockwerke hoch, gefüllt mit heißem Dampf, Blätter in Bündeln gebunden, aufgestapelt und aufwärts und aufwärts, werden Sie wissen, wie dieser Wein riecht. Es ist ein außergewöhnlicher Geruch. Er riecht nach dampfgetränkten, roten Lehmziegeln, nach Tabakblättern, grün, gelb, gold, kupferfarben, braun und nach Erde, Gewürzen, Staub und Ofenrauch. Es ist der Geruch eines guten Amarone.
- Rebsorten: 35% Corvina, 35% Corvinone, 20% Rondinella, 5% Croatina, 5% Oseleta
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2039+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
dunkle Trüffel‑Gerichte - Gesamtextrakt: 41,54 g/l
- Gesamtsäure: 6,64 g/l
- Restzucker: 7,86 g/l
- Sulfit: 95 mg/l
- pH-Wert: 3,55
- Allergene
enthält Sulfite
!["3 Cru" Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021]()
“3 Cru” Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021
Derselbe Dreiklang – Calcarole, Pojega, Rovereti – und doch ein ganz anderer Wein. Wo der 2019er Wärme und Fülle bot, erzählt der 2021er eher von Präzision und klassischer Kontur. Der Aprilfrost reduzierte die Erträge spürbar, doch was folgte, war ein Geschenk: Ein Sommer, in dem die Temperaturen nie die kritische 33-Grad-Schwelle der Corvina überschritten. Die Reben reiften stetig, ohne Hitzestress, mit kühlen Nächten, die Säure und Aromatik bewahrten. Das anschließende Appassimento in den historischen Trockenräumen von Pojega verlief unter idealen Bedingungen – trocken, kühl, gleichmäßig. Die Winzer der Valpolicella nennen 2021 schlicht "l'annata perfetta".
- Rebsorten: 40% Corvina, 30% Corvinone, 20% Rondinella, 10% Barbera
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 36 Monate Barrique/Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Eintöpfe und Aufläufe mit Rindfleisch - Gesamtextrakt: 32,89 g/l
- Gesamtsäure: 6,02 g/l
- Restzucker: 5,78 g/l
- Sulfit: 97 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 95 kcal
- Energie in kJ: 397 kJ
- Kohlenhydrate: 1,90 g
- Davon Zucker: 0,60 g
!["Marne 180" Amarone della Valpolicella DOCG 2021]()
“Marne 180” Amarone della Valpolicella DOCG 2021
Der Name ist Programm: Marne bedeutet Mergelboden, auf dem die Reben für diesen herrlichen Amarone wachsen. Sie sind über 20 Jahre alt und liegen in idealer 180°-Richtung, von Süd-West nach Süd-Ost. Sattes, glänzendes Rubinrot, kompaktes Bouquet mit intensiven Aromen von Pflaume, Schwarzkirsche, grünem Tee und Tabak, im Hintergrund eine feine Schokoladennote. Der von feiner Beerenfrucht ummantelte Körper entwickelt am Gaumen ein dynamisches Geschmackserlebnis mit süßem Fruchtschmelz, straffem Tannin und langem Nachhall. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 35% Corvina, 35% Corvinone, 20% Rondinella, 10% Rossignola, Oseleta, Negrara, Dindarella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 36 Monate Tonneau
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Rotes Fleisch und gereifte Käsesorten - Gesamtextrakt: 39,00 g/l
- Gesamtsäure: 6,10 g/l
- Restzucker: 4,50 g/l
- Sulfit: 86 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
![Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2018]()
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2018
Der Amarone Classico wird aus Trauben hergestellt, die in den Weinbergen des klassischen Valpolicella-Gebiets am Eingang des Marano-Tals liegen. Der Trocknungsprozess der sorgfältig ausgewählten Trauben dauert etwa 120 Tage. Nach der Vergärung reift der Wein für mindestens 3 Jahre in Holzfässern.
- Rebsorten: 47% Corvina, 39% Corvinone, 6% Rondinella, 8% Andere
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 12/24 Monate kl./gr. Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 33,25 g/l
- Gesamtsäure: 6,05 g/l
- Restzucker: 2,25 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,38
- Allergene
enthält Sulfite
![Amarone della Valpolicella Valpantena DOCG 2022]()
Amarone della Valpolicella Valpantena DOCG 2022
Im Tal der Götter (Valpantena) schreibt Bertani seit 1857 die vielleicht reinste Amarone-Geschichte Italiens. Diese nördlichste Subzone des Valpolicella gilt als ihr geheimer Cru, wo Mergel-Kalkstein am Osthang und Ton-Kalkstein am Westhang der Hügel ein einzigartiges Terroir schaffen. Hier, fernab der touristischen Pfade, gedeihen Corvina Veronese und Rondinella an 15 bis 20 Jahre alten Rebstöcken. Nach der händischen Septemberlese ruhen die Trauben vier Monate in historischen Trockenräumen der Grezzana-Kellerei, bis die winterliche Pressung beginnt. 30 Monate Reifung in slawonischen Eichenfässern und Barriques verleihen diesem Amarone seine charakteristische Finesse – weniger opulent als die Klassiker aus Negrar, dafür mineralischer und würziger.
- Rebsorten: 80% Corvina, 20% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24 Monate Holzfass
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 15,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 32,87 g/l
- Gesamtsäure: 5,81 g/l
- Restzucker: 5,79 g/l
- Sulfit: 97 mg/l
- pH-Wert: 3,50
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 91 kcal
- Energie in kJ: 381 kJ
- Kohlenhydrate: 1,40 g
- Davon Zucker: 0,70 g
!["Caterina Zardini" Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2020]()
“Caterina Zardini” Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2020
Anfang des 20. Jahrhunderts verlor Caterina Zardini ihren Mann. Was blieb, waren zehn Kinder, hundert Hektar Land im Herzen der Valpolicella Classica und ein Weingut, das ihr Mann Carlo Campagnola mit Leidenschaft aufgebaut hatte – er hatte 1907 noch den Preis für den besten Recioto der Region gewonnen. Caterina hätte das Gut abgeben können. Sie tat es nicht. Sie übernahm die Arbeit, führte das Weingut mit allen Kindern weiter, und legte damit den Grundstein für fünf Generationen einer Weinfamilie, die bis heute in Marano di Valpolicella verwurzelt ist. Dieser Amarone trägt ihren Namen, eine Verbeugung.
- Rebsorten: 80% Corvina, 20% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 18‑24 Monate Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2039+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato all'Amarone, Cinghiale al forno, gereifter Asiago - Gesamtextrakt: 33,58 g/l
- Gesamtsäure: 5,96 g/l
- Restzucker: 4,89 g/l
- Sulfit: 89 mg/l
- pH-Wert: 3,52
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 92 kcal
- Energie in kJ: 387 kJ
- Kohlenhydrate: 1,50 g
- Davon Zucker: 0,50 g
![Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2020]()
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2020
Der überaus beliebte und elegante Amarone-Klassiker aus dem Hause Zenato stammt aus Sant'Ambrogio, dem Herzstück der Valpolicella Classico, dort, wo die Familie seit 1960 ihre Heimat hat. Corvina dominiert mit achtzig Prozent die Cuvée, ergänzt von Rondinella, Oseleta und Croatina – allesamt von den Hanglagen der Costalunga-Parzelle. Nach der Handlese im Oktober beginnt das Ritual des Appassimento: Vier Monate ruhen die Trauben in flachen Kisten, verlieren Wasser, konzentrieren Zucker und Aromen. Erst im Januar erfolgt die Pressung, gefolgt von langsamer Gärung mit Schalenkontakt. Sechsunddreißig Monate reift der Wein anschließend in großformatigen Fässern aus slawonischer Eiche, bevor er nach weiterer Flaschenreife freigegeben wird.
- Rebsorten: 85% Corvina, 10% Rondinella, 5% Oseleta & Croatina
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 36 Monate Eichenfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 37,96 g/l
- Gesamtsäure: 6,07 g/l
- Restzucker: 5,47 g/l
- Sulfit: 75 mg/l
- pH-Wert: 3,52
- Allergene
enthält Sulfite
!["Case Vecie" Amarone della Valpolicella DOCG 2018]()
“Case Vecie” Amarone della Valpolicella DOCG 2018
Amarone Case Vecie hat seinen Namen von dem gleichnamigen Weinberg in der Gemeinde Grezzana im Valpantena. Eine außergewöhnliche Parzelle, auf der die Trauben dank der Höhenlage und der Exposition auch in den schwierigsten Jahren langsam und konstant reifen. Die späte Weinlese ermöglicht es, die Trauben in einer kühleren Jahreszeit zu lagern und einen langsamen und langen Trocknungsprozess durchzuführen, der die charakteristischen Aromen entwickelt. Ein Wein, der die natürlichen Eigenschaften des Hochgebirgsklimas zur Geltung bringt: ein echter Amarone "delle vigne alte".
- Rebsorten: 39% Corvina, 30% Corvinone, 31% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24/24 Monate kl./gr. Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 34,72 g/l
- Gesamtsäure: 5,89 g/l
- Restzucker: 2,45 g/l
- Sulfit: 89 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Manfro" Amarone della Valpolicella DOCG 2018]()
“Manfro” Amarone della Valpolicella DOCG 2018
Manfro vereint in seinem Bouquet dunkle reife Früchte, süße Gewürze, etwas Mokka mit würzigen Kräutern und Veilchenblüten. Am Gaumen seidig, vollmundig und energetisch mit kühlender Säure und Mineralien, die hervorragend die reifen schwarzen Kirschen umspielen. Im Abgang eine elegante Bitternote, frisch mit violetten Blüten und Waldbeeren. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 75% Corvina, 15% Rondinella, 5% Croatina, 5% Oseleta
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 44,25 g/l
- Gesamtsäure: 6,41 g/l
- Restzucker: 8,25 g/l
- Sulfit: 105 mg/l
- pH-Wert: 3,55
- Allergene
enthält Sulfite
!["Villa Rizzardi" Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2020]()
“Villa Rizzardi” Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2020
Seit 1649 bewirtschaftet die Familie Rizzardi die Hügel von Pojega im Herzen von Negrar. Was als Weinberg begann, wurde über Generationen zu einem Ort, an dem Landschaft und Wein untrennbar verschmelzen – der berühmte Giardino, der Teatro di Verzura, die Villa selbst. Aus den südexponierten Parzellen dieses historischen Cru stammt ein Amarone Riserva, der nur in Jahrgängen erzeugt wird, die der Familie würdig erscheinen. Dass 2020 dazugehört, ist aber alles andere als selbstverständlich. Denn 2020 war ein Jahr der Prüfung. Sonniger Frühling, schwere Sommerregenfälle, Hitze und Kühle im ständigen Wechsel – die Valpolicella verlangte Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Gerade die alten Corvinone-Reben in Pojega, spät reifend und tief verwurzelt im kalkhaltigen Ton, brachten aus dem klimatischen Widerspruch Trauben von ungewöhnlicher Konzentration hervor. Das Consorzio sprach zum hundertsten Jubiläum von Weinen mit "starker Persönlichkeit und bemerkenswerter Balance" – bei Villa Rizzardi trifft das ins Mark.
- Rebsorten: 43% Corvina, 31% Corvinone, 16% Rondinella, 10% Barbera
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 36 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2041+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Geschmortes Rind‑/Lammfleisch - Gesamtextrakt: 34,05 g/l
- Gesamtsäure: 5,94 g/l
- Restzucker: 3,97 g/l
- Sulfit: 87 mg/l
- pH-Wert: 3,43
- Allergene
enthält Sulfite
!["Ansari" Amarone della Valpolicella DOCG 2019]()
“Ansari” Amarone della Valpolicella DOCG 2019
Namensgeber für den nur in Kleinauflage verfügbaren "Ansari" sind die drei Tedeschi-Geschwister Antonietta, Sabrina und Riccardo, die auch jedes Jahr die drei Fässer auswählen, aus denen der Verschnitt vorgenommen wird. Reichhaltiges Bouquet nach Dörrobst, Rosinen, Rumtopf und Schokolade. Am Gaumen fest und von ausgezeichneter Struktur, zum opulenten Fruchtkern gesellen sich balsamische, kräutrige Noten, im langen Abgang dann eine pikante Bitternote. Seit dem Debut-Jahrgang 2016 die perfekte Ergänzung der hochklassigen Amarone-Riege der berühmten Familienkellerei. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 35% Corvina, 35% Corvinone, 20% Rondinella, 10% Rossignola, Oseleta, Negrara, Dindarella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 36 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Rotes Fleisch und gereifte Käsesorten - Gesamtextrakt: 40,96 g/l
- Gesamtsäure: 6,41 g/l
- Restzucker: 5,78 g/l
- Sulfit: 76 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
!["Campo dei Gigli" Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2017]()
“Campo dei Gigli” Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2017
Der Star aus der Tenuta Sant'Antonio: Von sattem dunklen Rubinrot, sein Duft nach wilden Früchten, schwarzem Pfeffer, Tabak und Gewürzen ist ein Hochgenuss für die Nase. Fruchtig und gehaltvoll, dabei samtig und sehr anspruchsvoll in seinem Charakter - ein strenger, charaktervoller und eleganter Amarone, dessen grandioser Abgang von edlen Tanninen begleitet wird. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 70% Corvina, 20% Rondinella, 5% Croatina, 5% Oseleta
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 18 Monate Tonneau/Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 42,55 g/l
- Gesamtsäure: 5,78 g/l
- Restzucker: 7,41 g/l
- Sulfit: 115 mg/l
- pH-Wert: 3,60
- Allergene
enthält Sulfite
!["Campo dei Gigli" Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2018]()
“Campo dei Gigli” Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2018
In den sanften Hügeln von Mezzane di Sotto, wo die Monti Garbi sich majestätisch über das östliche Valpolicella erheben, liegt das Herzstück der Tenuta Sant'Antonio: Campo dei Gigli – das Feld der Lilien. Hier, auf kalkhaltigen weißen Böden mit sandig-lehmigen Einschlüssen in 300 Meter Höhe, wurzeln die ältesten Reben der Brüder Armando, Tiziano, Paolo und Massimo Castagnedi. Ein einziger Weinberg, aus dem ein einzigartiger Wein entsteht. Seit 1989 verkörpert die Familie Castagnedi jene Revolution, die das Valpolicella für immer veränderte: Qualität statt Quantität, während alle anderen noch auf Masse setzten. Vierzig Jahre alte Reben, erzogen an der traditionellen Pergola Veronese mit nur 3.300 Stöcken pro Hektar, tragen die Cuvée aus 70% Corvina und Corvinone, 20% Rondinella sowie jeweils 5% Croatina und der seltenen Oseleta. Das appassimento – die mystische Trocknungszeit von mindestens drei Monaten – verwandelt die handverlesenen Trauben in konzentrierte Essenz.
- Rebsorten: 70% Corvina, 20% Rondinella, 5% Croatina, 5% Oseleta
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 18 Monate Tonneau/Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 41,33 g/l
- Gesamtsäure: 6,02 g/l
- Restzucker: 7,33 g/l
- Sulfit: 107 mg/l
- pH-Wert: 3,57
- Allergene
enthält Sulfite
![Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021 <br>MAGNUM]()
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021 · MAGNUM
1886 gründete Carlo Campagnola seine Kellerei im Marano-Tal, im Herzen des Valpolicella Classico. Schon 1907 die erste Goldmedaille für den besten Recioto auf der Weinmesse von Verona – seither führt die Familie in nunmehr fünfter Generation fort, was mit einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb begann. Die Weinberge für diesen Amarone liegen auf kalkhaltigen Hängen zwischen 200 und 350 Metern, wo Corvina, Corvinone und Rondinella Ende September von Hand gelesen werden. Die traditionelle Appassimento-Trocknung dauert rund 100 Tage, bis die Trauben 35–40% ihres Gewichts verloren haben. Im Dezember sanftes Pressen, 30 Tage Mazeration, dann der Ausbau: 60% reifen 24 Monate in großen Eichenfässern aus slawonischer Eiche, 40% für 18 Monate in neuen Barriques aus Allier-Eiche.
- Rebsorten: 40% Corvina, 35% Corvinone, 25% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24/18 Monate Holzfass/Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 31,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,89 g/l
- Restzucker: 5,88 g/l
- Sulfit: 98 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Morandina" Amarone della Valpolicella DOCG 2017]()
“Morandina” Amarone della Valpolicella DOCG 2017
"Meine persönliche Herausforderung besteht darin, den Amarone wieder auf den Tisch zu bringen. Ein wunderbarer Speisenbegleiter, der Kraft und Komplexität mit einem knackigen, weichen Schluck verbindet." Graziano Prà
- Rebsorten: 35% Corvina, 35% Corvinone, 25% Rondinella, 5% Oseleta
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 36 Monate Tonneau/Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 17,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2039+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 34,56 g/l
- Gesamtsäure: 6,05 g/l
- Restzucker: 5,15 g/l
- Sulfit: 97 mg/l
- pH-Wert: 3,48
- Allergene
enthält Sulfite
!["Pietro dal Cero" Amarone della Valpolicella DOCG 2019]()
“Pietro dal Cero” Amarone della Valpolicella DOCG 2019
Felice Dal Cero zog nach dem 2. Weltkrieg von Verona an den Gardasee nach Lugana di Sirmione und begann dort Wein zu machen. Sein Sohn Pietro baute Ca' dei Frati anschließend zu einer der bedeutendsten Adressen der Lombardei auf – und war 1969 einer der Mitunterzeichner des ersten Lugana-DOC-Disciplinare, der ersten kontrollierten Herkunftsbezeichnung der gesamten Region. Als Pietro 2012 starb, hinterließ er seinen Kindern Igino, Gian Franco und Anna Maria nicht nur ein Weingut – sondern auch eine Geschichte. Die Geschwister erwarben weitere Weinberge in Pian di Castagnè, im östlichen Teil der Valpolicella, nahe dem Weinberg Luxinum, auf kalkig-mergeligen Böden mit weißen und roten Gesteinsschuppen – ein Terroir von ausgeprägt mineralischem Charakter. Es war die Rückkehr zu den Wurzeln ihres Vaters. Den Wein, den sie hier keltern, widmeten sie daher ihm: Pietro dal Cero – der Vater, dem man zurückgab, was er selbst nie mehr sehen konnte.
- Rebsorten: 70% Corvina, 20% Corvinone, 5% Rondinella, 5% Croatina
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24/12 Monate Holzfass/Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2046+
- Verschluss: Nomacorc
- Speiseempfehlung
Wildschweinbraten, geschmortes Hirschfleisch, gereifter Alpkäse, dunkle Schokolade - Gesamtextrakt: 39,15 g/l
- Gesamtsäure: 7,14 g/l
- Restzucker: 8,24 g/l
- Sulfit: 98 mg/l
- pH-Wert: 3,54
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 94 kcal
- Energie in kJ: 390 kJ
- Kohlenhydrate: 1,90 g
- Davon Zucker: 0,50 g
![Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021]()
Amarone della Valpolicella Classico DOCG 2021
Seit dem 16. Jahrhundert schreibt die Familie Allegrini an der Geschichte des Valpolicella mit. Giovanni Allegrini, der Visionär, gilt als Architekt ihrer Wiedergeburt. Ein Mann, den sie "il ragno delle botti" nannten, die Kellermeister-Spinne, weil er rastlos zwischen seinen Fässern wanderte, immer auf der Suche nach Perfektion. Sein Sohn Franco führte das Erbe weiter, revolutionierte das Appassimento mit dem Bau der Terre di Fumane – einer hochmodernen Trocknungsanlage, die Temperatur, Feuchtigkeit und Luftzirkulation präzise kontrolliert. Seit 2022 liegt das Weingut in den Händen der dritten Generation: Francesco, Giovanni, Matteo und Silvia. Der Amarone stammt von Reben, die über 30 Jahre auf den Hügeln von Fumane wurzeln, zwischen 450 und 520 Metern Höhe, auf Lehm- und Kalkböden vulkanischen Ursprungs. Corvina Veronese und Corvinone teilen sich je 45 Prozent der Cuvée, ergänzt durch Rondinella und Oseleta. Nach der Handlese im September beginnt die Transformation: Vier Monate ruhen die Trauben im Fruttaio, verlieren 40 bis 45 Prozent ihres Gewichts, konzentrieren Zucker und Aromen. Im Januar die sanfte Pressung, dann 25 Tage Mazeration bei kontrollierter Temperatur. Der Ausbau: 18 Monate in neuen Barriques, sieben weitere in großen Fässern, schließlich 14 Monate Flaschenreife – insgesamt über drei Jahre, bevor der Wein das Weingut verlässt.
- Rebsorten: 45% Corvina, 45% Corvinone, 5% Rondinella, 5% Oseleta
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 18/7 Monate Barrique/Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2045+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 33,48 g/l
- Gesamtsäure: 5,81 g/l
- Restzucker: 3,89 g/l
- Sulfit: 78 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Capitel Monte Olmi" Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2018]()
“Capitel Monte Olmi” Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2018
Capitel Monte Olmi 2018 hebt die Dinge auf eine andere Ebene. Er überzieht das Glas mit einem tiefvioletten Schimmer und verströmt ein dunkles und verführerisches Bouquet von Johannisbeeren, Rosinen, schwarzer Lakritze und einem Hauch von gewürzten Zitrusfrüchten. Die tiefgründige, samtige Textur wird durch saftige Säuren und säuerliche rote Früchte ergänzt, die alles, was sie berühren, durchtränken und eine komplexe Schicht aus würzigen Gewürzen, Mineralien und feinen Tanninen hinterlassen. Dieser Wein ist strukturiert, lang und voller Charakter, aber mit einer Ausgewogenheit, die ihn noch viele Jahre im Keller tragen wird. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 30% Corvina, 30% Corvinone, 30% Rondinella, 10% Osoleta u.a.
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 48 Monate Holzfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2044+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 41 g/l
- Gesamtsäure: 7,00 g/l
- Restzucker: 4,50 g/l
- Sulfit: 85 mg/l
- pH-Wert: 3,59
- Allergene
enthält Sulfite
!["Tenuta Missoj" Amarone della Valpolicella Riserva DOCG 2013 <br>in Geschenkkarton]()
“Tenuta Missoj” Amarone della Valpolicella Riserva DOCG 2013 · in Geschenkkarton
Tenuta Missoj ist ein kleines Weingut in Mizzole mit gerade einmal 3,5 ha Rebfläche und ist im Besitz der Familie Campagnola. Die Weinberge erstrecken sich in einer Höhe von 200 Metern auf einem gut belüfteten und exponierten Hügel, wo die Trauben eine perfekte und vollständige Reife erreichen können. Die Trauben für diese Amarone Riserva stammen aus Einzellage, der Wein wird 24 Monate lang in neuen Barriques aus Fleur de Quintessence-Eiche in mittel- bis schwach getoasteter Allier-Eiche mit sehr feiner Maserung ausgebaut. Der weitere Ausbau des Weins erfolgt in der Flasche für weitere 12 Monate.
- Rebsorten: 70% Corvina, 20% Rondinella, 10% Croatina
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 24 Monate neues Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 17,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 36,00 g/l
- Gesamtsäure: 5,60 g/l
- Restzucker: 4,00 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Calcarole" Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2017]()
“Calcarole” Amarone della Valpolicella Classico Riserva DOCG 2017
Im Grunde ist Calcarole kein Weinberg. Es ist ein Kalksteinfelsen. Ein terrassiertes Massiv oberhalb der Villa di Rovereti in Negrar, nach Südwesten exponiert, bis auf 230 Meter ansteigend – die wärmste Einzellage der Valpolicella Classica und zugleich Ursprung des elegantesten Amarone, den das Haus Guerrieri Rizzardi erzeugt. In diesem Widerspruch liegt das ganze Geheimnis. Sechs Parzellen, gepflanzt zwischen 1986 und 2000, tragen hier überwiegend Corvina, ergänzt durch Barbera und Sangiovese – Sorten, die in der Valpolicella kaum gedeihen, auf dem heißen Kalkstein von Calcarole aber genau jene Frische beisteuern, die das Gegengewicht zur solaren Konzentration bildet. Es war dieser Weinberg, der 2009 den ersten Amarone hervorbrachte, der je als Gambero Rossos "Vino Rosso dell'Anno" ausgezeichnet wurde. Seitdem hat Calcarole in neun von elf Jahrgängen die Tre Bicchieri erhalten.
- Rebsorten: 70% Corvina, 10% Barbera, 10% Rondinella, 7% Sangiovese, 3% Corvinone
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 36 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 17,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2044+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Boeuf Stroganoff, Curry‑Gerichte - Gesamtextrakt: 33,65 g/l
- Gesamtsäure: 5,65 g/l
- Restzucker: 1,35 g/l
- Sulfit: 102 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
!["San Floriano" Amarone della Valpolicella Riserva DOCG 2015]()
“San Floriano” Amarone della Valpolicella Riserva DOCG 2015
Brigaldaras Amarone Riserva ist ein Wein, der aus dem Wunsch heraus entstanden ist, das Valpolicella in seiner ursprünglichsten Form zu interpretieren. Das streng selektierte Traubenmaterial, welches seine Grundlage ist, wird aus den besten Weinbergen ausgewählt, um das maximale Potential der gutseigenen Lagen im Valpolicella herauszuarbeiten.
- Rebsorten: 55% Corvina, 25% Corvinone, 20% Rondinella
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 30/24 Monate kl./gr. Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 16,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2045+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 34,51 g/l
- Gesamtsäure: 6,15 g/l
- Restzucker: 0,80 g/l
- Sulfit: 86 mg/l
- pH-Wert: 3,40
- Allergene
enthält Sulfite

Amarone – Rotwein aus Valpolicella
Amarone gehört zu den eigenständigsten Rotweinen Italiens. Seine Besonderheit beginnt dort, wo bei den meisten Weinen die Lese endet: Ausgewählte Trauben aus dem Valpolicella-Gebiet werden nach der Ernte getrocknet und erst Wochen später vergoren. Dieses Appassimento konzentriert nicht nur ihre Inhaltsstoffe, sondern verändert die Beeren während der Trocknung weiter. So entsteht die Grundlage für jene Verbindung aus Fülle, Wärme, Würze und Tiefe, die Amarone unverwechselbar macht.
Doch großer Amarone lässt sich nicht allein durch getrocknete Trauben erklären. Zwischen dem historischen Valpolicella Classico im Westen, der Valpantena und den Tälern östlich von Verona verändern sich Höhenlage, Exposition, Böden und Mikroklima. Dazu kommen Rebsortenmischung, Appassimento, Vergärung, Ausbau und Jahrgang. Deshalb kann Amarone kraftvoll sein, ohne schwer zu wirken, reif, ohne süß zu schmecken, und konzentriert, ohne seine Frische zu verlieren.
- Herkunft: Amarone della Valpolicella ist eine DOCG aus der Provinz Verona. "Classico" und "Valpantena" sind geschützte geografische Zusatzbezeichnungen.
- Rebsorten: Corvina Veronese und/oder Corvinone bilden zusammen mit Rondinella das Grundgerüst.
- Appassimento: Ausgewählte Trauben trocknen nach der Lese in geeigneten Räumen, den "fruttai".
- Stil: Amarone ist ein trockener Rotwein mit hoher natürlicher Konzentration, dessen Stil dennoch erstaunlich unterschiedlich ausfallen kann.
- Reife: Amarone benötigt mindestens zwei Jahre Reife, eine Riserva mindestens vier Jahre nach den jeweils festgelegten Stichtagen.
Was ist Amarone della Valpolicella?
Amarone della Valpolicella ist ein Rotwein aus getrockneten Trauben, der ausschließlich innerhalb seines abgegrenzten Herkunftsgebiets in der Provinz Verona erzeugt werden darf. Amarone ist also weder eine Rebsorte noch eine frei verwendbare Bezeichnung für besonders kräftigen italienischen Rotwein.
Seine Identität beruht auf zwei Dingen, die untrennbar zusammengehören: der Herkunft aus dem Valpolicella-Gebiet und dem Appassimento. Die Trauben reifen zunächst im Weinberg und werden nach der Lese für die Trocknung ausgewählt. Erst danach beginnt die Vinifikation.
Seit 2010 besitzt Amarone della Valpolicella eine eigenständige DOCG. Als Amarone innerhalb der damaligen Valpolicella-Herkunft wurde der Weintyp bereits 1968 offiziell anerkannt. Die Tradition, in der Gegend von Verona Wein aus getrockneten Trauben zu erzeugen, ist allerdings wesentlich älter.
Das Valpolicella-Gebiet
Das Produktionsgebiet des Amarone erstreckt sich über die Hügelzone nördlich und östlich von Verona und umfasst vollständig oder teilweise 19 Gemeinden. Vom westlichen Rand nahe dem Gardasee zieht es sich über das Valpolicella Classico und die Valpantena bis in die Täler von Mezzane, Illasi und Tramigna im Osten.
Diese Landschaft ist weit weniger einheitlich, als der berühmte Weinname vermuten lässt. Kalk- und Dolomitformationen wechseln mit basaltischem Untergrund sowie moränischen und fluvialen Ablagerungen. Auch Höhe, Hangneigung und Exposition verändern sich erheblich. Die Weinberge reichen von niedrigeren Lagen bis in die höheren Bereiche der Voralpenausläufer.
Im Westen wirkt der Gardasee klimatisch ausgleichend, im Norden bilden die Lessinischen Berge eine natürliche Grenze. Dazwischen öffnen sich mehrere Täler nach Süden zur Ebene von Verona.
Für Amarone ist diese Vielfalt besonders wichtig. Appassimento kann nur das weiterentwickeln, was der Weinberg zuvor hervorgebracht hat. Säure, phenolische Reife, Beerengröße und aromatische Voraussetzungen entstehen nicht im Trocknungsraum. Die Qualität eines Amarone beginnt deshalb lange vor dem Appassimento.
Classico und Valpantena
"Amarone della Valpolicella Classico" stammt aus der historischen Kernzone im Westen. Sie umfasst die fünf Gemeinden Negrar, Marano, Fumane, Sant'Ambrogio di Valpolicella und San Pietro in Cariano. "Classico" bezeichnet dabei eine geografische Herkunft und keine automatisch höhere Qualitätsstufe.
"Valpantena" ist ebenfalls eine offiziell geschützte geografische Zusatzbezeichnung. Sie bezeichnet das gleichnamige Tal unmittelbar nördlich von Verona.
Daneben liegt das umfangreiche übrige Produktionsgebiet der DOCG, zu dem unter anderem Bereiche um Verona sowie die Täler Mezzane, Illasi und Tramigna gehören. Für diese Gebiete existiert auf Amarone-Etiketten keine dritte, mit "Classico" oder "Valpantena" vergleichbare Sammelbezeichnung.
Gerade diese geografische Differenzierung zeigt, warum Amarone nicht allein über seine Herstellung verstanden werden sollte. Ein höher gelegener, gut belüfteter Weinberg schafft andere Ausgangsbedingungen als eine wärmere Lage weiter unten. Wie deutlich diese Unterschiede im fertigen Wein hervortreten, hängt anschließend vom jeweiligen Produzenten ab.
Corvina, Corvinone und Rondinella
Amarone besitzt keine starre Rebsortenrezeptur. Das aktuelle Regelwerk schreibt vor, dass Corvina Veronese und/oder Corvinone zusammen 45 bis 95 Prozent ausmachen müssen. Rondinella ist mit 5 bis 30 Prozent vorgeschrieben. Weitere zugelassene rote Rebsorten können innerhalb genau definierter Grenzen insgesamt bis zu 25 Prozent ergänzen.
Corvina ist die zentrale Rebsorte im Valpolicella-Gebiet. Sie verbindet reife Kirschfrucht häufig mit lebendiger Säure und besitzt Eigenschaften, die sie für das Appassimento besonders geeignet machen. Corvinone ist eine eigenständige Rebsorte und kann einen erheblichen Anteil der Cuvée stellen. Rondinella ergänzt das traditionelle Gerüst.
Daneben begegnet man bei einzelnen Produzenten Sorten wie Oseleta, Croatina oder Molinara und weiteren zugelassenen Rebsorten. Gerade diese Freiheit innerhalb klarer Grenzen ist ein Grund dafür, dass sich Amarone stilistisch nicht auf eine einzige Formel reduzieren lässt.
Ein Wein mit sehr hohem Corvina-Anteil kann anders wirken als eine Cuvée, in der Corvinone oder kleinere lokale Sorten stärker ins Gewicht fallen. Entscheidend bleibt jedoch das Zusammenspiel mit Herkunft, Jahrgang und Vinifikation.
Appassimento
Nach der Lese werden die für Amarone bestimmten Trauben sorgfältig ausgewählt und so eingelagert, dass Luft zwischen ihnen zirkulieren kann. Traditionell lagen sie auf Gestellen, heute werden häufig flache Kisten verwendet. Die dafür bestimmten Trocknungsräume heißen "fruttai".
Das Consorzio nennt etwa 100 bis 120 Tage als typische Appassimento-Dauer. Das eigentliche Produktionsregelwerk schreibt jedoch keine allgemeine Mindestzahl von Tagen vor. Es legt vielmehr fest, unter welchen Bedingungen die Trocknung erfolgen darf und dass die Trauben grundsätzlich nicht vor dem 1. Dezember vinifiziert werden können. Unter besonderen klimatischen Umständen kann die Region Veneto einen früheren Beginn genehmigen.
Während des Appassimento verlieren die Trauben Wasser. Zucker, Polyphenole und andere Inhaltsstoffe werden dadurch konzentriert. Zugleich laufen in den Beeren weitere komplexe Veränderungen ab. Appassimento ist deshalb mehr als das bloße Herstellen von "Halbrosinen".
Temperatur, Feuchtigkeit und Luftzirkulation spielen eine wichtige Rolle. Das Regelwerk erlaubt eine technische Steuerung der Umgebungsbedingungen, sofern sie sich an den Temperaturen traditioneller Trocknung orientiert. Eine Dehydrierung unter Einsatz von Wärme ist dagegen ausgeschlossen.
Wie lange und unter welchen Bedingungen ein Produzent seine Trauben trocknet, gehört zu den wichtigsten stilistischen Entscheidungen beim Amarone. Längeres Appassimento ist dabei nicht automatisch besser. Die entscheidende Frage lautet, welches Gleichgewicht aus Konzentration, Frische und gesunder Frucht erreicht werden soll.
Amarone und Recioto
Amarone und Recioto della Valpolicella sind eng miteinander verwandt. Beide entstehen aus getrockneten Trauben und bauen auf dem traditionellen Rebsortenspektrum des Valpolicella-Gebiets auf.
Der entscheidende Unterschied liegt in der Vergärung. Beim süßen Recioto verbleibt ein erheblicher Teil des natürlichen Zuckers im Wein. Beim Amarone schreitet die alkoholische Gärung wesentlich weiter fort und erzeugt einen trockenen Rotwein.
Das erklärt auch den Namen: "Amarone" verweist auf "amaro", also bitter oder herb, und markiert historisch den Gegensatz zum süßen Recioto. Um die Entstehung des ersten Amarone ranken sich zahlreiche Geschichten über versehentlich vollständig durchgegorenen Recioto. Als gesicherte Erklärung der gesamten Weinart taugt diese schöne Anekdote allerdings nicht.
Ein Amarone kann trotz seiner trockenen Stilistik am Gaumen ausgesprochen weich und reif wirken. Hoher Alkohol, konzentrierte Frucht, Extrakt und ein gewisser Restzucker können einen Eindruck von Süße erzeugen, ohne dass Amarone ein Süßwein wäre.
Warum Amarone nicht gleich Amarone ist
Kaum ein italienischer Weinklassiker bietet während seiner Entstehung so viele Stellschrauben wie Amarone.
Es beginnt mit der Herkunft. Höhe, Exposition, Boden und Mikroklima bestimmen die Ausgangslage der Trauben. Der Jahrgang beeinflusst Reife, Säure und Gesundheitszustand. Die Rebsortenmischung verändert Struktur und aromatisches Profil.
Dann folgt das Appassimento. Auswahl der Trauben, Dauer, Luftführung und Trocknungsverlauf bestimmen mit, wie stark sich die Beeren verändern. Bei der Vinifikation kommen Vergärung, Extraktion und Maischestandzeit hinzu, anschließend Ausbau und Reife.
Deshalb können zwei Amarone derselben DOCG erheblich unterschiedlich wirken. Einer zeigt dunkle Frucht, große Dichte und ausgeprägte Wärme, ein anderer wirkt rotfruchtiger, straffer und stärker von Säure getragen. Manche Amarone sind früh zugänglich, andere entwickeln ihre eigentliche Komplexität erst nach langer Flaschenreife.
Selbst ein hoher Alkoholgehalt führt nicht zwangsläufig zu einem schweren Wein. Entscheidend ist die Balance zwischen Alkohol, Frucht, Säure, Tannin und Extrakt.
Die früher gern verwendete Einteilung in "Traditionalisten" und "Modernisten" erklärt diese Vielfalt heute nur noch unzureichend. Großes Holz, Tonneau oder Barrique sind Werkzeuge. Aus ihrer bloßen Verwendung lässt sich noch keine zuverlässige Aussage über Stil oder Qualität ableiten.
Lagen und Jahrgänge
Amarone besitzt kein flächendeckendes offizielles Cru-System wie beispielsweise die MGA des Barolo. Einzelne Weinberge können dennoch ausdrücklich auf dem Etikett erscheinen.
Das Disciplinare erlaubt die Angabe "vigna" zusammen mit einem registrierten Toponym, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind und Trauben, Appassimento, Vinifikation und Reife getrennt dokumentiert werden.
Eine Einzellage ist damit keine automatisch höhere Qualitätsstufe. Manche Produzenten möchten mit einer einzelnen Parzelle einen bestimmten Ort besonders präzise zeigen. Andere setzen bewusst auf Trauben aus mehreren Weinbergen, um verschiedene Eigenschaften miteinander zu verbinden.
Auch der Jahrgang ist keineswegs nebensächlich. Die Angabe des Erntejahres ist bei Amarone vorgeschrieben. Das ergibt auch fachlich Sinn: Temperatur, Niederschlag und Leseverlauf prägen nicht nur die Reife der Trauben, sondern bestimmen auch deren Eignung und Ausgangssituation für das anschließende Appassimento.
Amarone Riserva
Amarone della Valpolicella muss mindestens zwei Jahre reifen, gerechnet ab dem 1. Januar nach dem Erntejahr. Für Amarone Riserva sind mindestens vier Jahre vorgeschrieben, gerechnet ab dem 1. November des Erntejahres.
"Riserva" bezeichnet damit zunächst eine gesetzlich definierte längere Reifezeit. Der Begriff bedeutet nicht automatisch Einzellage, bestimmte Rebsorten oder eine vorgeschriebene Fassart.
Viele Erzeuger gehen bei ihren Riserva-Weinen allerdings weit über das gesetzliche Minimum hinaus und verbinden die Kategorie mit strengerer Selektion oder besonders langen Ausbauzeiten. Das ist dann Produzentenentscheidung und nicht Bestandteil der allgemeinen DOCG-Definition.
Hochwertiger Amarone besitzt erhebliches Reifepotenzial. Mit zunehmendem Alter können frische und getrocknete Fruchtnoten in würzige, balsamische, tabakige und erdige Aromen übergehen. Wie lange ein Wein sinnvoll reift, hängt jedoch von Jahrgang, Produzent, Stil und Lagerung ab. Eine allgemeingültige Jahreszahl gibt es nicht.
Von der Appassimento-Tradition zum Amarone
Die Geschichte des Amarone beginnt nicht mit dem Amarone. Bereits seit Jahrhunderten gehört das Trocknen von Trauben zur Weinkultur des Valpolicella-Gebiets. Historische Quellen berichten von süßen Weinen aus getrockneten Trauben, lange bevor der heutige Amarone entstand.
Der trockene Weintyp entwickelte sich wesentlich später. Das offizielle Disciplinare datiert die erste kommerzielle Flasche Amarone della Valpolicella auf 1953. 1968 wurde Amarone innerhalb der damaligen Herkunft offiziell anerkannt. 2010 erhielt Amarone della Valpolicella seine eigenständige DOCG.
Damit ist Amarone zugleich alt und jung: alt in seiner Appassimento-Tradition, jung als klar definierter trockener Weinklassiker.
Gerade diese Entwicklung erklärt viel von seiner heutigen Vielfalt. Aus einer traditionellen regionalen Technik entstand in wenigen Jahrzehnten einer der international bekanntesten Rotweine Italiens. Mit diesem Erfolg veränderten sich auch Weinbergsarbeit, Trocknungstechnik und Kellerarbeit. Heute reicht das stilistische Spektrum weit über das alte Bild eines möglichst mächtigen, üppigen Amarone hinaus.
Amarone-Produzenten bei SUPERIORE.DE
Im Sortiment von SUPERIORE.DE lässt sich die Bandbreite des Amarone besonders gut nachvollziehen:
- Bertani besitzt mit seinem Amarone Classico eine außergewöhnlich lange Jahrgangsgeschichte. Die eigenen Bestände reichen bis zum Jahrgang 1958 zurück und machen das Reifepotenzial dieser Stilistik unmittelbar sichtbar.
- Giuseppe Quintarelli gehört zu den prägenden Namen des Amarone. Das Haus in Negrar verbindet strenge Selektion mit außergewöhnlich langer Reife und erzeugt Amarone nur in entsprechend geeigneten Jahrgängen. In anderen Jahren kann stattdessen der "Rosso del Bepi" entstehen.
- Tedeschi vinifiziert Monte Olmi bereits seit 1964 separat. Der Weinberg in Pedemonte gehört damit zu den frühen Beispielen eines konsequenten Einzellagenverständnisses im Valpolicella-Gebiet.
- Brigaldara zeigt Herkunft innerhalb eines einzigen Hauses besonders anschaulich. Neben Weinen aus dem Valpolicella Classico entsteht Case Vecie aus hoch gelegenen Weinbergen bei Grezzana auf rund 450 Metern.
- Romano Dal Forno steht für das östliche Valpolicella-Gebiet. Das Weingut liegt im Illasi-Tal, die erste eigene Amarone-Ernte stammt aus dem Jahr 1983. Präzise Weinbergsarbeit und eine sehr kontrollierte Kellertechnik prägen den eigenständigen Stil des Hauses.
- Allegrini verbindet seinen Amarone Classico mit Fieramonte, einer separat interpretierten Lage im historischen Valpolicella Classico, die als Amarone Classico Riserva abgefüllt wird.
- Guerrieri Rizzardi besitzt seine Valpolicella-Weinberge im Valpolicella Classico rund um Negrar und zeigt mit Calcarole, wie stark sich ein einzelner Weinberg innerhalb des Amarone-Portfolios profilieren kann.
- Zýmè arbeitet innerhalb seines Amarone Classico mit einem breiten Spektrum traditioneller Sorten und setzt der regulären Abfüllung mit La Mattonara eine Classico Riserva zur Seite.
Zenato, Tenuta Sant'Antonio, Campagnola, Graziano Prà und Ca' dei Frati erweitern das SUPERIORE.DE-Sortiment um weitere Interpretationen und Herkünfte. Gerade diese Auswahl zeigt: Die gemeinsame DOCG schafft den Rahmen, aber keineswegs einen einheitlichen Amarone-Stil.
Amarone online kaufen bei SUPERIORE.DE
Wer Amarone auswählt, sollte deshalb nicht allein nach Alkohol, Preis oder vermeintlicher Kraft entscheiden. Herkunft und Produzent sind mindestens ebenso wichtig.
"Classico" und "Valpantena" geben geografische Orientierung. Einzellagen können einen enger gefassten Herkunftsansatz zeigen. Riserva steht für längere vorgeschriebene Reife. Darüber hinaus entscheiden Rebsortenmischung, Appassimento und Ausbau darüber, ob ein Amarone eher auf Dichte und Fülle oder stärker auf Spannung, Frische und lange Entwicklung setzt.
Bei SUPERIORE.DE finden Sie Amarone von traditionsreichen Häusern und jüngeren, sehr eigenständigen Erzeugern, aus dem Valpolicella Classico ebenso wie aus der Valpantena und den östlichen Teilen des Valpolicella-Gebiets.
Entdecken Sie Amarone della Valpolicella und finden Sie den Stil, der zu Ihrer Vorstellung dieses außergewöhnlichen italienischen Rotweins passt.
Wer Amarone genauer kennenlernen möchte, findet hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Herkunft, Rebsorten, Appassimento, Riserva und Lagerfähigkeit.
Fragen und Antworten zu Amarone
Was ist Amarone?
Amarone della Valpolicella ist ein trockener Rotwein aus getrockneten Trauben aus einem abgegrenzten Gebiet in der Provinz Verona. Er besitzt seit 2010 den Status einer DOCG. Die besondere Produktionsweise heißt Appassimento.
Aus welchen Rebsorten wird Amarone gemacht?
Corvina Veronese und/oder Corvinone müssen zusammen 45 bis 95 Prozent ausmachen, Rondinella 5 bis 30 Prozent. Weitere zugelassene rote Rebsorten können innerhalb bestimmter Grenzen hinzukommen. Deshalb besitzt Amarone keine überall identische Rebsortenmischung.
Ist Amarone trocken oder süß?
Amarone ist ein trockener Rotwein. Weil er aus getrockneten, sehr reifen Trauben entsteht und meist einen hohen Alkohol- und Extraktgehalt besitzt, kann er dennoch weich und leicht süßlich wirken. Das unterscheidet ihn vom Recioto della Valpolicella, der tatsächlich als Süßwein ausgebaut wird.
Was bedeutet Appassimento?
Appassimento bezeichnet das Trocknen ausgewählter Trauben nach der Lese. Für Amarone liegen die Trauben in gut belüfteten "fruttai", bevor sie vinifiziert werden. Sie verlieren dabei Wasser, während sich ihre Zusammensetzung weiter verändert. Das führt zu höherer Konzentration und prägt Struktur und Aromatik des späteren Weins.
Wie lange werden Amarone-Trauben getrocknet?
Das Consorzio nennt etwa 100 bis 120 Tage als typische Dauer. Das Produktionsregelwerk schreibt jedoch keine allgemeine Mindestzahl an Trocknungstagen vor. Grundsätzlich dürfen die Trauben nicht vor dem 1. Dezember vinifiziert werden, sofern nicht aufgrund besonderer klimatischer Bedingungen ein früherer Beginn genehmigt wird.
Was bedeutet Amarone Classico?
"Classico" bezeichnet die historische Kernzone des Valpolicella-Gebiets mit den Gemeinden Negrar, Marano, Fumane, Sant'Ambrogio di Valpolicella und San Pietro in Cariano. Es handelt sich um eine Herkunftsangabe und nicht automatisch um eine höhere Qualitätsstufe.
Was ist Amarone Valpantena?
Amarone della Valpolicella Valpantena stammt aus dem abgegrenzten Gebiet des Valpantena-Tals nördlich von Verona. Neben "Classico" ist "Valpantena" die zweite geografische Zusatzbezeichnung, die bei Amarone offiziell verwendet werden kann.
Was unterscheidet Amarone von Valpolicella Ripasso?
Amarone wird direkt aus getrockneten Trauben erzeugt. Valpolicella Ripasso ist dagegen ein eigener DOC-Wein: Ein bereits vergorener Valpolicella wird auf den verbleibenden Trestern von Amarone oder Recioto erneut vergoren. Dadurch gewinnt der Ripasso typischerweise an Alkohol, Extrakt und Struktur, ohne selbst auf dieselbe Weise wie Amarone aus getrockneten Trauben vinifiziert zu werden.
Was bedeutet Riserva bei Amarone?
Amarone Riserva muss mindestens vier Jahre reifen, gerechnet ab dem 1. November des Erntejahres. Regulärer Amarone benötigt mindestens zwei Jahre ab dem 1. Januar nach dem Erntejahr. Riserva sagt damit zunächst etwas über die vorgeschriebene Reifezeit aus, nicht automatisch über Lage, Rebsorten oder Fassart.
Warum hat Amarone so viel Alkohol?
Beim Appassimento verlieren die Trauben Wasser, während Zucker und weitere Inhaltsstoffe konzentriert werden. Bei der anschließenden weitgehenden Vergärung des Zuckers entsteht entsprechend viel Alkohol. Der vorgeschriebene tatsächliche Mindestalkoholgehalt des fertigen Amarone liegt bei 14 Prozent vol.
Kann Amarone gut reifen?
Ja. Hochwertiger Amarone kann sich über viele Jahre und in geeigneten Fällen über Jahrzehnte entwickeln. Entscheidend sind Jahrgang, Produzent, Balance, Struktur und Lagerbedingungen. Mit der Flaschenreife treten häufig komplexere würzige, balsamische und tertiäre Aromen stärker hervor.
Wozu passt Amarone?
Amarone eignet sich besonders zu kräftigen Fleischgerichten, Schmorgerichten, Wild und gereiftem Käse. Entscheidend ist allerdings der Stil des konkreten Weins: Straffere Amarone können ausgesprochen vielseitige Speisenbegleiter sein, während sehr konzentrierte und reife Exemplare eher nach ebenso intensiven Gerichten verlangen.
Amarone ist weit mehr als ein konzentrierter Rotwein aus getrockneten Trauben. Erst das Zusammenspiel aus Herkunft, Rebsorten, Appassimento, Jahrgang und Produzentenentscheidung erklärt seine eigentliche Vielfalt. Wer diese Faktoren kennt, entdeckt hinter einem der berühmtesten Namen Italiens keine einzelne Stilistik, sondern eine ganze Weinlandschaft. SUPERIORE.DE
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