• Valpolicella Ripasso DOC 2014

      Valpolicella Ripasso DOC 2014

      Lebhafte, konzentrierte, rubinrote Farbe, das Bouquet erinnert an den Duft roter Früchte und Kirschen, in perfekter Harmonie mit der Holzwürze. Die Ripassa-Technik bereichert den Geschmack um aromatische Komplexität und eine gewisse Lieblichkeit. (superiore.de)
      • Rebsorten: Corvina 45 %, Corvinone 30 %, Croatina und Rondinella
      • Anbau: konventionell
      • Ausbau: Holzfass
      • Filtration: Ja
      • Alkoholgehalt: 13,50 % vol
      • Gesamtextrakt: 36,90 g/l
      • Gesamtsäure: 5,60 g/l
      • Restzucker: 7,00 g/l
      • Sulfit: 154 mg/l
      • ph-Wert: 3,40
      • Verschluss: Naturkorken
      • Trinktemperatur: 16-18 °C
      • Lagerpotenzial: 2019
      • Speiseempfehlung: Wildbret, Rostbraten
      • Allergenhinweis: enthält Sulfite
      mehr erfahren
      klimatisiert gelagert

      03032914 ·  0,75 l · 11,93 €/l · Preis inkl. USt, ggf. zzgl. VerbrSt u. Versandsofort verfügbar

      8,95 €
    Winzer vorgestellt
    Sartori
    Venetien
    Sartori

    Als er im Jahre 1898 seinen Weinbetrieb gründete, tat Pietro Sartori dies der Überlieferung nach eigentlich nur deshalb, weil er sich - von Lieferanten enttäuscht - in seinem kleinen Hotel ausschließlich von ihm ausgewählte Weine ausschenken lassen wollte. Bereits wenige Jahre später bezog er dann die historische Villa Maria im Herzen des Valpolicella am Ortsrand von Negrar vor den Toren Veronas. Von da an wuchs die Kellerei Casa Vinicola Sartori stetig. Heute wird das zuletzt durch einen neuerlichen Qualitätsschub nach oben gespülte Weinhaus in vierter Generation von Luca, Andrea und Paolo Sartori geführt. Die jährlichen Produktionszahlen haben inzwischen eine respektable Größenordnung erreicht, ohne dass die heutigen Gutsleiter damit ihre enge Verbundenheit mit dem Anbaugebiet und dessen Traditionen aufs Spiel gesetzt hätten. In den Weinkellern der Villa Maria reifen große Veroneser Weine vom Valpolicella über den Recioto bis hin zum Amarone, für den Sartori Weltruhm erworben hat.

    Das sehr leidenschaftlich und engagiert zu Werke gehende Sartori-Trio hat nicht nur die Qualität deutlich nach oben geschraubt, sondern gleichzeitig auch die Betriebsflächen erneuert und erheblich erweitert. Trotzdem wären die hohen Produktionszahlen von rund 16 Millionen Flaschen pro Jahr und ein so breites zuverlässiges Sortiment ohne die enge Zusammenarbeit mit altbewährten Winzern aus der Umgebung nicht erreichbar. Ein wichtiger Meilenstein in der Firmengeschichte ist die Kooperation zwischen Sartori und der Cantina di Colognola. Es sollte auch nicht unerwähnt bleiben, dass sich der Aufschwung des Mutterhauses zunächst mit dem Erfolg des landwirtschaftlichen Betriebs der Familie Saltari eingestellt hat.

    Die Aufmerksamkeit von Sartori richtet sich nicht nur auf moderne Methoden des Weinanbaus, sondern auch auf fortschrittlichste Vorgehensweisen bei der Weinherstellung und -abfüllung. In den historischen Weinkellern entstehen durch sorgfältige und präzise Arbeit unter der Beratung des renommierten Önologen Franco Bernabei Weine, die Süffigkeit mit einem kraftvollen Charakter bei einem sehr guten Preis-Genuss-Verhältnis miteinander verbinden. Verabschiedet hat sich Sartori von kleinen französischen Barriques, da sie den grazilen Tropfen einen zu kräftigen "Holzstempel" aufgedrückt hatten.

    In anderen italienischen Regionen wie etwa Friaul oder Abruzzen verbindet die Familie Sartori ebenfalls umweltschonende Anbaumethoden und Produktionsprozesse mit modernster Technologie. Die Bedeutung des Weinhauses lässt sich auch daran ablesen, dass Andrea Sartori 2015 zum Präsidenten des bedeutendsten Wein-Export-Konsortiums Italiens, Italia del Vino, gewählt worden ist. (superiore.de)

    Fakten

    • Gründungsjahr: 1898
    • Eigentümer: Andrea, Luca und Paolo Sartori
    • Önologen: Marco Dell' Eva und Franco Bernabei (Beratung)
    • Jahresproduktion: ca. 16.000.000 Flaschen
    • Rebfläche: ca. 120 Hektar
    • Konventioneller Anbau