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!["Palazzetto" Rosso Toscana IGT 2024]()
“Palazzetto” Rosso Toscana IGT 2024
Suvereto, südlich von Bolgheri – dort, wo die toskanische Maremma zwischen Tyrrhenischem Meer und den metallhaltigen Hügeln der Colline Metallifere liegt, führt die Familie Frascolla das Erbe von Rita Tua und Virgilio Bisti fort. 1984 begannen sie mit bescheidenen zehn Hektar, heute zählt Tua Rita zu den respektiertesten Adressen der Region. Der Palazzetto verkörpert bereits im Einstiegssegment die Philosophie des Hauses: höchste Qualität ohne Allüren. Sangiovese bildet das Rückgrat dieser Cuvée, Cabernet Sauvignon gibt Struktur, dazu kleine Anteile von Merlot und Syrah. Die Trauben stammen aus verschiedenen Parzellen des Guts, vinifiziert nach biologischen Grundsätzen. Kurze Mazeration, Ausbau im Edelstahltank – bewusst ohne Holz, um die klare Frucht und die Lebendigkeit der Rebsorten zu bewahren.
- Rebsorte: Sangiovese und Cabernet Sauvignon
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 9 Monate Edelstahl
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,25 g/l
- Gesamtsäure: 5,62 g/l
- Restzucker: 1,30 g/l
- Sulfit: 84 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 85,7 kcal
- Energie in kJ: 358 kJ
- Kohlenhydrate: 2,70 g
!["Non Confunditur" Rosso Toscana IGT 2024]()
“Non Confunditur” Rosso Toscana IGT 2024
Non Confunditur – "nicht zu verwechseln": Das Familienmotto auf dem Wappen von Argiano ist zugleich Programm dieses Weins. Das 1580 gegründete Weingut zählt zu den Gründungsmitgliedern des Brunello-Konsortiums und bewirtschaftet seine 60 Hektar seit 2018 biologisch. Der NC vereint Cabernet Sauvignon, Merlot und Sangiovese von jüngeren Rebstöcken des Guts – ein "Junior Super Tuscan", wie ihn Kellermeister Bernardino Sani nennt. Die Vinifikation in Edelstahl und gebrauchten Barriques bewahrt die Fruchtfrische.
- Rebsorte: Cabernet Sauvignon, Merlot und Sangiovese
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate Edelstahl/Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2030+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Lasagne mit Wildschwein‑Sugo - Gesamtextrakt: 30,69 g/l
- Gesamtsäure: 5,58 g/l
- Restzucker: 1,75 g/l
- Sulfit: 89 mg/l
- pH-Wert: 3,49
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 81 kcal
- Energie in kJ: 339 kJ
- Kohlenhydrate: 0,90 g
- Davon Zucker: 0,03 g
!["Ornello" Rosso Maremma Toscana DOC 2022]()
“Ornello” Rosso Maremma Toscana DOC 2022
Ornello ist ein offener Wein mit wunderschönen, einladenden Aromen von reifen, dunklen Früchten, Zedernholz, getrockneten Kräutern, Tabak und Weihrauch. Das alles besitzt eine angenehme Tiefe. Im weiteren Verlauf mittlerer bis voller Körper mit geschmeidigen Tanninen und einem saftigen, reifen Nachhall. Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 40% Sangiovese, 20% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 20% Syrah
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 6 Monate altes/neues Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2030+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,37 g/l
- Gesamtsäure: 5,48 g/l
- Restzucker: 1,78 g/l
- Sulfit: 83 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite
!["Al Passo" Rosso Toscana IGT 2022]()
“Al Passo” Rosso Toscana IGT 2022
Auf dem höchsten Punkt des Weinguts thront ein kreisrunder Wald, und in seinem Inneren ruht ein etruskisches Grab – über 2.500 Jahre alt. Al Passo, "am Durchgang", nennen sie diesen Ort, von dem aus der Blick bis zum Torre del Mangia in Siena reicht. Hier, wo Vergangenheit und Gegenwart sich berühren, entsteht die beliebteste Cuvée des Hauses: zu gleichen Teilen Sangiovese, Merlot und Cabernet Sauvignon, gewachsen auf den schluffig-tonigen Kalkböden von Castelnuovo Berardenga. Doppelte Selektion, 20 Tage Maischekontakt, dann 14 Monate in französischer Eiche – sechs davon auf der Feinhefe, was dem Wein seine seidige Textur verleiht.
- Rebsorten: 34% Sangiovese, 33% Merlot, 33% Cabernet Sauvignon
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 14 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Wildente mit Wacholder - Gesamtextrakt: 29,78 g/l
- Gesamtsäure: 5,73 g/l
- Restzucker: 1,55 g/l
- Sulfit: 80 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
!["Rosso dei Notri" Toscana IGT 2024]()
“Rosso dei Notri” Toscana IGT 2024
Zehn Tage vor der Hauptlese für Redigaffi und Giusto di Notri beginnt bei Tua Rita die Vorlese – eine Selektion in den jüngeren Weinbergen, deren Trauben nicht die extreme Konzentration der großen Crus erreichen sollen, sondern Frische und Zugänglichkeit. Aus dieser bewussten Entscheidung entsteht der Rosso dei Notri, seit 2000 die Visitenkarte des Hauses. Merlot und Cabernet Sauvignon bilden zu gleichen Teilen das Fundament, Syrah und Cabernet Franc ergänzen mit Würze und Struktur. Die Weinberge liegen auf den metallhaltigen Hügeln bei Suvereto, wo lehmige Böden mit hohem Skelettanteil den Weinen jene mineralische Präzision verleihen, die Tua Rita auszeichnet. Vinifikation im Edelstahltank bei kontrollierter Temperatur, Ausbau in Zement – keine Holznote soll die klare Frucht überdecken.
- Rebsorten: 40% Merlot, 40% Cabernet Sauvignon, 10% Syrah, 10% Cabernet Franc
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 6 Monate Zementtank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,62 g/l
- Restzucker: 1,48 g/l
- Sulfit: 76 mg/l
- pH-Wert: 3,43
- Allergene
enthält Sulfite
!["Ornello" Rosso Maremma Toscana DOC 2023]()
“Ornello” Rosso Maremma Toscana DOC 2023
Der Name ehrt die Butteri, jene legendären berittenen Rinderhirten der Maremma, seit Generationen Sinnbild dieses Landstrichs – kraftvoll und elegant zugleich. Er bezieht sich auf den langen, zugespitzten Hirtenstab aus Eschenholz, mit dem die Butteri bis heute ihre Herden über die Ebenen der Maremma lenken. Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Merlot und Syrah verschmelzen hier zu einem vollen, reichhaltigen Rotwein – der Syrah-Anteil gibt dabei besondere Fülle, ohne die für Rocca di Frassinello typische Eleganz und Frische zu opfern.
- Rebsorten: 40% Sangiovese, 20% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, 20% Syrah
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 6 Monate altes/neues Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Rotes Fleisch, Braten, Schmorgerichte, mittelgereifter Käse - Gesamtextrakt: 30,37 g/l
- Gesamtsäure: 5,48 g/l
- Restzucker: 1,78 g/l
- Sulfit: 83 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite
!["Il Randagio" Rosso Toscana IGT 2023]()
“Il Randagio” Rosso Toscana IGT 2023
Il Randagio (der Streuner) ist wunderbar komplex und nuanciert. Anfangs noch recht verschlossen, schleicht sich die feinwürzige Nase mit zunehmender Belüftung heran und öffnet sich weiter zu einem wunderbar komplexen Strauß dunkelroter bis schwarzer Beeren. Aufsteigende blumige, pikante und würzige Akzente deuten auf einen Wein hin, der mehr über den Stil des Hauses aussagt als alles andere. Am Gaumen weit gefächert mit zarter Waldbeerenaromatik, perfekt geschliffenen Tanninen und einer frischen, sehr belebenden Säureader, die der Trinkigkeit dieses wieder einmal typisch anderen Roten ungehemmt Vorschub leistet. Die besten Tage dieses Weins liegen noch in der Zukunft. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 50% Merlot, 50% Cabernet Franc
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate Zementtank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Drehverschluss
- Gesamtextrakt: 30,22 g/l
- Gesamtsäure: 5,92 g/l
- Restzucker: 0,63 g/l
- Sulfit: 59 mg/l
- pH-Wert: 3,49
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 78 kcal
- Energie in kJ: 328 kJ
- Kohlenhydrate: 2,20 g
!["Le Sughere di Frassinello" Maremma Toscana DOC 2022]()
“Le Sughere di Frassinello” Maremma Toscana DOC 2022
Die Korkeichen wachsen noch heute auf den Hügeln von Gavorrano – still, knorrig, beständig. Sie gaben diesem Wein seinen Namen. "Le Sughere": die Korkeichen. Eine Hommage an die Landschaft, die dieses Gut trägt und prägt, lange bevor hier ein Renzo-Piano-Weinkeller in den Fels gegraben wurde. Der Wein selbst ist das zweite Label von Rocca di Frassinello – und das, was Önologe Alessandro Cellai das Herz des Anwesens nennen könnte: nicht die große Geste, nicht der Einstieg, sondern die Substanz. Sangioveto, Cabernet Sauvignon, Merlot – dieselbe Trias wie im gesamten Haus, dieselbe Philosophie der Verbindung zwischen Toskana und Bordeaux. Aber hier greift erstmals das Holz. Zwölf Monate in teils neuen Barriques, dann neun Monate Flasche: Geduld als Methode.
- Rebsorten: 50% Sangiovese, 25% Cabernet Sauvignon, 25% Merlot
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Pappardelle al cinghiale, gegrilltes Lammkotelett mit Rosmarinjus - Gesamtextrakt: 30,64 g/l
- Gesamtsäure: 5,58 g/l
- Restzucker: 1,79 g/l
- Sulfit: 86 mg/l
- pH-Wert: 3,47
- Allergene
enthält Sulfite
!["Le Redini" Rosso Toscana IGT 2022]()
“Le Redini” Rosso Toscana IGT 2022
Le Redini Rosso besteht hauptsächlich aus Merlot und einem kleinen Anteil Alicante. Der Wein öffnet sich mit dunkler Intensität und einer samtigen Textur mit viel frischer Brombeere, Pflaume, Erde und Wildrose. Am Gaumen reine rote Frucht, sehr geschmeidig, die zarte Holznote gut eingebunden. Die raffinierten Noten eines Merlots aus der Conca d'Oro kommen wunderbar zur Geltung. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 90% Merlot, 10% Alicante
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 14 Monate Tonneau/Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,47 g/l
- Gesamtsäure: 5,62 g/l
- Restzucker: 1,09 g/l
- Sulfit: 77 mg/l
- pH-Wert: 3,42
- Allergene
enthält Sulfite
!["La Massa" Rosso Toscana IGT 2021]()
“La Massa” Rosso Toscana IGT 2021
Aus der legendären Conca d'Oro von Panzano stammt dieser visionäre Tropfen, der Giampaolo Mottas radikalen Bruch mit den Traditionen des Chianti Classico verkörpert. Der Neapolitaner, der sein Herz an die toskanische Erde verlor, wagte 2002 den mutigen Schritt zur Deklassifizierung – aus dem brennenden Verlangen nach absoluter önologischer Freiheit. In der Cuvée vereinen sich Sangiovese, Merlot und Cabernet Sauvignon zu einem burgundisch-bordelaisen Dialog, der die mineralische Kraft der Galestro- und Alberese-Böden in südwestlicher Hanglage einfängt. Die sorgfältige Vinifikation in französischen Barriques erfolgt zehn Monate "sur lie" mit regelmäßiger Bâtonnage, wodurch der Wein eine wunderbar seidige Struktur entwickelt.
- Rebsorten: 50% Sangiovese, 30% Cabernet Sauvignon, 20% Merlot, Petit Verdot und Alicante Bouschet
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 80/20 gebrauchtes/neues Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 32,90 g/l
- Gesamtsäure: 5,21 g/l
- Restzucker: 0,86 g/l
- Sulfit: 85 mg/l
- pH-Wert: 3,62
- Allergene
enthält Sulfite
!["Lambda" Rosso Toscana IGT 2023]()
“Lambda” Rosso Toscana IGT 2023
Aus den 14 Hektar Rebfläche der Fattoria Kappa, nur vier Kilometer vom Tyrrhenischen Meer entfernt, entstammt diese außergewöhnliche Cuvée an der Grenze zwischen Bolgheri und Maremma. Das 1999 von zwei österreichischen Weinliebhabern gegründete Weingut praktiziert konsequent biodynamischen Weinbau: Pferde statt Traktoren schonen die alluvialen Böden, die reich an Mineralien und fossilen Meeresablagerungen sind. Lambda – in der Physik die Wellenlänge – vereint Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot zu einem authentischen Supertuscan abseits des Mainstreams. Die manuelle Lese erfolgt in kleinen Kisten mit anschließender Selektion am Rütteltisch. 20% der Trauben werden ganz vergoren, der Ausbau geschieht in gebrauchten Tonneaux und Stahltanks ohne Schönung oder Filtration.
- Rebsorte: Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit Verdot
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 12 Monate 500l Tonneau
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,48 g/l
- Gesamtsäure: 5,61 g/l
- Restzucker: 4,82 g/l
- Sulfit: 69 mg/l
- pH-Wert: 3,52
- Allergene
enthält Sulfite
!["Pergolaia" Rosso Toscana IGT 2020 (BIO)]()
“Pergolaia” Rosso Toscana IGT 2020 (BIO)
Pergolaia besteht hauptsächlich aus Sangiovese mit kleineren Anteilen von Merlot und Cabernet Franc. Der Wein öffnet sich mit einem mittelschweren Ansatz und einem hellen Bouquet, das von Noten von Kirsche, wilder Pflaume, gepflügter Erde und gepressten blauen Blumen geprägt ist. Der sehr mediterran anmutende und persönlichkeitsstarke Rote umhüllt den Gaumen mit zarter, seidiger Intensität. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 70% Sangiovese, 10% Cabernet Franc, 10% Cabernet Sauvignon, 10% Merlot
- Anbau: biodynamisch
- Ausbau: 12/10 Monate Tonneau/Betontank
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2031+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,51 g/l
- Gesamtsäure: 5,75 g/l
- Restzucker: 1,22 g/l
- Sulfit: 74 mg/l
- pH-Wert: 3,38
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑008
- Allergene
enthält Sulfite
!["Passi di Orma" Rosso Bolgheri DOC 2024]()
“Passi di Orma” Rosso Bolgheri DOC 2024
Ein charakterstarker Bolgheri-Rosso mit klarer Herkunft: Die Reben für die Cuvée aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc wachsen auf kalkhaltigen, gut drainierten Böden nahe Castagneto Carducci. Sattes Rubin mit violettem Reflex. Reife Kirsche, Brombeere, mediterrane Kräuter und ein Hauch Zedernholz prägen das Bukett. Am Gaumen kraftvoll, mit dichter Frucht, gut integrierter Säure und feinmaschigem Tannin. Der Nachhall ist lang, würzig und von mineralischer Frische getragen. Ein junger Bolgheri-Rosso mit Profil, Zugänglichkeit und bemerkenswerter Tiefe. Unbedingt belüften. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 40% Merlot, 35% Cabernet Sauvignon, 25% Cabernet Franc
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 6 Monate gebrauchtes Barrique
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 30,22 g/l
- Gesamtsäure: 5,87 g/l
- Restzucker: 2,22 g/l
- Sulfit: 84 mg/l
- pH-Wert: 3,42
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 79 kcal
- Energie in kJ: 326 kJ
- Kohlenhydrate: 1,20 g
- Davon Zucker: 0,10 g
!["Insoglio del Cinghiale" Rosso Toscana IGT 2024]()
“Insoglio del Cinghiale” Rosso Toscana IGT 2024
In den Hügeln von Bibbona, wo die Weinberge der Alta Maremma auf das Tyrrhenische Meer blicken, entstammt diese charaktervolle Cuvée dem ambitionierten Projekt der Brüder Antinori. Der Name Insoglio verweist poetisch auf jene Stellen, wo Wildschweine im Boden wühlen – ein Sinnbild für die wilde, ursprüngliche Natur der Maremma-Landschaft. Hauptsächlich aus Syrah komponiert, ergänzt um Petit Verdot, Merlot, Cabernet Franc und Cabernet Sauvignon, zeigt sich dieser Wein in intensivem Purpurrot mit violetten Reflexen.
- Rebsorten: 60% Syrah, 10% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon, 10% Cabernet Franc, 10% Petit Verdot
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 4 Monate Barrique und Edelstahltank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,41 g/l
- Gesamtsäure: 5,58 g/l
- Restzucker: 1,66 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,48
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 87 kcal
- Energie in kJ: 365 kJ
- Kohlenhydrate: 1,70 g
!["Le Difese" Toscana IGT 2024]()
“Le Difese” Toscana IGT 2024
Das Etikett zeigt eine filigrane Zeichnung einer Wildschweinjagd: Eine Hundemeute greift an, das Wildschwein stellt sich. Le Difese – das ist im Italienischen der präzise Begriff für die Hauer des Wildschweins, jene Stoßzähne, mit denen es sich in letzter Konsequenz verteidigt. Ein treffendes Bild für einen Wein, der das Zugänglichste an Tenuta San Guido ist – und dennoch seinen Charakter nicht aufgibt. Le Difese ist der einzige Wein des Hauses, der eine autochthone toskanische Sorte in sich trägt: Sangiovese aus der Chianti-Rufina-Zone, kombiniert mit Cabernet Sauvignon von den Weinbergen der Tenuta San Guido. Zwei toskanische Seelen in einer Cuvée – das internationale Gewächs und das einheimische. Vergärung im Stahl, malolaktische Gärung im Stahl, dann vier Monate in gebrauchten Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche. Sechs Monate Flasche. Frisch, direkt, zugänglich.
- Rebsorten: 65% Cabernet Sauvignon, 35% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 6 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2033+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Pasta al ragù toscano, gegrilltes Geflügel, gereifter Pecorino - Gesamtextrakt: 33,55 g/l
- Gesamtsäure: 5,85 g/l
- Restzucker: 1,59 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 74 kcal
- Energie in kJ: 309 kJ
- Fett: 0,10 g
- Kohlenhydrate: 0,10 g
- Davon Zucker: 0,03 g
!["Le Difese" Toscana IGT 2023]()
“Le Difese” Toscana IGT 2023
Aus dem legendären Hause San Guido, der Wiege des Sassicaia, stammt mit Le Difese ein Wein, der die Essenz zweier Welten vereint: die internationale Klasse des Cabernet Sauvignon mit der toskanischen Seele des Sangiovese. Benannt nach den goldenen Wildschweinhauern auf dem Etikett – ein Symbol der wilden Maremma –, verkörpert dieser 2002 erstmals kreierte Blend die zugängliche Seite einer Ikone. Nach schonender Handlese und temperaturkontrollierter Gärung in Edelstahltanks reift Le Difese zwölf Monate in französischen und amerikanischen Barriques, gefolgt von drei Monaten Flaschenreife.
- Rebsorten: 65% Cabernet Sauvignon, 35% Sangiovese
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 15 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 13,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 39,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,82 g/l
- Restzucker: 1,56 g/l
- Sulfit: 80 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Fornace" Rosso Toscana IGT 2020]()
“Fornace” Rosso Toscana IGT 2020
Dieser gelungene Verschnitt aus Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc öffnet sich mit dunkler Konzentration und großer Dichte. Fornace bietet eine beeindruckende Saftigkeit und reiche Aromen roter Kirschen, Brombeeren, Gewürzen und gegrillten Kräutern. Sein voller Körper, das zurückhaltende Säuregerüst und die seidigen Tannine sind perfekt aufeinander abgestimmt, die balsamischen Anklänge begleiten diesen attraktiven Supertuscan in einen geschmeidigen und langen Abgang. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 50% Merlot, 25% Cabernet Sauvignon, 25% Cabernet Franc
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 15 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Bistecca alla Fiorentina - Gesamtextrakt: 30,65 g/l
- Gesamtsäure: 5,75 g/l
- Restzucker: 1,65 g/l
- Sulfit: 88 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
!["Poggiassai" Rosso Toscana IGT 2018]()
“Poggiassai” Rosso Toscana IGT 2018
Ein Wein von großer Persönlichkeit, der die ganze Philosophie von Poggio Bonelli in sich vereint. Poggiassai ist der Supertuscan des Hauses – eine moderne Interpretation toskanischer Weinbaukunst, die Tradition und Innovation meisterhaft verbindet. Hier zeigt sich das Können eines Weinguts, das über die Jahrhunderte von den bedeutendsten Adelsfamilien Sienas geschätzt wurde. Die Weinberge liegen auf 250 Meter Höhe in den Hügeln um Castelnuovo Berardenga mit perfekter Südwestexposition. Auf diesen besonderen Böden, wo sandige Untergründe für optimale Drainage sorgen, gedeihen die sorgsam handverlesenen Trauben unter idealen Bedingungen. Die strenge Selektion beschränkt den Ertrag auf nur 50 Zentner pro Hektar - ein Bekenntnis zur kompromisslosen Qualität.
- Rebsorten: 75% Sangiovese, 25% Cabernet Sauvignon
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 16 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2035+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 34,00 g/l
- Gesamtsäure: 5,71 g/l
- Restzucker: 2,00 g/l
- Sulfit: 121 mg/l
- pH-Wert: 3,62
- Allergene
enthält Sulfite
!["Nearco" Rosso Toscana IGT 2021 (BIO)]()
“Nearco” Rosso Toscana IGT 2021 (BIO)
Nearco war unschlagbar. 14 Starts, 14 Siege – Derby Italiano, Grand Prix de Paris, und alles dazwischen. Der piemontesische Züchter Federico Tesio hatte ihn 1935 gezüchtet und wusste, dass er etwas Außergewöhnliches in Händen hielt. Als der Krieg nahte, verkaufte Tesio das Pferd für damals weltrekordverdächtige £60.000 nach England. Die Briten waren so begeistert, dass sie Nearco einen bombensicheren Bunker bauten. Heute ist er der genetische Urahn nahezu aller modernen Vollblüter – von Northern Dancer bis Secretariat, von Frankel bis Sea the Stars.
- Rebsorte: Merlot, Cabernet Sauvignon und Syrah
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 18 Monate Barrique
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2035+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,87 g/l
- Gesamtsäure: 5,48 g/l
- Restzucker: 1,56 g/l
- Sulfit: 89 mg/l
- pH-Wert: 3,34
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑004
- Allergene
enthält Sulfite
!["Valletta" Rosso Colli della Toscana Centrale IGT 2019 (BIO)]()
“Valletta” Rosso Colli della Toscana Centrale IGT 2019 (BIO)
Ein Wein, geboren aus einer Liebesgeschichte zwischen zwei Welten: Als Thomas Bär im Jahr 2011 das Gut La Valletta in Panzano erwarb, vollendete er nicht nur das Vermächtnis seiner Familie, sondern schuf die Grundlage für eine einzigartige Cuvée, die zwei außergewöhnliche Terroirs in perfekter Harmonie vereint. Valletta ist das flüssige Manifest dieser visionären Entscheidung: jeweils zur Hälfte Sangiovese aus den galestro-reichen Terrassen von Castellina und Merlot aus den steinreichen Böden der Conca d'Oro. Auf der einen Seite die jahrhundertealten, UNESCO-geschützten Trockenmauern von Gagliole, wo die Reben zwischen Olivenbäumen und Rosen ein ökologisches Gleichgewicht finden. Auf der anderen Seite die sonnenverwöhnten Höhenlagen von La Valletta am oberen Rand des Goldenen Tals, wo das muschelförmige Amphitheater sein berühmtes Mikroklima entfaltet.
- Rebsorten: 50% Sangiovese, 50% Merlot
- Anbau: biologisch
- Ausbau: 18 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 16‑18 °C
- Lagerpotenzial: 2032+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,20 g/l
- Gesamtsäure: 5,78 g/l
- Restzucker: 0,95 g/l
- Sulfit: 69 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Öko-Kontrollnr.: IT‑BIO‑006
- Allergene
enthält Sulfite
!["Amor Costante" Rosso Toscana IGT 2020]()
“Amor Costante” Rosso Toscana IGT 2020
Tief rubinrote Farbe, üppige Noten von Kirschen, Erdbeeren und süßem Eichengewürz, Vanille und schwarzem Pfeffer. Der Sangiovese verleiht dem Blend große Frische und ist in perfekter Balance mit den seidigen und weichen Tanninen des Merlot. Insgesamt reichhaltig, aber dabei stets elegant und mit großer Ausdauer. Ein komplexer, hervorragend strukturierter Roter in absoluter Supertuscan-Qualität. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 80% Merlot, 20% Sangiovese
- Anbau: naturnah
- Ausbau: 24‑30 Monate gebrauchtes Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2034+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,45 g/l
- Gesamtsäure: 5,52 g/l
- Restzucker: 0,30 g/l
- Sulfit: 72 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
!["Rapace" Rosso Toscana IGT 2023]()
“Rapace” Rosso Toscana IGT 2023
Uccelliera ist nicht nur berühmt für seine jedes Jahr herausragenden Brunello, auch der mittlerweile zur Ikone aufgestiegene Rapace zeigt die hohe Qualität, mit der das Weingut nunmehr seit Jahrzehnten Weinkenner in der ganzen Welt begeistert. Kräftig dunkles Rubinrot, das Aromenspektrum gekonnt abgestimmt aus einem Mix von dunkelroten Kirschen, Pflaumen, Lakritze, Rauch, Gewürzen und Menthol. Die wunderschön kirschige Primärfrucht ist eingebettet in eine warme Textur, das seidige Tannin übernimmt gekonnt an der Seitenlinie und der Wein stürmt in einen langen, nuancenreichen und zart-mineralischen Abgang. SUPERIORE.DE
- Rebsorten: 70% Sangiovese, 20% Merlot, 10% Cabernet Sauvignon
- Anbau: konventionell
- Ausbau: 15 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,41 g/l
- Gesamtsäure: 5,72 g/l
- Restzucker: 1,16 g/l
- Sulfit: 80 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 85 kcal
- Energie in kJ: 354 kJ
- Kohlenhydrate: 2,70 g
!["Anagallis" Rosso Toscana IGT 2019]()
“Anagallis” Rosso Toscana IGT 2019
Anagallis arvensis – so heißt botanisch korrekt jene kleine, unscheinbare Blume mit den leuchtend orangefarbenen Blütenblättern, die auf den Weinbergparzellen rund um Lilliano zwischen den Rebzeilen wächst. Als die Familie Ruspoli beschloss, ihrer Bordeaux-inspirierten Cuvée einen Namen zu geben, fiel die Wahl auf diese bescheidene Wildblume – ein Symbol für die Verwurzelung im Terroir, auch wenn die Rebsorten selbst aus Frankreich stammen. Denn während der Chianti Classico die Seele Lilllianos verkörpert, repräsentiert Anagallis jenen toskanischen Mut zur Moderne, der in den 1970er und 1980er Jahren die Weinwelt revolutionierte: internationale Sorten auf toskanischem Boden, vinifiziert mit Respekt vor Herkunft und Handwerk. Die Assemblage aus 50 Prozent Cabernet Sauvignon, 40 Prozent Merlot und zehn Prozent Petit Verdot stammt aus den besten Parzellen der Tenuta, selektiv von Hand gelesen und in kleinen Edelstahltanks separat vergoren. Jede Rebsorte durchläuft ihren eigenen Zyklus, bevor sie nach abgeschlossener malolaktischer Gärung in französische Barriques wandert, wo sie 14 Monate lang reift – nicht in neuen Fässern, sondern in gebrauchten, die dem Wein Struktur verleihen, ohne ihn zu dominieren.
- Rebsorten: 50% Cabernet Sauvignon, 40% Merlot, 10% Petit Verdot
- Ausbau: 16 Monate Barrique
- Filtration: nein
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Verschluss: Naturkorken
- Anbau: naturnah
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Lagerpotenzial: 2035+
- Gesamtextrakt: 30,85 g/l
- Gesamtsäure: 5,71 g/l
- Restzucker: 1,41 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,37
- Allergene
enthält Sulfite

Supertuscan – Wein ohne Schablone
Kaum ein Begriff der italienischen Weinwelt klingt so sehr nach einer festen Kategorie – und ist gleichzeitig so wenig eine. Supertuscan ist weder DOC noch DOCG, bezeichnet keine bestimmte Rebsorte und schreibt weder Herkunftsgebiet, Cuvée noch Ausbau vor. Genau darin liegt sein Reiz: Der Begriff steht für Weine, die entstanden, weil einige toskanische Erzeuger ihren eigenen Vorstellungen von Qualität folgten, auch wenn diese nicht in die damaligen Regeln der klassischen Appellationen passten.
Manche setzten auf Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc oder Merlot. Andere wollten Sangiovese ohne die damals vorgeschriebenen weißen Rebsorten vinifizieren. Wieder andere verbanden heimische und internationale Sorten oder experimentierten mit neuen Formen des Ausbaus. Gemeinsam war ihnen weniger ein Rezept als eine Haltung: Der Wein sollte bestimmen, was möglich war – nicht die Schablone.
Das Ergebnis ist bis heute ungewöhnlich. Unter dem Namen Supertuscan finden sich reinsortige Sangiovese-Weine ebenso wie Merlot, Sangiovese-Cabernet-Cuvées und bordelaiser geprägte Blends. Viele tragen Toscana IGT auf dem Etikett. Andere gehören inzwischen zu regulären DOC-Herkünften. Wer Supertuscan verstehen will, muss deshalb nicht nach einer Vorschrift suchen, sondern nach der Geschichte hinter dem Wein.
- Begriff: inoffizielle, rechtlich nicht definierte Bezeichnung für hochwertige toskanische Rotweine
- Herkunft: Toskana – von den Hügeln des Chianti-Gebiets über Bolgheri und die Maremma bis in andere Teile der Region
- Rebsorten: unter anderem Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot, einzeln oder als Cuvée
- Kennzeichnung: häufig Toscana IGT, teilweise heute auch innerhalb etablierter DOC-Herkünfte
- Stil: keine verbindliche Stilistik – entscheidend sind Herkunft, Rebsorten, Jahrgang und Handschrift des Produzenten
Eine Revolution ohne eigenes Siegel
Die Geschichte beginnt lange bevor das Wort "Supertuscan" überhaupt verwendet wurde. 1944 pflanzte Mario Incisa della Rocchetta auf der Tenuta San Guido bei Bolgheri Cabernet Sauvignon. Der daraus entwickelte Sassicaia blieb zunächst ein Wein für Familie und Freunde. Der Jahrgang 1968 war der erste, der später kommerziell auf den Markt kam.
Zur gleichen Zeit begann auch im Chianti-Classico-Gebiet Bewegung in das überkommene Regelwerk zu kommen. San Felice erzeugte Vigorello erstmals 1968. Wenige Jahre später schlug Antinori mit Tignanello einen weiteren entscheidenden Weg ein. Der Jahrgang 1971 erschien nicht mehr als Chianti Classico, sondern als Vino da Tavola Toscana. Sangiovese blieb sein Zentrum, Cabernet öffnete die Cuvée für eine neue Interpretation. Ab dem Jahrgang 1975 verzichtete Antinori schließlich vollständig auf die zuvor verwendeten weißen Rebsorten.
Eine personelle Brücke verband diese beiden Entwicklungslinien: Giacomo Tachis arbeitete seit den 1960er-Jahren für Antinori und war zugleich maßgeblich an der Weiterentwicklung von Sassicaia beteiligt. Seine Arbeit an Sassicaia und Tignanello gehört damit zu den verbindenden Elementen einer Bewegung, die geografisch an unterschiedlichen Orten begann, önologisch aber keineswegs voneinander isoliert verlief.
Der Begriff "Supertuscan" setzte sich erst später, in den 1980er-Jahren, international durch. Er fasste nachträglich Weine zusammen, deren Gemeinsamkeit gerade darin bestand, dass sie sich nicht sauber zusammenfassen ließen.
Das ist bis heute wichtig. Supertuscan ist keine historische Bezeichnung für "Cabernet aus Bolgheri". Ebenso wenig steht der Begriff automatisch für kräftige Weine oder eine bestimmte Kellertechnik. Die Bewegung hatte mehrere Ausgangspunkte und von Beginn an unterschiedliche Vorstellungen davon, wie ein großer toskanischer Rotwein aussehen konnte.
Vom Vino da Tavola zur Toscana IGT
Die Ironie der frühen Supertuscans lag in ihrer offiziellen Einstufung. Einige der ambitioniertesten und später berühmtesten Weine Italiens mussten zunächst als Vino da Tavola erscheinen – formal eine sehr einfache Kategorie. Ihre Zusammensetzung entsprach nicht den damaligen Vorschriften etablierter Herkunftsbezeichnungen, ihre Qualität ließ sich aus der Bezeichnung daher kaum ablesen.
1992 begann das italienische Herkunftssystem diese Entwicklung auch rechtlich einzuholen: Mit dem Gesetz Nr. 164 vom 10. Februar wurde die Bezeichnung Indicazione Geografica Tipica, kurz IGT, im italienischen Weinrecht verankert. Sie gab den Erzeugern einen geeigneteren geografischen Rahmen für Weine, die nicht den Regeln bestehender DOC oder DOCG entsprachen, während zugleich zahlreiche Appellationen weiterentwickelt wurden.
Gerade Bolgheri zeigt, wie grundlegend dieser Wandel war. Was zunächst außerhalb einer passenden Rotwein-DOC entstand, entwickelte sich zu einer der bekanntesten Herkunftsbezeichnungen der Toskana. Ornellaia trägt heute Bolgheri DOC Superiore. Sassicaia ging noch einen Schritt weiter: Nachdem sein Produktionsgebiet 1994 zunächst als Unterzone der Bolgheri DOC anerkannt worden war, wurde Bolgheri Sassicaia 2013 eine eigenständige DOC. Sie ist einem einzigen Wein eines einzigen Weinguts vorbehalten.
Andere bedeutende Weine blieben bewusst bei Toscana IGT. Tignanello etwa trägt die Herkunftsbezeichnung Toscana IGT.
Deshalb lässt sich aus "IGT" oder "DOC" allein keine Rangfolge ableiten. Und ein Wein hört im allgemeinen Sprachgebrauch nicht zwangsläufig auf, als Supertuscan wahrgenommen zu werden, nur weil das Weinrecht seine Entwicklung inzwischen nachvollzogen hat.
Sangiovese, Cabernet, Merlot – kein festes Rezept
Dass Supertuscans aus internationalen Rebsorten bestehen müssten, gehört zu den hartnäckigsten Vereinfachungen des Begriffs.
Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und später auch Petit Verdot spielen zweifellos eine wichtige Rolle. Sie eröffneten den toskanischen Erzeugern neue Möglichkeiten und prägten besonders die Küstenregionen nachhaltig. Doch Sangiovese war ebenso Teil der Revolution.
Tignanello verbindet Sangiovese mit Cabernet Sauvignon und Cabernet Franc. Concerto di Fonterutoli kombiniert Sangiovese und Cabernet Sauvignon. Badia a Coltibuonos Sangioveto geht einen anderen Weg: Der seit 1980 erzeugte Toscana IGT entsteht ausschließlich aus Sangiovese.
Am anderen Ende des Spektrums steht beispielsweise Redigaffi von Tua Rita – ein reinsortiger Merlot. Saffredi von Fattoria Le Pupille wiederum verbindet Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot.
Schon diese wenigen Beispiele zeigen, warum jede starre Definition scheitert. Entscheidend ist nicht, ob Sangiovese enthalten ist oder nicht. Ebenso wenig macht Cabernet einen Wein automatisch zum Supertuscan. Der Begriff beschreibt eine historische und stilistische Familie – kein Rebsortenrezept.
Die Toskana ist größer als Bolgheri
Bolgheri ist für die Geschichte der Supertuscans unverzichtbar, aber es ist nicht ihre geografische Definition.
An der tyrrhenischen Küste entwickelte sich mit Sassicaia und später Häusern wie Ornellaia eine besonders erfolgreiche Interpretation internationaler Rebsorten. Das maritime Klima, die vielgestaltigen Böden und die Arbeit der Produzenten machten Bolgheri zu einer eigenständigen Weinlandschaft, deren heutige DOC längst weit mehr ist als ein Sammelbecken ehemaliger Außenseiter.
Im Landesinneren verlief die Entwicklung anders. Im Chianti-Classico-Gebiet ging es häufig darum, die Ausdrucksmöglichkeiten des Sangiovese neu auszuloten oder ihn mit Cabernet und anderen Sorten zu verbinden. Genau hier entstanden neben Tignanello auch Vigorello, Sangioveto, Concerto, Brancaia Il Blu, Balifico oder Camartina.
Weiter südlich zeigte die Maremma, dass auch außerhalb Bolgheris eigenständige Spitzenweine aus internationalen Sorten entstehen konnten. Saffredi bei Fattoria Le Pupille oder Redigaffi bei Tua Rita gehören zu den bekanntesten Beispielen.
Einen einheitlichen "Supertuscan-Boden" oder ein Supertuscan-Klima gibt es deshalb nicht. Zwischen den kalkreichen Hügeln des Chianti-Gebiets, den Küstenlagen um Bolgheri und den Landschaften der südlichen Maremma liegen erhebliche Unterschiede. Genau diese Vielfalt gehört zum Begriff.
Warum schmecken Supertuscans so unterschiedlich?
Wer zwei Flaschen mit der Bezeichnung Supertuscan nebeneinander öffnet, kann zwei vollständig verschiedene Weine im Glas haben.
Ein Sangiovese-geprägter Wein aus dem Chianti-Gebiet kann Säure, rote Frucht, Würze und eine markante Gerbstoffstruktur in den Vordergrund stellen. Ein Merlot aus Suvereto kann eine ganz andere Textur und Fruchtfülle besitzen. Ein Cabernet-geprägter Wein von der Küste wiederum kann sich noch einmal deutlich davon unterscheiden.
Dazu kommen die Entscheidungen des Erzeugers: Rebsortenanteile, Lesezeitpunkt, Extraktion, Gärung, Holzart, Fassgröße, Dauer des Ausbaus und Zeitpunkt der Freigabe. Der Jahrgang verändert das Bild zusätzlich.
Gerade deshalb ist der Produzent bei Supertuscan besonders wichtig. Anders als bei einer eng definierten Appellation liefert der Name der Kategorie allein nur wenige Hinweise darauf, was am Ende im Glas steht.
Barrique ist Stilmittel, keine Regel
Das kleine französische Eichenfass gehört unbestreitbar zur Geschichte vieler Supertuscans. Die Orientierung einiger Pioniere an Bordeaux und der Einsatz von Barriques waren wichtige Elemente des damaligen Aufbruchs.
Daraus eine Vorschrift abzuleiten, wäre jedoch falsch.
Supertuscan besitzt keinerlei verbindliche Ausbauform. Produzenten können neues oder gebrauchtes Holz einsetzen, unterschiedliche Fassgrößen wählen oder einzelne Phasen in Beton oder Edelstahl verbringen. Selbst innerhalb eines Weinguts können die Methoden von Wein zu Wein deutlich wechseln.
Auch der Geschmack lässt sich deshalb nicht auf Vanille, Zedernholz, dunkle Frucht und weiches Tannin reduzieren. Moderne Supertuscans können kraftvoll und konzentriert sein, ebenso aber straff, kühl, säurebetont oder ausgesprochen transparent wirken.
Der gemeinsame Nenner liegt nicht im Barrique. Er liegt in der Freiheit, aus Herkunft und Rebsorten einen eigenständigen Wein zu formen.
Sieben Häuser, sieben Wege
Tenuta San Guido steht am Anfang einer Entwicklung, ohne die Bolgheri heute kaum denkbar wäre. Sassicaia brachte Cabernet Sauvignon in einen toskanischen Zusammenhang, lange bevor dafür eine passende Herkunftsbezeichnung existierte. Dass der Wein heute seine eigene DOC trägt, macht seine Geschichte umso bemerkenswerter.
Tenuta Tignanello von Marchesi Antinori erzählt die andere große Ursprungslinie. Hier blieb Sangiovese Mittelpunkt des Weins, wurde jedoch aus den damaligen Regeln des Chianti Classico herausgelöst und mit Cabernet sowie neuen Ausbauideen verbunden. Tignanello zeigt exemplarisch, warum Supertuscan nie ausschließlich als Bordeaux-Modell verstanden werden sollte.
San Felice gehört mit Vigorello ebenfalls zur frühen Geschichte. Der Wein wurde erstmals 1968 erzeugt und hat sich in seiner Zusammensetzung über die Jahrzehnte verändert. In jüngeren Jahrgängen verbindet er internationale Rebsorten mit Pugnitello – und zeigt damit fast exemplarisch, dass Supertuscan keine eingefrorene historische Rezeptur ist.
Badia a Coltibuono führt die Idee noch einmal in eine andere Richtung. Sangioveto wird seit 1980 erzeugt und basiert auf Sangiovese. Der Wein ist ein besonders klares Gegenargument zur Vorstellung, internationale Sorten seien Voraussetzung für einen Supertuscan.
Ornellaia steht für die Entwicklung Bolgheris von der experimentellen Küstenregion zur international etablierten DOC. Der erste Ornellaia stammt aus dem Jahrgang 1985; heute trägt der Wein Bolgheri DOC Superiore. Seine Geschichte zeigt, wie eng "Supertuscan" und offizielle Herkunft inzwischen miteinander verbunden sein können.
Tua Rita hat bei Suvereto eine ganz andere Handschrift geprägt. Redigaffi wird seit dem Jahrgang 1994 aus Merlot erzeugt und trägt Toscana Merlot IGT. Ein einzelner Wein, eine einzelne Rebsorte – und dennoch fest im historischen Verständnis des Supertuscan verankert.
Fattoria Le Pupille erweitert das Bild in die südliche Maremma. Saffredi entstand erstmals 1987 und verbindet in jüngeren Jahrgängen Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot. Er steht für eine Region, die ihre internationale Rebsortenwelt nicht als Kopie Bolgheris entwickelte, sondern mit eigener Herkunft und eigener Geschichte.
Damit ist die Bandbreite unseres Sortiments noch lange nicht erschöpft. Häuser wie Castello di Fonterutoli, Brancaia, Castello di Volpaia oder Querciabella gehören ebenfalls zur historischen Supertuscan-Bewegung im Chianti-Classico-Gebiet. Dazu kommen jüngere Interpretationen aus Bolgheri, der Maremma und anderen Teilen der Toskana.
Nicht jeder dieser Weine erzählt dieselbe Geschichte – genau das macht die Kategorie interessant.
Supertuscan online kaufen bei SUPERIORE.DE
Bei Supertuscan lohnt es sich besonders, hinter den berühmten Begriff zu schauen. Die entscheidende Frage lautet nicht: "Welcher Supertuscan ist der beste?" Sondern: "Welche Interpretation interessiert mich?"
Wer Sangiovese liebt, findet Weine, die die Rebsorte pur oder in Verbindung mit Cabernet neu denken. Wer strukturierte Cabernet-Cuvées bevorzugt, kann sich in Richtung Bolgheri oder anderer Küstengebiete orientieren. Merlot-Liebhaber finden eigenständige reinsortige Interpretationen, während andere Weine bewusst mehrere toskanische und internationale Sorten verbinden.
Auch die Herkunftsbezeichnung hilft bei der Orientierung. Toscana IGT steht für große gestalterische Freiheit, sagt aber allein wenig über Stil oder Qualitätsniveau aus. Eine DOC wie Bolgheri beschreibt dagegen eine klar abgegrenzte Herkunft und eigene Produktionsregeln – ohne dass der betreffende Wein deshalb aus der kulturellen Supertuscan-Geschichte verschwinden muss.
Bei SUPERIORE.DE reicht die Auswahl entsprechend von historischen Wegbereitern bis zu jüngeren Interpretationen. Entscheidend bleiben Produzent, Herkunft, Rebsorten und Jahrgang. "Supertuscan" ist der Einstieg in die Geschichte – nicht ihre vollständige Beschreibung.
Fragen und Antworten zu Supertuscan
Was ist ein Supertuscan?
Supertuscan ist eine inoffizielle und rechtlich nicht definierte Bezeichnung für toskanische Rotweine, deren Geschichte mit dem Aufbruch qualitätsorientierter Erzeuger aus den damaligen Grenzen klassischer Appellationsregeln verbunden ist. Es gibt weder eine vorgeschriebene Rebsorte noch ein festes Produktionsgebiet innerhalb der Toskana oder eine verbindliche Ausbauweise.
Ist Supertuscan eine DOC oder DOCG?
Nein. Supertuscan ist keine geschützte Herkunftsbezeichnung und keine gesetzlich geregelte Weinkategorie. Die betreffenden Weine können beispielsweise Toscana IGT tragen, manche heute aber auch eine DOC wie Bolgheri oder Bolgheri Sassicaia.
Welche Rebsorten werden für Supertuscan verwendet?
Häufig kommen Sangiovese, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot und Petit Verdot zum Einsatz. Es gibt jedoch keine vorgeschriebene Zusammensetzung. Supertuscans können reinsortig oder als Cuvée erzeugt werden.
Bestehen Supertuscans immer aus internationalen Rebsorten?
Nein. Internationale Sorten spielen eine wichtige Rolle, sind aber keine Voraussetzung. Einige bekannte Supertuscans basieren überwiegend oder vollständig auf Sangiovese.
Muss ein Supertuscan Toscana IGT sein?
Nein. Viele bekannte Weine tragen Toscana IGT, weil diese Herkunftsbezeichnung große Freiheit bei Rebsorten und Vinifikation ermöglicht. Andere Weine, die historisch oder im allgemeinen Sprachgebrauch zu den Supertuscans gezählt werden, gehören heute zu einer DOC.
Was ist der Unterschied zwischen Supertuscan und Bolgheri?
Bolgheri ist eine gesetzlich definierte DOC mit einem klar abgegrenzten Produktionsgebiet und eigenen Regeln. Supertuscan ist dagegen ein informeller Sammelbegriff. Viele berühmte Supertuscans stammen aus Bolgheri, doch längst nicht alle – und nicht jeder Bolgheri ist automatisch ein Supertuscan.
Werden Supertuscans immer im Barrique ausgebaut?
Nein. Barriques sind historisch eng mit vielen berühmten Supertuscans verbunden, stellen aber keine Vorschrift dar. Je nach Wein und Produzent können auch größere Holzfässer, Beton, Edelstahl oder Kombinationen verschiedener Ausbauformen eingesetzt werden.
Wie schmeckt ein Supertuscan?
Dafür gibt es keine einheitliche Antwort. Ein Sangiovese-geprägter Supertuscan kann ganz anders wirken als ein reinsortiger Merlot oder ein Cabernet-dominierter Blend. Herkunft, Rebsorten, Jahrgang und Vinifikation bestimmen den Stil wesentlich stärker als der Begriff Supertuscan selbst.
Wie lange kann ein Supertuscan reifen?
Viele der ambitionierten Weine besitzen erhebliches Reifepotenzial, eine pauschale Jahreszahl wäre jedoch unseriös. Rebsorten, Struktur, Jahrgang, Ausbau und Produzent entscheiden darüber, ob ein Wein früh zugänglich ist oder sich über viele Jahre beziehungsweise Jahrzehnte entwickeln kann.
Wozu passt Supertuscan?
Die Bandbreite ist groß. Sangiovese-geprägte Weine harmonieren häufig hervorragend mit toskanischen Fleischgerichten, Ragù oder gereiftem Käse. Strukturierte Cabernet- oder Merlot-Weine können kräftige Schmorgerichte, Wild und gegrilltes Fleisch begleiten. Ausschlaggebend ist der konkrete Stil des Weins.
Wie wählt man einen Supertuscan aus?
Am zuverlässigsten über Herkunft, Rebsorten und Produzent. Wer diese drei Informationen berücksichtigt, erfährt deutlich mehr über den erwartbaren Stil als durch den Begriff Supertuscan allein.
Kann man Supertuscan online bestellen?
Ja. Bei SUPERIORE.DE finden Sie Supertuscans unterschiedlicher Herkunft, Rebsortenzusammensetzung und Stilistik.
Wie wird Supertuscan versendet?
Supertuscans werden für den Versand sorgfältig und transportsicher verpackt. Die jeweils aktuellen Versandkosten und Lieferkonditionen werden im Bestellprozess transparent ausgewiesen.
Was von der Freiheit geblieben ist
Die großen Supertuscans entstanden aus einem Widerspruch: Einige der ambitioniertesten Weine ihrer Zeit passten nicht in die vorhandenen Kategorien. Jahrzehnte später haben sich die Regeln verändert, Bolgheri ist eine renommierte DOC und Sassicaia besitzt sogar eine eigene Herkunftsbezeichnung. Der Name Supertuscan ist trotzdem geblieben.
Vielleicht gerade deshalb, weil er nie nur eine Kategorie meinte. Er erzählt von Produzenten, die Sangiovese neu dachten, Cabernet und Merlot in der Toskana eine eigene Sprache gaben und zeigten, dass Herkunft nicht dasselbe ist wie Regelkonformität. Heute liegt die Qualität eines Supertuscan deshalb nicht darin, wie weit er sich von der Tradition entfernt – sondern wie überzeugend er aus seiner Herkunft, seinen Rebsorten und der Handschrift seines Erzeugers einen eigenständigen Wein macht. SUPERIORE.DE
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