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![Barolo "Paesi Tuoi" DOCG 2021]()
Barolo “Paesi Tuoi” DOCG 2021
Barolo Paesi Tuoi ist mehr als eine Herkunftsbezeichnung. Der Name – entlehnt dem Roman "unter Bauern" von Cesare Pavese – ruft das Piemont nicht nur als Landschaft, sondern als kulturellen Raum wach: bäuerlich, archaisch, voller innerer Spannungen. Und so versteht sich auch dieser Barolo nicht als Ausdruck eines einzelnen Cru, sondern als Synthese der Dörfer, Hügel und Böden, die gemeinsam das Wesen dieser Appellation formen. Die Trauben stammen aus verschiedenen, charaktervollen Lagen rund um Barolo, Monforte und Serralunga, sorgfältig selektioniert und getrennt vinifiziert. Lange Maischestandzeiten, anschließend rund zwei Jahre Ausbau in traditionellen, großen Eichenfässern – so entsteht ein klassischer Stil mit Tiefgang.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate großes Eichenholzfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,98 g/l
- Gesamtsäure: 6,01 g/l
- Restzucker: 1,06 g/l
- Sulfit: 80 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2021]()
Barolo DOCG 2021
Zwischen den berühmten Hügeln der Langhe reifen die Nebbiolo-Trauben für diesen Barolo in einigen der renommiertesten Cru-Lagen: Cerequio, Bussia Bofani, Brunate, Briccolina und Boscareto. Die unterschiedlichen Böden – von kalkhaltigen Mergeln bis zu sandig-kalkigen Helveticum-Formationen – vereinen sich hier zu einem fein ausbalancierten Ausdruck von Eleganz und Tiefe. Der Ausbau in großen Eichenfässern bewahrt den Charakter der Lagen, ohne ihre Eigenheiten zu glätten.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Holzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2037+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 5,86 g/l
- Restzucker: 0,92 g/l
- Sulfit: 82 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 83 kcal
- Energie in kJ: 348 kJ
- Kohlenhydrate: 0,80 g
- Davon Zucker: 0,10 g
![Barolo del Comune del Barolo "Essenze" DOCG 2020]()
Barolo del Comune del Barolo “Essenze” DOCG 2020
Essenze ist kein Zufallsname. Dieser Barolo aus dem historischen Kerngebiet der Appellation sucht nicht den Paukenschlag, sondern das Wesentliche: Herkunft, Typizität und innere Tiefe. Die Trauben stammen aus ausgewählten Parzellen rund um das Dorf Barolo selbst – unter anderem aus den renommierten Lagen Cannubi, Liste und Fossati, deren kalkreiche Mergelböden und variierende Höhenlagen für vielschichtige Ausdruckskraft sorgen. Nach der Gärung auf der Maische reift der Wein zwei Jahre lang in großen und kleinen Fässern aus slawonischer und französischer Eiche – je nach Parzellencharakter separat vinifiziert, bevor die finale Cuvée assembliert wird.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,86 g/l
- Gesamtsäure: 5,92 g/l
- Restzucker: 1,03 g/l
- Sulfit: 85 mg/l
- pH-Wert: 3,49
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2020]()
Barolo DOCG 2020
Dieser klassische Barolo, basierend auf einer spannenden Parzellenmischung aus Serralunga d'Alba, Castiglione Falletto und Barolo, zeigt die stilistische Handschrift der Region im besten Sinne. Die Böden sind strukturell vielfältig: reich an kalkhaltigem Mergel, Lehm und mineralischen Einsprengseln, jede Parzelle trägt ihren Teil zur Spannung des Weins bei. Der Jahrgang 2020 offenbart ein Musterjahr der Balance: ein kühler, präziser Reifeverlauf mit früh milderen Temperaturen, gefolgt von warmen, aber ausgewogenen Tagen und kühlen Nächten bis zur Lese. Nach traditioneller Vinifikation – inklusive täglichem Umpumpen während der rund 25-tägigen Maischegärung – reifte der Wein etwa 24–30 Monate in Tonneaux.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 18‑36 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2039+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 5,97 g/l
- Restzucker: 0,82 g/l
- Sulfit: 74 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo del Comune di Serralunga d'Alba DOCG 2020]()
Barolo del Comune di Serralunga d’Alba DOCG 2020
Serralunga d'Alba steht für kraftvolle Barolo mit Tiefe, Struktur und erstaunlichem Reifepotenzial. Giovanni Rosso schöpft das Beste aus dieser Herkunft: Südost- bis südwestlich exponierte Reben auf kalkreichen, lehmig-masigen Böden in Höhenlage (300-350 m), kombiniert mit rigoroser naturnaher Bewirtschaftung. Der Jahrgang 2020 verzeichnete optimale Reife, begünstigt durch warme Tage, kühle Nächte und einen makellosen Herbst. Nach der sorgfältigen Handlese ging jede Parzelle getrennt in die 25tägige Maischegärung, danach reifte der Wein zwischen 24 und 60 Monaten in großen Eichenfässern.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24‑30 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2039+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato al Barolo mit Wurzelgemüse und Polenta - Gesamtextrakt: 30,04 g/l
- Gesamtsäure: 6,08 g/l
- Restzucker: 0,76 g/l
- Sulfit: 69 mg/l
- pH-Wert: 3,43
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2022]()
Barolo DOCG 2022
Schon 1947 kelterte die Familie Massolino ihren ersten Barolo. Bis heute begreifen sie ihn als die ganzheitliche Summe ihrer Hügel, einen Barolo, der aus mehreren Lagen zusammengeführt wird und damit mehr als eine einzelne Cru erzählt. Die Böden sind von gemischter, zu Kalk neigender Konsistenz, wie sie für die Zone rund um Serralunga d'Alba typisch ist. Bewusst setzt das Weingut auf traditionelle Gärbottiche und große slawonische Fässer statt kleinerer Barriques, um dem Wein eine reinere, unverstellte Identität zu bewahren – bis zu 30 Monate im großen Holz, danach weitere Zeit in kühlen, dunklen Kellern.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 30 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato al Barolo, Tajarin mit Trüffelbutter, gereifter Castelmagno, Wildschweinragù mit Pappardelle - Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 6,03 g/l
- Restzucker: 0,75 g/l
- Sulfit: 78 mg/l
- pH-Wert: 3,40
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2021]()
Barolo DOCG 2021
Bevor Einzellagen zur Währung wurden, war Barolo eine Idee. Eine Idee, die verschiedene Böden, verschiedene Hänge, verschiedene Gemeinden zu einem Ganzen zusammenfasste – und darin eine Komplexität erzeugte, die kein einzelner Weinberg allein leisten kann. Davide Rosso hält an dieser Idee fest. Sein Barolo DOCG vereint zu gleichen Teilen Trauben aus drei Gemeinden: Serralunga d'Alba mit seinen harten Kalkmergeln und der kompromisslosen Tanninstruktur, Castiglione Falletto mit etwas leichteren, sandigen Böden und einer natürlichen aromatischen Geschmeidigkeit, sowie der Gemeinde Barolo selbst, deren tortonianische Böden dem Nebbiolo eine blumige, zugängliche Seite verleihen.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 18‑36 Monate Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Tajarin al ragù di salsiccia - Gesamtextrakt: 29,93 g/l
- Gesamtsäure: 5,92 g/l
- Restzucker: 0,88 g/l
- Sulfit: 73 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo del Comune di Serralunga d'Alba DOCG 2021]()
Barolo del Comune di Serralunga d’Alba DOCG 2021
Wer in der Barolo-Zone nach dem härtesten Terroir sucht, landet unweigerlich in Serralunga d'Alba. Die weißlichen Kalkmergel-Böden der Helvetian-Formation – verdichtet, mineralstoffreich, karg – geben dem Nebbiolo hier eine Strenge mit, die anderswo in den Langhe so nicht vorkommt. Kein Schmeicheln, kein schnelles Öffnen. Stattdessen: Struktur, Tiefe, langer Atem. Die Familie Rosso bewirtschaftet diese Böden seit über einem Jahrhundert. Für den Barolo del Comune schöpft Davide Rosso aus vier Parzellen, die das Gemeindegebiet in seiner ganzen Breite abbilden: Costa Bella im nördlichen Teil, südexponiert; Broglio, sandig und ostexponiert im Herz von Serralunga; Sorano, tonreicher, ebenfalls ostseitig; und Meriame, kalksteinreich, eine jüngere Akquisition. Keine einzelne Lage dominiert, das Ziel ist ein Wein, der Serralunga als Ganzes darstellt, nicht nur eine Facette. Handlese Mitte Oktober, Spontanvergärung in Betontanks über 25 Tage mit täglichem Umpumpen und einem Délestage zur Halbzeit. Ausbau in 50-Hektoliter-Fässern aus französischer Eiche, je nach Herkunft der Trauben 18 bis 36 Monate. Abfüllung ohne Filtration.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24‑30 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato al Barolo mit Wurzelgemüse und Polenta - Gesamtextrakt: 29,92 g/l
- Gesamtsäure: 5,95 g/l
- Restzucker: 0,72 g/l
- Sulfit: 67 mg/l
- pH-Wert: 3,39
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo "Essenze" Riserva DOCG 2015]()
Barolo “Essenze” Riserva DOCG 2015
Eine Riserva, die nur dann entsteht, wenn das Jahr es erlaubt – und die mit ihrem Namen gleich ein Versprechen gibt: Essenze steht für das Wesentliche der Rebsorte, des Terroirs und der Zeit. Die Trauben stammen ausschließlich aus besten Cru-Lagen der Gemeinden Barolo, Monforte, Serralunga, La Morra und Castiglione Falletto. Jede Parzelle wird separat vinifiziert, sorgfältig überwacht, ausgebaut – und am Ende wie ein Mosaik komponiert. Das Ergebnis: ein Riserva-Barolo, der nicht laut werden muss, um Autorität auszustrahlen. Nur in Ausnahmejahren wie 2015 wird er gefüllt – nach mehr als 42 Monaten Reife in großen Fässern und Barriques.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: Barrique/großes Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2044+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,45 g/l
- Gesamtsäure: 5,90 g/l
- Restzucker: 1,09 g/l
- Sulfit: 89 mg/l
- pH-Wert: 3,57
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo "San Giuseppe" DOCG 2020]()
Barolo “San Giuseppe” DOCG 2020
Pecchenino, traditionell in Dogliani für Dolcetto bekannt, wagte Anfang der 2000er Jahre den Schritt nach Monforte d'Alba, eines der elf Barolo-Dörfer und Heimat einiger der angesehensten Einzellagen der Appellation. Heute bewirtschaftet die Familie Parzellen in den drei prestigeträchtigen Menzioni Geografiche Aggiuntive Ravera di Monforte, Le Coste di Monforte und Bussia – Lagen, deren Namen in Kennerkreisen Gewicht haben. San Giuseppe ist keine Einzellage, sondern eine komponierte Vision: 50% Ravera di Monforte, 35% Le Coste und 15% Bussia verschmelzen zu einem Barolo, der die Stärken dieser unterschiedlichen Terroirs vereint. Ravera auf 440 Metern Höhe mit seinen weißlichen Mergeln bringt Mineralität und Struktur. Le Coste, südöstlich exponiert, liefert Eleganz und aromatische Finesse. Bussia, die größte und bekannteste der drei, steuert Kraft und Alterungspotenzial bei. Die kalkhaltig-tonigen Böden, die südliche bis südwestliche Ausrichtung und die präzise Handarbeit im Weinberg – alles folgt dem Prinzip niedriger Erträge für maximale Konzentration.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24/12 Monate Tonneau/Zement
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Diam
- Gesamtextrakt: 29,85 g/l
- Gesamtsäure: 6,01 g/l
- Restzucker: 0,79 g/l
- Sulfit: 75 mg/l
- pH-Wert: 3,46
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 80 kcal
- Energie in kJ: 336 kJ
![Barolo del Comune di Monforte d'Alba DOCG 2021]()
Barolo del Comune di Monforte d’Alba DOCG 2021
Die Trauben für Clericos Einstiegs-Barolo stammen von jüngeren Rebstöcken der Top-Lagen Pajana, Ciabot Mentin und Percristina (Mosconi). Der Jahrgang 2021 gilt als einer der besten der letzten Dekade: ein ausgewogener Vegetationsverlauf mit warmen, sonnigen Tagen und kühlen Nächten förderte eine gleichmäßige Reifung und bewahrte die prägnante Säurestruktur. Im Glas leuchtet er in sattem Granatrot mit rubinfarbenen Reflexen. Die Nase zeigt eine klare, vielschichtige Aromatik von reifer Kirsche, dunkler Pflaume und getrockneter Rose, ergänzt von Anklängen an Veilchen, Tabak, Lakritz und einer feinen, balsamischen Note. Am Gaumen kraftvoll und präzise, mit saftiger Frucht, präsenter, gut eingebundener Säure und straffem, feinkörnigem Tannin, das eine lange Entwicklung verspricht. Der 2021er muss sich noch etwas entfalten, aber die wesentlichen Bestandteile sind bereits heute sehr überzeugend. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate 50/50 Barrique/Tonneau
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,02 g/l
- Gesamtsäure: 6,04 g/l
- Restzucker: 1,25 g/l
- Sulfit: 76 mg/l
- pH-Wert: 3,35
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo "Albe" DOCG 2022]()
Barolo “Albe” DOCG 2022
Albe! ... der poetische Name dieses Barolos bezieht sich auf den Himmel bei Sonnenaufgang, wie er von den verschiedenen Terroirs des Weinguts erlebt wird: Coste di Vergne, Fossati und La Volta. Diese hochgelegenen Lagen bringen jeweils leicht unterschiedliche Morgendämmerungen hervor, was sich symbolisch in der Harmonie der Cuvée widerspiegelt. Die Trauben stammen von jungen, aber reifen Nebbiolo-Reben und verbinden die Nuancen jeder Parzelle zu einem fließenden, eleganten Ausdruck. Die Handlese erfolgte sorgfältig, jeder Parzellenanteil wurde getrennt vinifiziert und erst im Frühjahr vor der Abfüllung zur Cuvée vereint. Der Ausbau erfolgt über ca. 36 Monate in großen slawonischen Eichenfässern (40–75 hl) mit jährlichem Racking – eine Reife, die Tiefe und Harmonie ermöglicht.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 36 Monate großes Eichenfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 15,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2046+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,18 g/l
- Gesamtsäure: 6,02 g/l
- Restzucker: 0,81 g/l
- Sulfit: 74 mg/l
- pH-Wert: 3,40
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 90 kcal
- Energie in kJ: 377 kJ
- Fett: < 0,50 g
- Davon gesättigte Fettsäuren: < 0,10 g
- Kohlenhydrate: 1,40 g
- Davon Zucker: < 0,50 g
- Eiweiß: < 0,50 g
- Salz: < 0,01 g
![Barolo "Etichetta Bianca" DOCG 2021]()
Barolo “Etichetta Bianca” DOCG 2021
"Il ritorno alle origini." So beschreibt Matteo Ascheri seinen neuen Barolo. In einer Appellation, die seit Jahrzehnten zunehmend auf Einzellagen setzt, ist das eine bewusste Haltung: Nicht eine Parzelle, sondern eine sorgfältige Selektion aus den besten Weinbergen des Hauses. Gründlichkeit und Kompromisslosigkeit, nicht im Weinberg allein, sondern fortgeführt mit derselben Akribie im Keller. Sieben Generationen Erfahrung, eine klare Aussage. 100% Nebbiolo, Handlese zwischen dem 5. und 20. Oktober – wenn der Nebbiolo in der Langhe seinen Reifepunkt erreicht, nicht früher. 14 Tage Gärung bei 28°C. Was folgt, braucht Zeit: Lagerpotenzial von 20 bis 25 Jahren. 2021 war ein Jahr von großer Eleganz in der Langhe – gleichmäßige Reife, kühle Nächte, präzise phenolische Struktur. Wine Spectator hat den 2021er in seine Top 100 aufgenommen. Der Wein erklärt, warum.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Eichenholzfass
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Finanziera alla piemontese, Brasato al Barolo, Tartufo nero su tagliolini, gereifter Parmigiano Reggiano - Gesamtextrakt: 29,93 g/l
- Gesamtsäure: 6,01 g/l
- Restzucker: 1,58 g/l
- Sulfit: 74 mg/l
- pH-Wert: 3,42
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 82 kcal
- Energie in kJ: 340 kJ
![Barolo "Tortoniano" DOCG 2019]()
Barolo “Tortoniano” DOCG 2019
Tortoniano Barolo ist ein Verschnitt von Nebbiolo, der zu 50% aus dem Weinberg Cerequio stammt, die andere Hälfte aus anderen Parzellen, darunter auch einige Anpflanzungen in der Gemeinde Novello. Er verbindet die Komplexität und die Nuancen der Nebbiolo-Traube mit einer fruchtbetonten und einnehmenden Persönlichkeit. Im aromatischen Bouquet zeigt er einen Hauch von Süße und Reichtum mit einem Potpourri aus Brombeeren, Sommerkirschen und Gewürzen. Am Gaumen ist er kraftvoll und unmittelbar, die Tannine sind klar und greifbar. Wird sich in den nächsten Jahren weiter in Richtung Vollkommenheit, Eleganz und Finesse entwickeln. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate 50%/50% Barrique/Tonneau
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2036+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,25 g/l
- Gesamtsäure: 6,05 g/l
- Restzucker: 1,08 g/l
- Sulfit: 83 mg/l
- pH-Wert: 3,55
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2020]()
Barolo DOCG 2020
Der Barolo von Prunotto ist ein sehr schöner, ätherischer Wein. Rosenblüten, Gewürze, Blutorange, Minze und zerdrückte rote Beerenfrüchte lassen ihn fest am Boden stehen. Im Trunk gesättigt und reich an dunklen Aromen, die fest mit Gewürzen, Lakritze und gepressten blauen Blumen verbunden sind. Im tiefen Inneren dieses Weins stecken Kraft und Reichtum, das wohlproportionierte Tannin ist frisch und fest und verleiht ihm Energie und Schwung. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 18 Monate große Eichenholzfässer
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2038+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,98 g/l
- Restzucker: 1,05 g/l
- Sulfit: 75 mg/l
- pH-Wert: 3,49
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2021]()
Barolo DOCG 2021
Ein historischer Barolo des Hauses (erstmals 1905 produziert!), komponiert aus Nebbiolo-Parzellen im Herzen der Appellation. Gelesen wird selektiv von Hand, die Partien werden behutsam entrappt und vergoren; die Maischestandzeit beträgt rund acht Tage bei moderaten Temperaturen, die malolaktische Gärung schließt vor Wintereinbruch ab. Anschließend reift der Wein mindestens 18 Monate in großen Eichenfässern unterschiedlicher Größe – ein Ausbau, der Balance, Transparenz und Herkunftsausdruck bewahrt. Der Jahrgang 2021 begann mit mildem Winter und reichlichen Niederschlägen, die wertvolle Wasserreserven schufen. Ein leichter Frost Mitte April reduzierte die Erträge, aber ohne die Qualität zu beeinträchtigen. Es folgte ein langer, beständiger Sommer ohne Hitzespitzen; vereinzelte Gewitter im Juni/Juli und ausgeprägte Tag-Nacht-Amplituden in der Reifephase sorgten für eine punktgenaue Lese vom 6. bis 15. Oktober. Die Trauben erreichten eine hervorragende phenolische Reife bei leuchtender Säure.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 18 Monate große Eichenholzfässer
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2040+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 30,02 g/l
- Gesamtsäure: 6,03 g/l
- Restzucker: 1,11 g/l
- Sulfit: 78 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo "Castiglione" DOCG 2020]()
Barolo “Castiglione” DOCG 2020
Wie immer basiert Castiglione hauptsächlich auf Traubengut aus Ravera, hinzu kommen kleinere Teile aus Ginestra, Mosconi, Bricco Ravera (in Monforte), Le Coste, Costabelle, Meriame, Briccolina und Codana. Er ist jedes Jahr ein schillernder Wein, der aufzeigt, wie überzeugend auch ein "Einstiegswein" eines Spitzenerzeugers sein kann. Reichhaltig, üppig und explosiv, besitzt er vom ersten Schluck an eine enorme Fülle und Resonanz. Im Bouquet leuchtend rote Kirsch- und Pflaumenfrüchte, wilde Blumen, Minze, Blutorange und Gewürze. Seine seidigen Tannine werden von einer schönen, mentholhaltigen Helligkeit begleitet. Ein echter Charmeur! SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate großes Eichenfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2044+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,83 g/l
- Gesamtsäure: 6,05 g/l
- Restzucker: 1,11 g/l
- Sulfit: 77 mg/l
- pH-Wert: 3,42
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 80 kcal
- Energie in kJ: 336 kJ
![Barolo "La Tartufaia" DOCG 2022]()
Barolo “La Tartufaia” DOCG 2022
La Tartufaia ist der einladendste Einstieg in Giulia Negris Barolo-Universum – und gleichzeitig der komplexeste in seiner Herkunft. Die Trauben kommen aus zwei Lagen: Serradenari und Brunate. Brunate, einer der begehrtesten Crus der gesamten Appellation, streift die Grenze zwischen La Morra und dem Dorf Barolo – nach Westen exponiert, auf tortonian-geprägtem Lehm-Ton mit hohem Sandanteil und basischem pH. Diese Bodenchemie ist entscheidend: Ein basischer pH bedeutet weniger verfügbare Mineralien, kompaktere Vegetation, Trauben mit dickeren Schalen – und am Ende einen Barolo, der fruchtbetonter, zugänglicher und runder ist als seine Geschwister. Spontangärung in 60-Hektoliter-Holzbottichen, rund 40 Tage Maischekontakt – etwas kürzer als bei den anderen Parzellen. Dann 24 Monate in 25-Hektoliter-Fässern aus österreichischer Eiche.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Tonneau
- Filtration: nein
- Alkoholgehalt: 14,00 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2042+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Finanziera alla piemontese, Brasato al Barolo, gereifter Castelmagno - Gesamtextrakt: 29,97 g/l
- Gesamtsäure: 5,97 g/l
- Restzucker: 1,09 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,35
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo DOCG 2021]()
Barolo DOCG 2021
Wie immer basiert Viettis unverschämt preiswerter "Einstiegs"-Barolo (ehemals Castiglione) hauptsächlich auf Traubengut aus Ravera, hinzu kommen kleinere Teile aus Ginestra, Mosconi, Bricco Ravera (in Monforte), Le Coste, Costabelle, Meriame, Briccolina und Codana. Rubinrote Farbe von mittlerer Intensität. Die Nase ist explosiv, opulent, überzeugend und unmittelbar. Noten von Pflaume, roter und reifer schwarzer Kirsche, schwarzer Kirsche, Rosenblättern und Tabak sind wahrnehmbar. Am Gaumen ist er klassisch, reichhaltig, kräftig, mit Noten von Alpenkräutern und einem ledrigen Abgang. Das Tannin ist bereits gut integriert. Besonders im Spitzenjahr 2021 ist dieser Wein nicht nur wegen seines Preises ein absoluter Geheimtipp in der jedes Jahr unfassbar grandiosen Barolo-Riege der Kellerei. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate großes Eichenfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2045+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 29,89 g/l
- Gesamtsäure: 6,11 g/l
- Restzucker: 1,09 g/l
- Sulfit: 79 mg/l
- pH-Wert: 3,40
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 80 kcal
- Energie in kJ: 336 kJ
![Barolo DOCG 2022]()
Barolo DOCG 2022
Als Eugenio Palumbo, Kellermeister bei Vietti, den Sommer 2022 beschrieb, fand er einen Satz, der seither durch die Langhe hallt: "Barolo-Trauben erntet man normalerweise in Gummistiefeln, nicht in Crocs." Ein heißes, trockenes Jahr – 15 Tage früher als üblich geerntet, und die Entscheidungen im Weinberg machten den Unterschied. Wie in jedem Jahr fließen in den Barolo die Trauben von rund zwanzig verschiedenen Parzellen – jene Anteile, die nach der Selektion für die Einzellagen-Weine verbleiben. 2022 kam eine seltene Wendung hinzu: Die Lagen Brunate, Cerequio und Villero wurden diesmal nicht als eigenständige MGA-Weine freigegeben. Nicht die zweite Selektion, sondern ihre gesamte Ernte floss daher in diesen Wein. Palumbo selbst nennt das Ergebnis "eine Art Super-Single-Vineyard" – und er hat Recht.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate großes Eichenfass
- Vegan: ja
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2046+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Tajarin al tartufo bianco, Risotto al Barolo - Gesamtextrakt: 29,92 g/l
- Gesamtsäure: 6,04 g/l
- Restzucker: 1,12 g/l
- Sulfit: 82 mg/l
- pH-Wert: 3,39
- Allergene
enthält Sulfite - Nährwertangaben pro 100 ml
- Energie in kcal: 81 kcal
- Energie in kJ: 337 kJ
- Kohlenhydrate: 0,10 g
- Davon Zucker: 0,10 g
![Barolo Bussia DOCG 2019]()
Barolo Bussia DOCG 2019
Bussia war zuerst da. Als die Barolo-Produzenten begannen, ihre Einzellagen auf das Etikett zu schreiben, war Bussia bereits da – die erste MGA der gesamten Appellation, die je als eigenständige Lage abgefüllt wurde. Heute ist sie mit 340 Hektar die zweitgrößte MGA des Barolo-Gebiets, und trotz dieser Ausdehnung bemerkenswert homogen in Boden und Charakter: Dichte, erdige Tiefe, die sich mit der Zeit zu Komplexität entfaltet. Orlando und Attilio Pecchenino kommen aus Dogliani, dem Herz des Dolcetto-Anbaus in den Langhe. Dass die Brüder, bekannt für ihre feinen Dolcetti, auch einen Barolo von dieser Präzision keltern, überrascht nur auf den ersten Blick. Handwerk und Terroir sind die Konstanten – die Rebsorte wechselt.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Eichenholzfass/Betontank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2042+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato al Barolo, Tajarin al tartufo bianco, Fassona invecchiata - Gesamtextrakt: 30,55 g/l
- Gesamtsäure: 5,96 g/l
- Restzucker: 0,93 g/l
- Sulfit: 75 mg/l
- pH-Wert: 3,45
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo Bussia DOCG 2021]()
Barolo Bussia DOCG 2021
Orlando und Attilio Pecchenino kommen aus Dogliani. Dass die Brüder, die sich als Dolcetto-Erzeuger einen Namen gemacht haben, auch einen Barolo von dieser Tiefe und Präzision keltern, ist kein Widerspruch – es ist dieselbe Haltung, auf einem anderen Terroir. Die Corsini-Lage in der Bussia MGA, Monforte d'Alba: südwestlich exponiert, kalkig-toniger Boden mit bräunlichen Mergeln, Guyot-Erziehung, 5.000 Stöcke pro Hektar. Bussia ist mit 340 Hektar die zweitgrößte MGA des Barolo-Gebiets – und war historisch die erste Einzellage, die je als solche abgefüllt wurde. Ihre Böden sind trotz der Ausdehnung bemerkenswert homogen, ihr Charakter unverwechselbar: dichte Tiefe, die sich mit der Zeit zu großer Komplexität entfaltet.
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Eichenholzfass/Betontank
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2044+
- Verschluss: Naturkorken
- Speiseempfehlung
Brasato al Barolo, Lepre alla piemontese, Tajarin al tartufo nero, gereifter Castelmagno d'alpeggio - Gesamtextrakt: 30,22 g/l
- Gesamtsäure: 6,01 g/l
- Restzucker: 0,97 g/l
- Sulfit: 84 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite
![Barolo "Briccolina" DOCG 2016]()
Barolo “Briccolina” DOCG 2016
Briccolina ist eine der kleinsten, aber prestigeträchtigsten Lagen in Serralunga d'Alba. Die steilen Hänge und der kalk- und tonreiche Mergelboden verleihen den Weinen dieser Parzelle eine markante, fast architektonische Struktur. Die Südostausrichtung sorgt für gleichmäßige Sonneneinstrahlung und eine langsame Ausreifung, wodurch die Aromen Tiefe und Präzision gewinnen. Dichtes, leuchtendes Granatrot mit rubinroten Reflexen. Das Bouquet öffnet sich vielschichtig: reife Sauerkirsche, schwarze Johannisbeere, getrocknete Rosen, dazu Anklänge von Graphit, Lakritz, feinem Leder und einem Hauch Unterholz. Im Trunk kraftvoll mit kernigem, reifem Tannin und klarer, tragender Säure. Die Frucht wirkt konzentriert, aber nicht schwer, eingebettet in eine subtile Würze und mineralische Ader. Der Abgang ist lang, strukturiert und von anhaltender Frische getragen. Ein Barolo von seltener Präzision und Tiefe, der die Eigenart der winzigen Lage Briccolina in einem großen Jahrgang meisterhaft widerspiegelt – und das Potenzial besitzt, über Jahrzehnte zu reifen. SUPERIORE.DE
- Rebsorte: 100% Nebbiolo
- Ausbau: 24 Monate Barrique
- Filtration: ja
- Alkoholgehalt: 14,50 % vol
- Trinktemperatur: 18‑20 °C
- Lagerpotenzial: 2035+
- Verschluss: Naturkorken
- Gesamtextrakt: 28,85 g/l
- Gesamtsäure: 5,48 g/l
- Restzucker: 1,95 g/l
- Sulfit: 78 mg/l
- pH-Wert: 3,44
- Allergene
enthält Sulfite

Barolo – 181 Wege zur Herkunft
Barolo ist ein trockener Rotwein aus 100 Prozent Nebbiolo und stammt aus einem klar abgegrenzten Teil der Langhe südwestlich von Alba. Elf Gemeinden, 181 offiziell definierte MGA und eine spät reifende Rebsorte schaffen auf engem Raum eine Vielfalt, die sich mit Begriffen wie "kraftvoll" oder "elegant" allein kaum erfassen lässt.
Der Schlüssel liegt in der Herkunft. Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Serralunga d'Alba, Monforte d'Alba und die übrigen Gemeinden geben die erste Richtung vor. Präziser wird das Bild mit den MGA – klar abgegrenzten geografischen Herkunftsangaben wie Cannubi, Bussia, Brunate, Monprivato, Monvigliero, Ravera oder Vigna Rionda. Sie machen sichtbar, wie fein sich Barolo verorten lässt, ohne daraus eine offizielle Rangordnung der Lagen abzuleiten.
Doch Herkunft allein erklärt noch keinen Wein. Exposition, Höhe, konkrete Parzelle und Jahrgang wirken ebenso mit wie die Entscheidungen des Produzenten. Manche Barolo öffnen sich vergleichsweise früh, andere brauchen Zeit; manche wirken duftig und gespannt, andere tiefer und struktureller. Wer Barolo verstehen möchte, sucht deshalb nicht nach einem einzigen Idealtyp, sondern nach dem Zusammenspiel von Ort, Jahr und Handschrift.
- Rebsorte: ausschließlich Nebbiolo
- Herkunft: Rebflächen in 11 Gemeinden der Langhe
- MGA: 181 offiziell definierte geografische Angaben, darunter 11 kommunale
- Reife: mindestens 38 Monate, davon 18 Monate im Holz
- Charakter: geprägt von Herkunft, Jahrgang und Produzent
Barolo DOCG – der verbindliche Rahmen
Barolo DOCG wird ausschließlich aus Nebbiolo erzeugt. Das Produktionsgebiet liegt in den Langhe im südlichen Piemont und umfasst Rebflächen in elf Gemeinden. 1966 erhielt Barolo den DOC-Status, 1980 folgte die Erhebung zur DOCG.
Das Disciplinare regelt Rebsorte, Herkunft, Erträge, Mindestwerte, Reifezeiten und die Verwendung zusätzlicher geografischer Angaben. Vorgesehen sind Barolo und Barolo Riserva, jeweils mit oder ohne Menzione Geografica Aggiuntiva. Unter festgelegten Voraussetzungen kann zusätzlich die Angabe "Vigna" mit einem Weinbergs- oder traditionellen Flurnamen erscheinen. Der Jahrgang muss auf dem Etikett genannt werden.
Der gesetzliche Rahmen ist damit präzise. Einen einheitlichen Barolo-Stil schreibt er bewusst nicht vor. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil der Faszination: Zwei Weine können derselben DOCG angehören und dennoch sehr unterschiedlich erzählen, woher sie kommen und wie sie entstanden sind.
Elf Gemeinden, viele Perspektiven
Die oft genannten "elf Gemeinden des Barolo" sind geografisch weniger simpel, als es zunächst klingt. Barolo, Castiglione Falletto und Serralunga d'Alba liegen vollständig innerhalb der Produktionszone. Von La Morra, Monforte d'Alba, Novello, Verduno, Grinzane Cavour, Diano d'Alba, Cherasco und Roddi gehören dagegen jeweils nur bestimmte Teile dazu.
Besonders häufig begegnet man auf Etiketten den Namen Barolo, La Morra, Castiglione Falletto, Serralunga d'Alba und Monforte d'Alba. Dort konzentrieren sich viele der bekannten Herkünfte. Doch das Gesamtbild wäre unvollständig ohne Verduno mit Monvigliero, Novello mit Ravera oder Grinzane Cavour und die kleineren Anteile der übrigen Gemeinden.
So verlockend es ist, jedem Ort einen typischen Geschmack zuzuschreiben, so schnell stößt dieses Modell an Grenzen. Ein Satz wie "La Morra ist fein" oder "Serralunga ist kraftvoll" kann einzelne Beobachtungen treffend verkürzen, aber keine Gemeinde vollständig erklären. Schon innerhalb weniger Kilometer verändern sich Höhe, Exposition, Hangposition und geologischer Untergrund.
Die Gemeinde gibt deshalb die erste Richtung vor. Wer genauer hinschaut, landet bei den MGA – und damit bei der eigentlichen Feinarbeit der Herkunft.
Unter den Hügeln: Mergel, Sandstein und alte Meere
Die Landschaft des Barolo entstand aus marinen Sedimenten, die über lange geologische Zeiträume abgelagert wurden. Was heute als harmonische Hügellandschaft erscheint, ist im Untergrund ein komplexes Mosaik unterschiedlicher Formationen.
Zu den prägenden Einheiten gehören die Marne di Sant'Agata Fossili mit ihren vorwiegend feinen kalk- und tonhaltigen Sedimenten, die Formazione di Lequio mit Mergel und ausgeprägteren Sandsteinschichten sowie die Arenarie di Diano. Hinzu kommen die Conglomerati di La Morra und weitere, teils kleinräumigere Formationen.
Ihre Grenzen folgen nicht sauber den heutigen Gemeindegrenzen. Genau deshalb ist die alte Vorstellung eines einfachen geologischen Ost-West-Gegensatzes für Barolo zu grob.
Geologie erklärt zudem niemals allein den Geschmack eines Weins. Mergel bedeutet nicht automatisch Eleganz, Sandstein nicht zwangsläufig Kraft. Erst im Zusammenspiel mit Bodenentwicklung, Höhe, Hangposition, Exposition, Wasserhaushalt und Mikroklima entsteht das Umfeld, in dem Nebbiolo reift.
Auch die Produktionsregeln tragen der Topografie Rechnung: Zugelassen sind geeignete Hügellagen, während Talböden sowie feuchte, flache oder unzureichend besonnte Flächen ausgeschlossen sind. Die zugelassenen Weinberge liegen zwischen 170 und 540 Metern Höhe. Bei einer so spät reifenden Sorte können bereits kleine Unterschiede im Standort spürbare Folgen haben.
Geologie ist deshalb ein wichtiger Schlüssel zum Barolo – aber kein sensorischer Übersetzungsautomat.
Nebbiolo – eine Rebsorte, viele Ausdrucksformen
Barolo besteht ausschließlich aus Nebbiolo. Keine zweite Rebsorte ergänzt ihn, keine Cuvée glättet seine Eigenheiten. Gerade diese konsequente Festlegung macht Unterschiede von Ort, Jahrgang und Produzent besonders deutlich.
Typisch ist die Verbindung einer vergleichsweise hellen Farbe mit bemerkenswerter Struktur. Junge Weine können florale Noten, rote Früchte und feine Würze zeigen; mit zunehmender Reife wandelt sich das Rubinrot Richtung Granat und das Aromenspektrum gewinnt an Komplexität. Säure und Tannin bilden das Rückgrat und tragen wesentlich zum Reifepotenzial guter Barolo bei.
Nebbiolo treibt früh aus und reift spät. Der Verlauf des Vegetationsjahres spielt deshalb eine große Rolle, ebenso Höhe und Exposition des Weinbergs. Gleichzeitig reagiert die Sorte sensibel auf Entscheidungen im Keller. Maischestandzeit, Extraktion, Gärführung, Fasswahl und Dauer des Ausbaus verändern, wie früh sich ein Wein öffnet und auf welche Weise er seine Struktur zeigt.
Deshalb greift auch das Bild vom grundsätzlich massiven, jahrzehntelang unnahbaren Barolo zu kurz. Ein junger Wein kann duftig, präzise und erstaunlich zugänglich sein – und dennoch hervorragend reifen. Ein anderer wirkt zunächst verschlossen und braucht Geduld.
Nebbiolo liefert die gemeinsame Sprache. Herkunft und Produzent bestimmen Tonfall und Ausdruck.
181 MGA – Herkunft wird präzise
Seit 2010 verfügt Barolo über 181 offiziell festgelegte Menzioni Geografiche Aggiuntive, kurz MGA. Darunter befinden sich 11 kommunale Angaben. Die übrigen MGA bezeichnen geografisch abgegrenzte Bereiche innerhalb des Produktionsgebietes.
Cannubi, Brunate, Cerequio, Rocche dell'Annunziata, Monprivato, Villero, Bussia, Ginestra, Lazzarito, Vigna Rionda, Monvigliero oder Ravera gehören zu den Herkunftsnamen, die Weinliebhabern immer wieder begegnen. Sie erlauben es, Nebbiolo innerhalb der Appellation wesentlich genauer zu verorten.
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden MGA häufig als "Cru" oder "Lage" bezeichnet. Zur Orientierung ist das hilfreich, rechtlich bleibt es eine Vereinfachung. Eine MGA kann mehrere Parzellen und Eigentümer umfassen und muss keineswegs einem einzelnen Weinberg entsprechen.
Vor allem bilden die 181 MGA keine offizielle Qualitätshierarchie. Cannubi steht im Regelwerk nicht über Bussia, Vigna Rionda nicht über Ravera. Die Angabe sagt, woher ein Wein stammt – nicht, wie gut er sein muss.
Gerade deshalb sind MGA so spannend. Wer denselben Herkunftsnamen von mehreren Produzenten probiert oder verschiedene MGA eines Hauses nebeneinanderstellt, beginnt zu erkennen, wo der Ort spricht und wo die Handschrift des Erzeugers stärker hervortritt.
Barolo wird auf diese Weise zur Herkunftskarte, die sich Flasche für Flasche erschließt.
Gemeinde, MGA und "Vigna" – ein Etikett lesen
Wer ein Barolo-Etikett genauer betrachtet, begegnet mehreren Ebenen der Herkunft.
Am Anfang steht die Appellation Barolo DOCG. Innerhalb ihres Produktionsgebietes liegen Rebflächen in elf Gemeinden, deren Namen eine erste geografische Orientierung geben. Darüber hinaus sieht das Regelwerk kommunale MGA vor, sodass auch die Gemeinde selbst unter bestimmten Voraussetzungen genauer auf dem Etikett ausgewiesen werden kann.
Die nächste Ebene ist die konkrete MGA. Sie grenzt die Herkunft innerhalb des Gebietes weiter ein: Bussia liegt beispielsweise in Monforte d'Alba, Monvigliero in Verduno, Vigna Rionda in Serralunga d'Alba. Bei einem MGA-Barolo wird dieser geografische Ursprung ausdrücklich Teil seiner Identität.
Noch weiter kann die Angabe "Vigna" führen. Sie darf nur in Verbindung mit einer MGA verwendet werden und bezeichnet einen konkret benannten Weinberg oder traditionellen Flurnamen. Dafür gelten zusätzliche Anforderungen an Herkunft, Dokumentation und getrennte Vinifikation beziehungsweise Lagerung; auch die zulässigen Erträge sind niedriger.
Mehr Präzision bedeutet jedoch nicht automatisch höhere Qualität. Weder MGA noch "Vigna" sind amtliche Gütesiegel. Sie verraten vor allem eines: woher ein Wein noch genauer stammt.
Reife ist Teil des Barolo
Barolo muss ab dem 1. November des Erntejahres mindestens 38 Monate reifen, die Riserva 62 Monate. In beiden Fällen sind davon 18 Monate im Holz vorgeschrieben.
In Verkehr kommen darf Barolo frühestens ab dem 1. Januar des vierten Jahres nach der Ernte, Barolo Riserva ab dem 1. Januar des sechsten Jahres.
Mindestens ebenso interessant ist, was das Disciplinare offenlässt. Weder Fassgröße noch Holzart oder eine bestimmte Vinifikationsphilosophie sind vorgeschrieben. Große Botti, kleinere Fässer, neues oder gebrauchtes Holz, unterschiedlich lange Maischestandzeiten und zusätzliche Flaschenreife liegen innerhalb des gesetzlichen Rahmens in der Hand des Produzenten.
"Riserva" bedeutet deshalb zunächst eines: längere vorgeschriebene Reife. Eine automatische Qualitätsstufe über jedem normalen Barolo ist damit nicht verbunden. Manche Häuser verwenden die Bezeichnung nur für ausgewählte Herkünfte oder Jahrgänge; andere lassen bereits ihre regulären Barolo deutlich länger reifen, als das Gesetz verlangt.
Beim Barolo ist Zeit kein schmückendes Extra. Sie gehört zur Konstruktion des Weins.
Warum Barolo so unterschiedlich schmeckt
Zwei Flaschen können beide aus 100 Prozent Nebbiolo bestehen, aus demselben Jahr stammen und Barolo DOCG heißen – und dennoch erstaunlich verschieden wirken.
Im Weinberg beginnt die Differenzierung mit Gemeinde, MGA und Parzelle. Höhe, Exposition, Hangposition, Geologie und Mikroklima schaffen unterschiedliche Bedingungen für die lange Reife des Nebbiolo. Selbst innerhalb derselben MGA kann eine höher gelegene oder anders exponierte Parzelle einen anderen Verlauf nehmen als ein benachbarter Teil des Hanges.
Dann kommt der Jahrgang hinzu. Temperaturverlauf, Niederschläge, Hitzeperioden, kühle Nächte und die Bedingungen rund um die Ernte verändern das Verhältnis von Reife, Säure, Tannin und Aromatik. Auch ein berühmter Herkunftsname hebt diese Unterschiede nicht auf.
Schließlich übersetzt der Produzent das Ausgangsmaterial in Wein. Lesezeitpunkt, Maischedauer, Intensität der Extraktion, Gärführung, Fassgröße, Anteil neuen Holzes und Länge des Ausbaus prägen die Art, wie ein Barolo seine Herkunft zeigt.
Die einst berühmte Trennung zwischen "Traditionalisten" und "Modernisten" erklärt diese Vielfalt heute nur noch unzureichend. Viele Erzeuger haben Methoden weiterentwickelt, Elemente miteinander verbunden und frühere Dogmen längst hinter sich gelassen.
Interessanter ist die konkrete Frage: Wie arbeitet dieser Produzent mit diesem Weinberg in diesem Jahr?
Barolo und der Jahrgang
Beim Barolo lohnt es sich besonders, den Jahrgang mitzulesen. Nebbiolo reift spät und verbringt einen langen Teil des Jahres im Weinberg. Der Verlauf von Frühling, Sommer und Herbst kann deshalb deutlich beeinflussen, wie Tannin, Säure, Frucht und aromatische Tiefe zueinanderfinden.
Das bedeutet nicht, dass sich Jahrgänge sinnvoll in einfache Kategorien wie "groß" und "schwach" sortieren lassen. Ein kühleres Jahr kann in einer bestimmten Lage oder bei einem bestimmten Erzeuger hochspannende Weine hervorbringen, während wärmere Jahre andere Stärken zeigen. Dazu kommt der Zeitpunkt, an dem die Flasche geöffnet wird: Derselbe Jahrgang kann sich mit zunehmender Reife grundlegend verändern.
Gerade deshalb wird Jahrgangstiefe zu echter Orientierung beim Kauf. Bei SUPERIORE.DE finden sich von einzelnen Häusern zahlreiche Barolo-Jahrgänge nebeneinander – teilweise über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. Neben jungen Releases stehen damit Weine, die bereits einen erheblichen Teil ihrer Flaschenreife hinter sich haben und über Jahre unter kontrollierten Lagerbedingungen gereift sind.
Damit lässt sich Barolo nicht nur nach Produzent und MGA auswählen, sondern auch nach gewünschtem Entwicklungsstadium: von jugendlicher Spannung über erste Reifearomen bis zu komplexeren, bereits gereiften Flaschen.
Ausführliche Einordnungen einzelner Jahre und die jeweils verfügbaren Weine finden Sie auf unseren Barolo-Jahrgangsseiten:
Barolo und Barbaresco – nah beieinander, eigenständig
Barolo und Barbaresco entstehen beide ausschließlich aus Nebbiolo und liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt in den Langhe. Dennoch besitzen sie eigenständige Produktionsgebiete, Herkunftssysteme und Reifevorschriften.
Ein klarer Unterschied liegt in der vorgeschriebenen Reife. Barolo benötigt mindestens 38 Monate, davon 18 im Holz; Barbaresco mindestens 26 Monate, davon 9 im Holz. Barolo gelangt deshalb später offiziell in den Verkauf.
Aus diesen Regeln folgt jedoch weder eine Qualitätsrangfolge noch ein verlässliches Geschmacksschema. Die gern verwendete Kurzform "Barolo kräftig, Barbaresco fein" mag bei einzelnen Weinen funktionieren, erklärt aber weder die Vielfalt der Herkünfte noch die Handschrift der Produzenten.
Spannender ist, beide Weine als zwei eigenständige Antworten derselben Rebsorte auf benachbarte Herkunftsräume zu verstehen.
Ein Wein findet seine Identität
Um die Entstehung des Barolo ranken sich einige der bekanntesten Erzählungen des italienischen Weins. Besonders hartnäckig ist die Vorstellung, Nebbiolo sei bis ins 19. Jahrhundert grundsätzlich süß ausgebaut worden und erst der französische Önologe Louis Oudart habe daraus den trockenen Barolo geschaffen. Die historische Entwicklung war komplexer.
Bereits in den 1830er Jahren beschäftigte sich der piemontesische Önologe Paolo Francesco Staglieno intensiv mit trockenen und lagerfähigen Nebbiolo-Weinen und arbeitete auch im Umfeld von Camillo Benso di Cavour. Juliette Colbert Falletti, Marchesa di Barolo, Cavour, Staglieno und später Oudart gehören zu den Persönlichkeiten, die auf unterschiedliche Weise zur Entwicklung und Verbreitung des Weins beitrugen.
Der moderne Barolo entstand damit nicht in einem einzelnen genialen Moment. Er fand seine Form schrittweise – durch Fortschritte im Weinbau, bessere Kontrolle der Gärung und zunehmendes Verständnis dafür, wie sich Nebbiolo trocken und stabil ausbauen ließ.
Im 20. Jahrhundert wurde auch die Herkunft immer genauer gefasst. 1966 folgte die DOC, 1980 die DOCG. Gleichzeitig veränderte sich die Arbeit in den Kellern.
Ab den 1980er Jahren wurde diese Entwicklung besonders sichtbar. Eine jüngere Generation setzte teilweise auf kürzere Maischestandzeiten, präzisere Temperaturkontrolle und kleinere, häufig neue Holzfässer. Andere Erzeuger hielten an langen Mazerationen und großen Botti fest. Aus dieser Auseinandersetzung entstanden die viel zitierten "Barolo Wars" zwischen "Modernisten" und "Traditionalisten".
Heute wirkt diese Zweiteilung fast historischer als die Weine selbst. Viele Produzenten haben ihre Methoden weiterentwickelt, Extraktion präzisiert, Holz verändert und Elemente verschiedener Ansätze miteinander verbunden.
Mit der offiziellen Einführung der MGA im Jahr 2010 verlagerte sich der Blick schließlich noch deutlicher auf das, was Barolo heute besonders interessant macht: nicht die Frage nach einem einzigen richtigen Stil, sondern nach Herkunft und ihrer Interpretation.
Barolo in vielen Handschriften
Barolo zeigt seine ganze Bandbreite, wenn dieselbe Rebsorte und derselbe gesetzliche Rahmen von unterschiedlichen Produzenten interpretiert werden. Manche Häuser arbeiten mit zahlreichen MGA in mehreren Gemeinden, andere konzentrieren sich auf wenige Weinberge, die sie über Jahrzehnte immer genauer kennengelernt haben. Wieder andere verbinden mehrere Herkünfte bewusst zu einem gemeinsamen Barolo.
Vietti macht die geografische Spannweite der Appellation besonders anschaulich. Brunate, Cerequio, Lazzarito, Monvigliero, Ravera und Rocche di Castiglione gehören ebenso zum Portfolio wie die Riserva Villero. Unter einer gemeinsamen Handschrift lassen sich dadurch sehr unterschiedliche Herkünfte miteinander vergleichen.
Bei Roberto Voerzio konzentriert sich vieles auf La Morra und bekannte MGA wie Brunate, Cerequio, La Serra oder Rocche dell'Annunziata. Seine Weine zeigen, wie kleinteilig sich Herkunft bereits innerhalb einer einzelnen Gemeinde auffächern kann.
Aldo Conterno wiederum ist eng mit Bussia in Monforte d'Alba verbunden. Romirasco, Cicala und Colonnello liegen innerhalb dieser weitläufigen MGA; Granbussia führt ausgewählte Partien zu einer lange gereiften Riserva zusammen. Selbst ein großer Herkunftsname wie Bussia lässt sich dadurch weiter differenzieren.
Massolino steht in besonderem Maß für Serralunga d'Alba. Vigna Rionda, Margheria und Parafada zeigen verschiedene Facetten dieses Gebiets, während Parussi den Blick nach Castiglione Falletto öffnet.
Cavallotto konzentriert sich mit Bricco Boschis und Vignolo auf markante Herkünfte in Castiglione Falletto. Der lange Ausbau in großen Fässern zeigt zugleich, wie weit Produzenten innerhalb der gesetzlichen Vorgaben ihren eigenen Weg gehen können.
G.D. Vajra verbindet mit Bricco delle Viole, Ravera und Coste di Rose wiederum unterschiedliche Perspektiven auf die Appellation. Elio Altare steht mit Arborina nicht nur für Herkunft, sondern auch für eine Generation, die in den 1980er Jahren das Verständnis von Vinifikation und Ausbau grundlegend hinterfragte.
Luciano Sandrone zeigt noch eine andere Seite des Barolo. Neben Weinen mit klar definierter Einzelherkunft steht Le Vigne für die traditionelle Idee, Nebbiolo aus mehreren Weinbergen und Gemeinden zu einem gemeinsamen Barolo zusammenzuführen. Herkunft muss im Barolo also keineswegs immer Einzellage bedeuten.
Giulia Negri schließlich rückt mit Serradenari die Höhenlagen von La Morra ins Blickfeld und erweitert damit das Bild einer Gemeinde, die allzu häufig auf einen vermeintlich festen Stil reduziert wird.
Bruno Giacosa, Pio Cesare, Roagna, Domenico Clerico, E. Pira & Figli, Elvio Cogno, Giovanni Rosso, Conterno Fantino, Michele Chiarlo, Pecchenino und weitere Häuser unseres Sortiments fügen dieser Landschaft zusätzliche Herkünfte, Jahrgänge und Kellerphilosophien hinzu.
Die spannende Frage lautet deshalb weniger: Wer macht den besten Barolo? Sondern: Welche Herkunft und welche Handschrift treffen den eigenen Geschmack?
Barolo kaufen: Herkunft, Jahrgang und Reifestadium
Bei Barolo bedeutet Auswahl weit mehr als eine große Zahl verschiedener Etiketten. Entscheidend ist, welche Produzenten, MGA und Jahrgänge tatsächlich nebeneinander verfügbar sind.
Bei SUPERIORE.DE reicht das Sortiment von klassischen Barolo über zahlreiche MGA-Weine und Riserva bis zu gereiften Jahrgängen. Einige Erzeuger sind nicht nur mit mehreren Herkünften vertreten, sondern mit Jahrgangsfolgen, die weit zurückreichen.
Gerade bei einem Wein mit großem Reifepotenzial eröffnet das Möglichkeiten, die über den Kauf eines aktuellen Releases hinausgehen. Wer Barolo neu entdeckt, kann zunächst verschiedene Produzenten kennenlernen. Wer tiefer einsteigen möchte, vergleicht mehrere MGA desselben Hauses oder dieselbe Herkunft bei unterschiedlichen Erzeugern. Und wer wissen möchte, wie sich Nebbiolo mit den Jahren verändert, kann zwischen jungen und bereits gereiften Flaschen wählen.
Dabei ist Alter allein noch kein Qualitätsmerkmal. Entscheidend sind Wein, Jahrgang und Lagerung. Gereifte Barolo aus unserem Bestand haben ihre Entwicklung unter vollklimatisierten, lichtgeschützten und konstanten Lagerbedingungen fortgesetzt – eine wichtige Voraussetzung, wenn die lange Reife selbst Teil der Kaufentscheidung wird.
So führt die Auswahl am Ende zu vier Fragen: Welche Herkunft? Welcher Produzent? Welcher Jahrgang? Welches Reifestadium?
Wer darauf Antworten findet, ist dem passenden Barolo meist näher als mit jeder Rangliste.
Entdecken Sie Barolo und finden Sie den Wein, der zu Ihrer Vorstellung dieses großen piemontesischen Nebbiolo-Klassikers passt.
Wer Barolo genauer kennenlernen möchte, findet hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Herkunft, Nebbiolo, MGA, "Vigna", Riserva, Jahrgang, Lagerfähigkeit und Versand.
Fragen und Antworten zu Barolo
Was ist Barolo?
Barolo ist ein trockener Rotwein mit DOCG-Status aus den Langhe im Piemont. Er wird ausschließlich aus Nebbiolo erzeugt und darf nur aus dem klar abgegrenzten Produktionsgebiet mit Rebflächen in elf Gemeinden stammen.
Ist Barolo eine Rebsorte?
Nein. Barolo bezeichnet die Herkunft und den daraus erzeugten DOCG-Wein. Die Rebsorte heißt Nebbiolo.
Aus wie vielen Gemeinden stammt Barolo?
Das Produktionsgebiet umfasst Rebflächen in elf Gemeinden: Barolo, Castiglione Falletto, Serralunga d'Alba, La Morra, Monforte d'Alba, Novello, Verduno, Grinzane Cavour, Diano d'Alba, Cherasco und Roddi. Nur Barolo, Castiglione Falletto und Serralunga d'Alba liegen vollständig innerhalb des Produktionsgebiets; von den übrigen Gemeinden gehören jeweils nur bestimmte Teile dazu.
Ist Barolo trocken oder süß?
Der heutige Barolo DOCG ist ein trockener Rotwein. Historische Erzählungen über süßere Nebbiolo-Weine gehören zur Entwicklungsgeschichte des Gebiets, beschreiben aber nicht den heutigen Stil der Appellation.
Was bedeutet MGA bei Barolo?
MGA steht für "Menzione Geografica Aggiuntiva". Dabei handelt es sich um eine offiziell definierte geografische Angabe innerhalb des Barolo-Gebiets. Insgesamt gibt es 181 MGA, darunter 11 kommunale Angaben.
Sind die MGA eine Qualitätsklassifikation?
Nein. MGA definieren Herkunft, keine gesetzliche Rangfolge. Es gibt im Barolo keine amtliche Einteilung in Grand Cru oder Premier Cru. Der Ruf einzelner Herkünfte ist historisch gewachsen, besitzt aber keinen höheren rechtlichen Rang.
Was bedeutet "Vigna" auf einem Barolo-Etikett?
"Vigna" bezeichnet einen konkret benannten Weinberg oder traditionellen Flurnamen. Die Angabe darf bei Barolo nur gemeinsam mit einer MGA verwendet werden und ist an zusätzliche Produktions- und Dokumentationsvorgaben gebunden.
Was bedeutet Riserva bei Barolo?
Barolo Riserva reift mindestens 62 Monate, regulärer Barolo 38 Monate. Davon sind jeweils 18 Monate im Holz vorgeschrieben. Riserva steht damit zunächst für die längere gesetzliche Reifezeit.
Was ist der Unterschied zwischen Barolo und Barbaresco?
Beide Weine werden ausschließlich aus Nebbiolo erzeugt, stammen jedoch aus eigenständigen DOCG-Gebieten der Langhe und folgen unterschiedlichen Reifevorschriften. Barolo muss mindestens 38 Monate reifen, Barbaresco mindestens 26 Monate. Daraus ergibt sich weder eine automatische Qualitätsrangfolge noch ein verlässliches Geschmacksschema.
Welcher Barolo-Jahrgang ist der beste?
Einen allgemein "besten" Jahrgang gibt es nicht. Jahrgangsqualität hängt ebenso von Herkunft und Produzent wie vom Wetter ab. Auch der gewünschte Trinkzeitpunkt spielt eine Rolle: Manche Jahre zeigen sich früher offen, andere benötigen mehr Flaschenreife.
Wie lange kann Barolo lagern?
Hochwertiger Barolo kann viele Jahre und bei geeigneten Weinen auch Jahrzehnte reifen. Das konkrete Potenzial hängt von Jahrgang, Herkunft, Produzent, Ausbau und Lagerbedingungen ab.
Sollte man Barolo dekantieren?
Junger Barolo kann von Luft profitieren, besonders wenn Tannin und Aromatik noch verschlossen wirken. Bei lange gereiften Flaschen ist mehr Vorsicht sinnvoll, da ein entwickeltes Bouquet empfindlicher reagieren kann. Alter und Zustand der Flasche sollten deshalb über die Vorgehensweise entscheiden.
Kann man Barolo bei SUPERIORE.DE online bestellen?
Ja. Die bei SUPERIORE.DE angebotenen Barolo können direkt online bestellt werden. Je nach Verfügbarkeit umfasst die Auswahl klassische Barolo, zahlreiche MGA-Weine, Riserva sowie junge und bereits gereifte Jahrgänge. Die Weine lagern bis zum Versand unter vollklimatisierten Bedingungen.
Wie wird Barolo versendet?
Barolo wird in geprüften, für den Flaschenversand geeigneten Kartonagen und versichert verschickt. Lieferzeit und Versandkosten richten sich nach dem Lieferland und werden im Shop transparent ausgewiesen.
Wozu passt Barolo?
Säure, Tannin und aromatische Tiefe machen Barolo zu einem guten Begleiter kräftiger und strukturierter Speisen. Brasato, Wild, Pilze, Trüffel oder gereifter Käse sind klassische Partner. Entscheidend bleibt die Balance zwischen Intensität des Gerichts und Struktur des Weins.
Je genauer man hinsieht, desto größer wird Barolo
Barolo lebt von Präzision. Eine Rebsorte, elf Gemeinden und 181 geografische Angaben schaffen einen klaren Rahmen – und innerhalb dieses Rahmens eine bemerkenswerte Vielfalt.
Nebbiolo ist die gemeinsame Sprache. Bussia spricht anders als Monvigliero, Ravera anders als Vigna Rionda, und selbst dieselbe MGA kann bei zwei Produzenten ganz unterschiedliche Konturen bekommen. Der Jahrgang fügt eine weitere Ebene hinzu, die sich mit zunehmender Flaschenreife immer wieder neu zeigt.
Je tiefer man in Barolo einsteigt, desto weniger braucht es Begriffe wie Prestige, Kraft oder "König der Weine". Interessanter werden die Orte dahinter, die Menschen, die sie interpretieren, und die Jahre, in denen der Wein entstanden ist.
Barolo wird nicht größer, weil man ihn zur Legende erklärt. Er wird größer, je genauer man hinsieht. SUPERIORE.DE
- 24 Jahre Expertise
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