• "Pian delle Mole" Nebbiolo Langhe DOC 2017

      “Pian delle Mole” Nebbiolo Langhe DOC 2017

      Perfekter Einstieg in das beeindruckende Handwerk einer gerade einmal 27-jährigen Winzerin, die auf dem Weg ganz nach oben bereits ein gutes Stück hinter sich gelassen hat. Hier kommt Nebbiolo in purezza ins Glas, der Ausbau teils in 500 Liter Tonneaux und Edelstahl interpretiert ihn - so die Vision Giulia Negris - unverfälscht und ohne Ablenkungen.

      Helles Rubinrot, im Bouquet kleine rote Beeren, feuchter Waldboden und eine dezente Veilchennote. Am Gaumen von beeindruckender Eleganz und Geschmeidigkeit, der Nebbiolo bleibt dabei stets straff und kühl. Im Finale betört die dunkle Frucht mit einer Frische und Saftigkeit, die nie opulent wirkt, sondern den Spannungsbogen bis in den langen Abgang trägt. SUPERIORE.DE

      Dieser Jahrgang wurde noch nicht bewertet.
      Der 2016er erhielt folgende Auszeichnungen:

      • Decanter :92 Punkte
      • Rebsorte: 100% Nebbiolo
      • Anbau: naturnah
      • Ausbau: 16 Monate Edelstahl/500l Tonneau
      • Filtration: Nein
      • Alkoholgehalt: 13,50 % vol
      • Verschluss: Naturkorken
      • Trinktemperatur: 16-18 °C
      • Lagerpotenzial: 2023+
      • Allergenhinweis: enthält Sulfite
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      klimatisiert gelagert

      05402117 ·  0,75 l · 21,20 €/l · Preis inkl. USt, ggf. zzgl. VerbrSt & Versand< 24 Stück verfügbar

      15,90 €
    • "La Tartufaia" Chardonnay Langhe DOC 2017

      “La Tartufaia” Chardonnay Langhe DOC 2017

      Dass Giulia Negri einige Zeit im Burgund verbrachte und sich dort das Rüstzeug für ihre noch sehr junge, aber steile Winzerinnen-Karriere holte, erkennt man an diesem weißen Meisterwerk. Dazu kommt, dass dieser Chardonnay die Charakteristik der Langhe keineswegs leugnet. Der lange Ausbau im kleinen Tonneau auf der Feinhefe und ein exzellentes Traubengut von bis zu 500 m Höhenlagen sind das Rezept für einen straffen, frischen und ungemein eleganten Weißen.

      Strahlendes Hellgelb mit grünen Reflexen. In der Nase zuerst Blütenduft, Zitrusnoten und tropische Akzente, danach eine gut eingebundene und angenehm-dezente Holznote. Im Trunk dann wieder hellfruchtig mit bestechender Klarheit und einer Spur von Cremigkeit. Ein echter piemonteser Weißer, der wie ein Grenzgänger zwischen den Welten tanzt und der seine Raffinesse mit jedem Schluck neu offenbart. SUPERIORE.DE

      • Rebsorte: 100% Chardonnay
      • Anbau: naturnah
      • Ausbau: 16 Monate 350l-Tonneau
      • Filtration: Nein
      • Alkoholgehalt: 13,00 % vol
      • Verschluss: Naturkorken
      • Trinktemperatur: 10-12 °C
      • Lagerpotenzial: 2023
      • Allergenhinweis: enthält Sulfite
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      klimatisiert gelagert

      05400117 · 0,75 l · 34,00 €/l · Preis inkl. USt, ggf. zzgl. VerbrSt & Versand2 Stück verfügbar

      25,50 €
    • "La Tartufaia" Pinot Nero Langhe DOC 2016

      “La Tartufaia” Pinot Nero Langhe DOC 2016

      Gelungene Transformation eines burgundischen Pinot Noirs mit allen Attributen geradezu idealer Höhenlagen der Langhe. Denn die Trauben dieses reinsortigen Spätburgunders stammen aus den höchsten Hängen des Piemonts von über 500 m über dem Meeresspiegel, deren Reben, anders als im Burgund, auf sandig-lehmigen Untergrund stehen.

      Hell leuchtendes Rubinrot. Im Bouquet Amarenakirsche, die mit einem Hauch Stachelbeere und Minze abgerundet wird. Im Geschmack filigran mit einem ausgewogenen und delikaten Mix aus Fleischigkeit, reifen roten Beeren, Raffinesse und Eleganz. Er ist bereits in jungen Jahren komplex, abgerundet und verfügt über ein zartes Tanningerüst. Giulia Negri zeigt hier am Beispiel der weltweit wohl anspruchsvollsten Rebsorte ihr gesamtes Können und das Potenzial ihrer Top-Lage "La Tartufaia". Chapeau! SUPERIORE.DE

      Dieser Jahrgang wurde noch nicht bewertet.
      Der 2014er erhielt folgende Auszeichnungen:

      • Bibenda:
      • Rebsorte: 100% Pinot Nero
      • Anbau: naturnah
      • Ausbau: 14 Monate gebrauchtes Barrique
      • Filtration: Nein
      • Alkoholgehalt: 13,00 % vol
      • Verschluss: Naturkorken
      • Trinktemperatur: 16-18 °C
      • Lagerpotenzial: 2024+
      • Allergenhinweis: enthält Sulfite
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      klimatisiert gelagert

      05402216 · 0,75 l · 34,00 €/l · Preis inkl. USt, ggf. zzgl. VerbrSt & Versand< 24 Stück verfügbar

      25,50 €
    • "La Tartufaia" Barolo DOCG 2015

      “La Tartufaia” Barolo DOCG 2015

      Giulia Negri hätte sicher nicht den Beinnamen "Barolo-Girl", wenn es diesen Wein nicht gäbe. Die Trauben für diesen Archetyp eines modern-traditionellen (sic!) Barolo stammen aus den Toplagen Brunate und Serradenari, letztere liegt in bis zu 520 m Höhenlage und die Böden sind lehmig-sandig. Die Trauben werden spontan vergoren und anschließend erfolgt der eigentliche Ausbau in großen Eichenfässern. Barriques? Fehlanzeige.

      Kräftiges helles Rubinrot. Im Duft Rosenblätter, nussige Noten und kleine rote Beeren. Der feine Duft setzt sich am Gaumen fort: Auch wenn er seine Herkunft und auch die Rebsorte nicht verleugnet, ist er von einer geradezu einmaligen Eleganz und Frische, die ihn selbst in jungen Jahren als einen lebendigen und komplett vollständigen Spitzenwein identifizieren lässt. Weitere Jahre der Reife sind sicherlich kein Fehler, denn man spürt eindrucksvoll, wie sich die mit dem Alter zunehmende Komplexität zu der heute bereits unübersehbaren Finesse und Eleganz gesellt. Eine Flasche für jetzt und den Rest nicht zu weit weg in den Keller legen, bitte! SUPERIORE.DE

      "Spicy cherry with an iron streak on the nose. Tightly built tannins framing ripe fruit. Long and already approachable, but with good potential too." Jancis Robinson

      "The Giulia Negri 2015 Barolo La Tartufaia is a full and generous expression of Nebbiolo with round and ripe flavors of wild berry, redcurrant, spice, tar, rose and potting soil. This wine presents an easy and accessible approach with nicely integrated tannins and enough acidity to keep the palate refreshed. Maybe it is the power of suggestion, but I also get a hint of black truffle in La Tartufaia." Robert Parker

      • Robert Parker:92+ Punkte
      • Jancis Robinson:16 Punkte
      • Rebsorte: 100% Nebbiolo
      • Anbau: naturnah
      • Ausbau: 24 Monate 25hl Tonneau
      • Filtration: Nein
      • Alkoholgehalt: 14,00 % vol
      • Verschluss: Naturkorken
      • Trinktemperatur: 18-20 °C
      • Lagerpotenzial: 2032+
      • Allergenhinweis: enthält Sulfite
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      klimatisiert gelagert

      05402315 · 0,75 l · 52,67 €/l · Preis inkl. USt, ggf. zzgl. VerbrSt & Versandsofort verfügbar

      39,50 €
    Winzer vorgestellt
    Giulia Negri
    Piemont
    Giulia Negri

    Barologirl. Ein Spitzname, der treffender kaum sein kann. Bekam sie ihn doch ausgerechnet von den Baroloboys, also einigen der berühmtesten Winzer der Gegend, wie Elio Altare oder Angelo Gaja, die seinerzeit mit modernen Technologien die Barolo-Welt auf den Kopf stellten.

    Giulia Negri stellt diese Welt nochmals auf den Kopf. Denn sie passt in keine Schublade. Sie ist keine Modernistin, denn sie mazeriert lange, rund eineinhalb Monate in 60 Hektoliter großen Holzgärständern, und sie baut ihre Weine lange aus. In 2.500 Liter Fässern aus slawonischer Eiche reifen drei verschiedene Barolo-Crus bis zu 30 Monaten. Doch ist sie auch keine Traditionalistin, denn für ihre Chardonnay und Pinot Noir Spezialiäten verwendet sie durchaus kleine französische Fässer. Allerdings auch keine typischen Barriques, sondern 350 l Fässer und Tonneaux, und die auch nur zu geringem Anteil neu. Ihre Weine sind schlicht und einfach außergewöhnlich. Eigenwillig, mineralisch und elegant.

    Beeindruckend ist diese junge Frau. Mit nicht einmal 20 Jahren probierte sie ihre ersten eigenen Wein-Selektionen im elterlichen Betrieb, den sie nach ihrem Studium zur Bio-Technologin und Praktika im Burgund mit 23 Jahren komplett übernahm. Ihr erster eigener Barolo war der Jahrgang 2007 und schaffte es auf Anhieb in die Top 100 des Wine-Enthusiast. Damals bezeichnete man sie noch als "Garagen-Winzerin".

    Im Gespräch erzählt sie schmunzelnd: "Manche beeindrucken mit Millionen-Investitionen und Bauten von Star-Architekten. Für mich zählen im Keller nur drei Punkte: Sauberkeit, Einfachheit, um gut arbeiten zu können und Passion. Denn die Weine sollen zeigen, wo sie herkommen." Wenn man ihr im Herbst gegenüber sitzt, glaubt man ihr auch jedes Wort, denn ihre Hände zeigen deutlich, dass sie selbst anpackt. Zerkratzt von der Arbeit im Weingarten und violettrot, nicht etwa die Fingernägel, nein, die kompletten Hände sind gefärbt von der Arbeit mit dem Nebbiolo im Keller. Wieder lacht sie: "Naja, das gehört bei einem Barologirl eben dazu ...". Den Spitznamen trägt sie wie eine Auszeichnung.

    Die Herkunft ist nicht, wie bei so manch anderem, Marketing-Bla-Bla, sondern beeindruckend wie sie selbst. Fährt man die kurvige Straße (SP58) von Barolo nach La Morra, kommt man zu dem Panorama-Aussichtspunkt, wo jeder kurz anhält und seine Fotos von der einzigartigen Landschaft schießt. Genau hier muss man sich umdrehen und den Berg dahinter hinaufschauen, denn dort, noch einmal mehr als hundert Meter höher, liegen in über 460 m Seehöhe die Weingärten La Tartufaia, umgeben von den letzten Wäldern, in denen noch die berühmte weiße Alba-Trüffel gedeiht – daher stammt auch der Name. Und ganz oben, bis auf 540 m liegt dann das Herzstück, die Einzellage Serradenari. Dieser Weinberg, übrigens der höchste im gesamten Barolo-Gebiet, liegt oft in der Sonne, während das übrige Barolo-Rebenmeer vom Nebel zugedeckt scheint. Wie gesagt, beeindruckend. Nicht nur als Foto.

    Die Böden wechseln alle paar Meter. Von Kalksteinfelsen über Lehm und Ton zu hohen sandigen Auflagen mit Fossilien-Anteil. Extrem viel Handarbeit ist notwendig und für Giulia Negri selbstverständlich, denn die vor ca. zwanzig Jahren erneuerten Rebanlagen werden alle organisch bewirtschaftet, ab dem Jahrgang 2019 werden alle auch bio-zertifiziert sein.

    "Wir sind nur vier Personen, die alles machen, die Arbeit in den Weingärten, im Keller, im Büro und durch die halbe Welt reisen, um unsere Weine und unsere Philosophie auch zu verkaufen." Diesmal lächelt sie nur ansatzweise und zeigt, dass das ganz schön anstrengend sei. "Leider gibt es manchmal nur sehr wenig Wein, da unsere exponierten Lagen zwar dem Klimawandel entgegenkommen, dafür treffen uns allerdings Unwetter und Hagel in den letzten Jahren auch zunehmend." SUPERIORE.DE

    Fakten

    • Gründungsjahr: 1870
    • Eigentümer: Giulia Negri (seit 2012)
    • Önologe: Giulia Negri
    • Jahresproduktion: ca. 38.000 Flaschen
    • Rebfläche: ca. 6,5 Hektar
    • Naturnaher Anbau (Ab Jg. 2019 bio-zertifiziert)