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    Tenuta di Tavignano
    Marken
    Tenuta di Tavignano

    Eine atemberaubende Aussicht bietet sich hier vom "Balkon der Marken", wenige Kilometer Luftlinie von der Küste nahe der berühmten historischen Hafenstadt Ancona. Die Marken, eine Region mit Jahrhunderte alter Geschichte, einst wild umkämpft, heute zu Unrecht unterschätzt. Die Gegend um Jesi und Cingoli war bereits im 5. Jahrtausend v. Chr. besiedelt und unter den Römern ein begehrtes Wein- und Oliven-Anbaugebiet. Sogar ein Papst stammte von hier, Pius VIII. Kein Wunder also, dass sich ein Ehepaar aus alten italienischen Adelsfamilien dieser Gegend annahm. Anfang der 1990er Jahre begannen Contessa Beatrice Lucangeli und Conte Stefano Aymerich di Laconi die Tenuta di Tavignano zu einem qualitativ hochwertigen Weingut auszubauen. Hoch oben, zwischen zwei Bergen, die vom Fluss Esino geteilt scheinen, liegen die gepflegten Weingärten auf den von Ton-Mergel und Kalk durchzogenen Hügeln. Die stetige Brise trocknet die Weingärten früh ab, die Temperatur-Unterschiede von Tag und Nacht begünstigen die Fruchtausprägung.

    Heimat des Verdicchio wird die Region auch genannt. Und die mineralischen Weißweine mit der Bezeichnung Castelli di Jesi Classico Superiore DOC sind quasi die Aushängeschilder der Tenuta di Tavignano. "Misco" und "Misco Riserva" haben fast ein Abonnement auf die höchsten Auszeichnungen, die italienische Weinführer zu vergeben haben. Auch 2017 gab es dafür u.a. die begehrten "tre bicchieri" des Gambero Rosso - zudem wurde der "Misco" Verdicchio 2015 mit dem Titel "bester Weißwein Italiens" geadelt.

    Conte Stefano Aymerich di Laconi, oder der "Ingenieur", wie man den Urururenkel des sardischen Vizekönigs hier auf eigenen Wunsch nennt, erklärt gerne, warum sein Verdicchio so geschätzt wird. Es sei nicht nur Mikroklima und Terroir, sondern auch die Beschränkung im Weingarten. Nur maximal 3.000 Stöcke in Cordon-Erziehung pflanzt man hier, denn sowohl Guyot-Erziehung als auch eine höhere Stockdichte, die in modernen Weingärten üblich sind, seien bei Verdicchio kontraproduktiv. Er setzt auch beim Rotwein voll auf autochthone Rebsorten (Montepulciano und Sangiovese), nur ein Mini-Prozentsatz Cabernet Sauvignon wird für die Cuvée seiner Rosso Piceno verwendet. Regionale Spezialitäten, wie z.B. der duftige Pecorino oder der würzige Passerina, zwei kaum bekannte regionale Weißweine, sowie die rote Spezialität Barbarossa aus der Rebsorte Lacrima di Morro d’Alba ergänzen das exklusive Programm. SUPERIORE.DE

    Fakten

    • Gründung: Beginn der 1990er Jahre
    • Eigentümer: Contessa Beatrice Lucangeli und Conte Stefano Aymerich di Laconi
    • Önologe: Giulio Piazzini, Pierluigi Lorenzetti (Berater)
    • Jahresproduktion: n.N.
    • Rebfläche: ca. 29 Hektar
    • Konventioneller Anbau