Barolo Cerequio DOCG 2021
Roberto Voerzio | Piemont
Az. Agr. Roberto Voerzio | Loc. Cerreto, 7 | IT 12064 La Morra
05452321 · 0,75 l · 385,33 €/l · Preis (DE) inkl. USt, zzgl. Versand7 Stück verfügbar
Manche Lagen sind laut, andere flüstern. Cerequio gehört zu den Flüsterern – und wer nicht genau hinhört, verpasst die feinen Nuancen, die diesen Cru zu einem der rätselhaftesten im gesamten Barolo-Universum machen. Umgeben von den prestigeträchtigsten Nachbarn La Morras, liegt Cerequio auf 300 Metern Höhe über einem Fundament aus weißem Ton und bläulichem Mergel. Roberto Voerzio vergleicht seine Cerequio-Weine gerne mit Haut-Brion – ein ungewöhnlicher Vergleich für einen Barolo, doch wer diesen Wein probiert, versteht die Anspielung: Es geht um jene ätherische Eleganz, die sich nicht aufdrängt, sondern entfaltet. Was Cerequio von den kraftvolleren Crus unterscheidet, ist seine beinahe schwebende Leichtigkeit. Voerzio spricht von "rund, elegant, ätherisch" – Attribute, die man selten mit Barolo assoziiert. Doch genau hier liegt die Magie: Cerequio vereint Dichte mit Finesse, Konzentration mit Luftigkeit. Die 24-monatige Reife in französischen Barriques und großen Fässern hat dem Wein Tiefe verliehen, ohne seine jugendliche Anmut zu ersticken.
Der 2021er zeigt sich von Beginn an parfümiert: Kirsche, Erdbeere, Rosenblätter dominieren die Nase, unterlegt von zurückhaltender Lakritze, Minze, Parma-Veilchen und einer erdigen Mineralität. Im Glas entsteht ein Farbenspiel von hellem Rubin mit granatroten Reflexen – nichts Tiefes, nichts Schweres, sondern Transparenz. Am Gaumen offenbart sich die Cerequio-Architektur: vollmundig, aber nicht massiv, mit ultrafein polierten Tanninen, die sich wie ein durchgehender Zylinder durch den Wein ziehen. Die Säure ist lebendig, präzise, energetisch – sie gibt dem Wein Rückgrat, ohne ihn je hart wirken zu lassen. Im langen, vielschichtigen Finale bleiben Noten von getrockneten Früchten, Trüffel, Eukalyptus und ein Hauch von süßer Gewürznelke. Ein Barolo, der bereits heute trinkt, aber erst in einem Jahrzehnt sein volles Potenzial zeigen wird – für jene, die Eleganz über Kraft, Nuance über Wucht schätzen. SUPERIORE.DE
"Cerequio zeigt besonders in einer großen Annata wie 2021, was in ihm steckt: Ein Potpourri aus Kirschen und Blutorangen, untermalt von Kräuter- und Gewürznoten; komplex am Gaumen, die Tannine feinkörnig, perfekt durch die präzise Säure unterstützt, von großer Länge." Vinum
"Ein Kraftpaket – dynamisch und laserfokussiert – mit knackigen roten Beerenfrüchten und braunen Backgewürzen, mit Nuancen von Granatapfelkernen und Schichten von Tabak, Teer, duftenden Rosenblättern und Rosenstielen. Er ist eng gewickelt und aufgerollt, mit enormer Spannung und nur den ersten Andeutungen von duftendem, würzigem, getrocknetem Salbei und Unterholz, die langsam auftauchen." Decanter
"Ein Wein von großer Transparenz und Tiefe. Zurückhaltende Lakritze, Minze, Erdbeeren, Wassermelone, Parma-Veilchen und erdige Mineralität dominieren die Nase. Am Gaumen zeigt er einen vollen Körper, Frische und üppige, hochfliegende Tannine. Dank seiner Eleganz ist er jetzt schon fast trinkbar, aber versuchen Sie es ab 2026, dann wird er nach einem Jahrzehnt am besten sein." James Suckling
Roberto Voerzio
Piemont
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