Slow Food
1 Ergebnis für "Aostatal"  sortiert nach   

Aostatal

Die Besonderheit des Valle d'Aosta sind die gebirgigen Lagen mit extrem unterschiedlichen klimatischen Bedingungen. Beißende Kälte im Winter und trockene Hitze im Sommer bietet einer Vielzahl autochthoner, seltener Rebsorten wie Blanc de Morgex, Freisa, Fumin, Neyret, Petite Arvine u.a. ein Zuhause. Nicht wenige davon sind auch jenseits der Grenze im Schweizer Kanton Wallis verbreitet. Die Gesamterzeugung im Aostatal fällt mit 22.000 Hektolitern so gering aus, dass die Weine lange Zeit nur in der Region selbst bekannt waren. Heute übernehmen die führenden Winzer des Aostatals eine grenzübergreifende Vorreiterolle für andere alpin gekennzeichnete Weinbaugebiete. (superiore.de)

Hauptstadt: Aosta
Rebfläche: 550 Hektar
Gesamtproduktion/Jahr: 2,20 Mio. Liter
davon Rot-/Roséwein: 1,40 Mio. Liter
davon Weißwein: 0,80 Mio. Liter
Anteil Weinbau Italien: 0,05%

Das in den Alpen gelegene Aosta-Tal ist die kleinste Weinregion Italiens

Rebstöcke in zerklüfteter Bergwelt

Wenn Ligurien schon eine winzige Region ist, dann ist das Aosta-Tal (Valle d’Aosta) als Weinbaugebiet fast nicht mehr darstellbar. Die im Jahr 1986 geschaffene und mit rund 1000 Hektar Rebfläche kleinste und gebirgigste italienische Region erstreckt sich 35 Kilometer westlich und östlich des vom mächtigen Sankt Gotthard überragten Alpenstädtchens Aosta an der Grenze zu Frankreich und der Schweiz. Kalte und schneereiche Winter sowie warme Sommer mit kalten Nächten lassen im Aosta-Tal interessante Gewächse entstehen.

Die Weingärten schmiegen sich über eine Länge von 90 Kilometern bis an die Grenze zum Piemont eng an die Schlucht, die von dem kleinen Fluss Dora Baltea durchströmt wird. Die höchsten Weinberge liegen in den Orten Morgex und La Salle, die sogar bis zu einer Höhe von über tausend Metern mit Weißweinreben bestockt sind. Weinbau wurde im Aosta-Tal schon lange vor der Zeitenwende von der Urbevölkerung der Salassi betrieben. Später kontrollierten die Römer die Alpenpässe und legten Weinkulturen an. Ihnen folgten die katholischen Mönche der Benediktiner und Zisterzienser. Sie trieben in mühevoller Arbeit Terrassen in die felsigen Hänge. Vom neunten Jahrhundert an geriet das Aosta-Tal immer wieder unter französischen Einfluss. Aus dieser Zeit stammt auch die zweisprachige Etikettierung auf den Flaschen der dort erzeugten achtzehn Weine. Die Rebflächen hatten Ende des 19. Jahrhunderts noch eine Ausdehnung von 3000 Hektar. Inzwischen werden große Anstrengungen unternommen, wieder an diese alte Zeiten anzuknüpfen.

Eine Besonderheit des Aosta-Tals ist die Vielzahl autochthoner, seltener Rebsorten wie Blanc de Morgex, Freisa, Fumin, Malvoisie de Nus, Moscato di Chambave, Neyret, Petite Arvine, Petit Rouge und Vien de Nus. Nicht wenige davon sind auch jenseits der Grenze im Schweizer Kanton Wallis verbreitet. Sogar bezüglich der Weine lassen sich einige Ähnlichkeiten zwischen beiden Ländern erkennen. Internationale Sorten wie Cabernet Sauvignon, Chardonnay, Merlot, Müller-Thurgau, Nebbiolo und Syrah sind ebenfalls im Aosta-Tal zu Hause. Die Gesamterzeugung im Valle d’Aosta fällt mit 30.000 Hektolitern (40 Millionen Flaschen) - DOC-Anteil: 500 Hektoliter (66.000 Flaschen) - so gering aus, dass die zumeist anspruchslosen, gefälligen Weine eigentlich nur in der Region selbst bekannt sind. Dort werden sie häufig auch von Touristen getrunken.

Hinter dem Namen Valle d‘Aosta (Vallée d‘Aoste) verbirgt sich eine die gesamte Region umfassende regionale DOC mit rund 40 Gemeinden und etwa 4000 Winzern. In diesem Gebiet sind mehr als zwei Dutzend Weintypen aus zweiundzwanzig Rebsorten zugelassen. Die DOC wird in drei große Anbauzonen unterteilt, die sich in ihrer Bodenbeschaffenheit und durch ihre Höhenlagen voneinander unterscheiden. Wird nach der Verfüllung des Weins auf dem Flaschenetikett eine Rebsorte angegeben, so muss das Gewächs mindestens zu 90 Prozent aus dieser Traube gekeltert worden sein. Werden auf dem Etikett dagegen Angaben wie „Bianco/Blanc“, „Rosso/Rouge“ oder „Rosato/Rosé“ gemacht, können alle in der regionalen DOC zugelassenen Rebsorten in beliebigem Verschnitt verwendet worden sein.

Zu den bekanntesten Erzeugern des Aosta-Tals zählt das Weingut Les Crêtes. (mh)

"Cuvée Bois" Chardonnay Valle d’Aosta DOP 2014 "Cuvée Bois" Chardonnay Valle d'Aosta DOP 2014

Les Crêtes | Aostatal

Soc. Agr. Di Charrère & C. s.s. | Loc. Villetos 50 | IT 11010 Aymavilles

Chardonnay Cuvée Bois - ein Jahr für Jahr gefeierter Weißer mit elegantem Bouquet von Zitrusfrüchten, Butter und Vanille. Einnehmend der von einer guten Säure und Mineralik getragene Geschmack. (superiore.de)

"A chardonnay with lots of ripe-apple and cream character. Full body, fresh acidity and a rich and flavorful finish. Intense toasted oak and apple pie. Just a hint of salt." James Suckling
Duemilavini 2017: Veronelli-Guide 2017: 92 Punkte / Luca Maroni 2017: 96 Punkte James Suckling: 92 Punkte
Rebsorte: 100% Chardonnay
Ausbau: 10 Monate Barrique
Alkoholgehalt: 13,50 % vol

Allergenhinweis: enthält Sulfite
 
Anmeldung Flaschenpost

Registrieren Sie sich jetzt für unsere Flaschenpost und verpassen Sie nie wieder:


Aktuelle Angebote und
spannende Sonderkontingente
Offerta Impossibile – dahinter
steckt immer ein kleiner Preis
Interessante Neuigkeiten
aus unserem Sortiment
Bitte alle Felder mit * ausfüllen!
Keine gültige E-Mail-Adresse!
       Titel 
*
*
*  
 
 

Freie Suche

- oder -

Detailsuche

Weinart
Preisspanne
Region
Ausbau
Wein oder Rebsorte
vegane Klärung
Jahrgang
Eigenschaft
Bewertung
Speiseempfehlung