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Der Feinschmecker

Teroldego "Granato" Vigneti delle Dolomiti Rosso IGT 2008
Doppel-MAGNUM in Original-Holzkiste

Elisabetta Foradori, Mezzolombardo (Trentino)

Ein bezaubernder Schmeichler ist der unverwechselbare Granato. Voll, intensiv, robust und doch elegant. Das komplexe Bouquet nach kandierten Früchten, gerösteten Haselnüssen, frischem Brot und Grantäpfeln und der fleischige Geschmack verschmelzen miteinander und klingen lang und intensiv nach. (superiore.de)

Elisabetta Foradori nannte diesen Wein Granato, weil Reben und Grantäpfel von gleichem Reiz und gleicher Kraft sind. Beide stehen für das Leben und für die Natur. Die Form des Granatapfels verglich das Volk Israels mit der Schönheit einer Frau; sein roter Saft galt ihm als Nektar der Liebenden, der Duft seiner Blüten war ihm Inbegriff des kommenden Frühlings. (superiore.de)

Gambero Rosso 2012: Duemilavini 2012: Guide l'Espresso 2012: Veronelli-Guide 2012: 93 Punkte / Slow Wine 2012: Vino Slow Vinibuoni 2012: Robert Parker: 93 Punkte
Rebsorte: 100% Teroldego Anbau: biologisch Ausbau: 24 Monate Holzfass
Alkoholgehalt: 13,00 % vol Verschluss: Naturkorken Trinktemperatur: 18-20°C Lagerpotenzial: 2020
Achtung, nur noch 8 Stück auf Lager!

Foradori

Foradori | Trentino

Die Weine von Elisabetta Foradori sind in jeder Hinsicht etwas Besonderes: Die finessenreichen, komplexen Weine spiegeln die Philosophie der Trentiner Winzerin klar wider. Denn in ihnen verbinden sich auf einzigartige Weise regionaltypische Rebsorten mit dem individuellen Charakter der Weingärten und der Biodynamik. Dem biodynamischen Weinbau hatte sich Foradori bereits vor zehn Jahren zugewandt. "Nach fünf bis sieben Jahren habe ich eine deutliche Wirkung im Weingarten bemerkt. Jetzt bin ich mit der Qualität des Bodens zufrieden, die Rebstöcke reagieren gut auf die Präparate, man spürt die Energie im Weingarten und in den Weinen." Trotz ihrer langen Erfahrung sagt sie immer noch: "Man muss dauernd dazulernen, noch mehr Erfahrung sammeln, Neues probieren ..." Das tat sie dann auch. Denn sie wollte noch mehr Verfeinerung und Verbesserung in ihren Weinen. "Die biodynamische Bewirtschaftung hat die Weingärten in eine gute Balance gebracht und dazu geführt, dass ihre jeweiligen Eigenheiten klar zu Tage treten. Die Weingärten haben einen ursprünglichen Charakter bekommen. So habe ich mich entschlossen, Weine der Lagen Morei, Sgarzon und Fontanasanta separat in Amphoren zu bereiten und abzufüllen." Die Klassiker des Weinguts Teroldego Foradori und Granato werden nach wie vor aus Trauben verschiedener Weingärten bereitet, sind also Cuvées mehrerer Lagen.

Die Weingärten Morei und Sgarzon - Ursprung der beiden "Teroldego-Crus" - liegen in unmittelbarer Nähe von Foradoris Weingut in der Campo Rotaliano genannten Ebene bei Mezzolombardo. Der Boden trägt Schotter, Kieselsteine, Kalk, Porphyr, Granit, Dolomit und anderes Geröll, das der Fluss Noce in Millionen von Jahren aus dem Gebirge bis hierher zu seiner Mündung in die Etsch geschwemmt hat. "Steine oben, Steine unten", so die Winzerin lakonisch. Morei wird von nahen, jäh aufragenden Felswänden vor kalten Nordwinden geschützt, der Fels speichert tagsüber Wärme, die nachts auf den Weingarten abstrahlt. Der Boden hier ist sehr steinig, daher relativ warm, dicht, mineralisch und dunkel – so wie der gleichnamige Teroldego. Sgarzon – das Wort bezeichnet die Triebe der Reben und spielt auf die außerordentliche Vitalität der Pflanzen in diesem Weingarten an – ist zwar kaum mehr als einen Kilometer Luftlinie von Morei entfernt, doch hier hat der Noce mehr Sand in den oberen Bodenschichten abgelagert. Die Parzelle ist offener, daher vor kalten Winden weniger geschützt, die Trauben reifen eine Woche später, die Weinstöcke sind jünger als jene in Morei. So ist Sgarzon ein eher schlanker, feinfruchtiger, würziger Teroldego.

Für Nosiola und Manzoni Bianco, die beiden Weißweine, hat die Winzerin Weingärten in den Hügeln nordöstlich der Stadt Trient gepachtet. Fontanasanta heißt dieser Mikrokosmos. Mehrere Klein- und Kleinstparzellen schmiegen sich an Hänge und Felsterrassen, zwischen Steinmauern und in Gräben, dazwischen stehen Akazien, Eichen, Wildrosen, Nuss- und Mispelbäume. Der magere, dichte Boden, geprägt von Ton und Kalk, ist ideal für Nosiola und Manzoni, verleiht ihnen feinfruchtige Noten und einen Hauch Salzigkeit. Fontanasanta – der heilige Brunnen, dem großartige Weißweine entspringen!

Gründungsjahr: 1993
Eigentümer: Elisabetta Foradori
Jahresproduktion: 150.000 Flaschen
Rebfläche: 24 Hektar
Biologisch anerkannter Anbau (ICEA Zertifikat) 

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"Aromas of black cherry, black currant and herbs carry through to the palate, along with cherry and raspberry flavors. Balanced and firm, with a touch of oak and a long finish." Wine Spectator

Gambero Rosso 2012: Duemilavini 2012: Guide l'Espresso 2011: Veronelli-Guide 2011: 93 Punkte / Robert Parker: 90 Punkte Wine Spectator: 92 Punkte James Suckling: 93 Punkte
Rebsorten: 50% Sangiovese, 45% Merlot, 5% Cabernet Sauvignon
Ausbau: 18 Monate 70/30 neues/gebrauchtes Barrique
Alkoholgehalt: 14,00 % vol